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Oldenburg verpasst große Chance

Oldenburg verpasst große Chance

Die Konkurrenz patzte – doch die EWE Baskets Oldenburg ließen die Chance ungenutzt. Statt unerwartet doch noch in das Rennen um Rang vier eingreifen zu können, müssen sich die Huntestädter nach dem 71:83 gegen die Eisbären Bremerhaven auf neue Attacken durch die Verfolger gefasst machen. 20 Punkte von Topscorer Luka Bogdanovic waren gegen starke Gäste nicht genug, bei den Eisbären überragte Philipp Schwethelm mit 22 Zählern. Das nächste Heimspiel hat es für die EWE Baskets in sich: Am Freitag, 15. April, gastiert der Deutsche Meister Brose Baskets ab 20 Uhr in der EWE ARENA.
Vor 3148 Zuschauern in der wie gewohnt ausverkauften Arena schienen die Bremerhavener besser mit den Anstrengungen des Doppelspieltags zurechtzukommen. Nachdem sie am Freitag dank einer bemerkenswerten zweiten Halbzeit die BG Göttingen bezwungen hatten, präsentierten sie sich in Oldenburg siegeshungrig und ein Stück bissiger als die Gastgeber. Oldenburg schien nach einer schwierigen ersten Hälfte zu Beginn des zweiten Abschnitts in die Partie gefunden zu haben, doch die Gäste fanden immer wieder die passende Antwort.

Dass die Nordseestädter an diesem Abend ein unbequemer Gegner sein würden, zeigte sich schnell. Das 27:20 nach dem ersten Viertel, in dem vor allem die Oldenburger massive Probleme in der Verteidigung hatten, deutete früh eine große Herausforderung an. Die beiden mittleren Viertel sicherten sich dann die Baskets (19:17, 15:13), die jetzt mit der entsprechenden defensiven Gegenwehr zu Werke gingen und im Angriff trotz der mangelnden Trefferquote aus der Distanz kontinuierlich zu Punkten kamen und die Lücke Stück für Stück, wenngleich mühsam, verkürzten.

Kurz geriet der Eisbären-Auswärtssieg dann noch einmal in Gefahr, als Terrell Everett einen unbedrängten Dunking-Versuch an den Ring stopfte und die Baskets kurz danach auf 66:70 (38. Minute) verkürzten. Doch der anhaltend unrunde Rhythmus im Angriff, vor allem gegen die Zone, verhinderte die Wende, und die Eisbären setzten sich ab. Mit 69:83 in Rückstand liegend, drohte gar noch der direkte Vergleich abhanden zu kommen (das Hinspiel ging mit 77:64 an Oldenburg) – mit etwas Glück bekamen die Baskets aber noch eine Chance: Aron Baynes verwandelte eine Sekunde vor der Schlusssirene beide Freiwürfe und verkürzte zum 71:83-Endstand. Angesichts der engen Situation in der Tabelle könnten diese Treffer durchaus noch einen großen Wert erlangen.
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