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Parker erfüllt sich Olympia-Traum

Parker erfüllt sich Olympia-Traum

Tony Parker hat Frankreichs Halbfinal-Fluch besiegt und die "Grande Nation" erstmals ins Endspiel einer EM geführt, nachdem sie zwischen 1937 und 2005 sieben Semifinals verloren hatte. Der dreimalige NBA-Champion trug 22 Punkte und vier Ballgewinne zum hart erkämpften ...
1316203346/img_Andrei_Kirilenko_Russland_EM_2011.jpg... 79:71 (39:34)-Sieg gegen Russland bei und sicherte sich damit seine erste Olympia-Qualifikation.

image_1288779294890.pngBeko BBL-Umfrage: Mitmachen und gewinnen.

Im Finale treffen die Bleus am Sonntag (ab 19.45 Uhr live im TV auf SPORT1) auf Titelverteidiger Spanien, während die Russen zuvor (ab 16.45 Uhr live im TV auf SPORT1) gegen Mazedonien um Bronze spielen.

Neben Parker überzeugte beim Sieger Nicolas Batum (19 Zähler, 7 Rebounds), während beim Europameister von 2007 Andrei Kirilenko (Utah Jazz) mit 21 Punkten und drei Steals dagegenhielt.

Parker tanzt zum Korb

Boris Diaw, Andrei Kirilenko, Tony Parker, Timofei Mosgow, Joakim Noah - die NBA-Stars auf beiden Seiten waren für den 6:4-Auftakt verantwortlich. Die Russen leisteten sich im ersten Viertel fünf Ballverluste und Parker untermauerte seinen Willen, bei seiner sechsten EM erstmals ins Finale einzuziehen.

Kurz vor der Sirene zur Pause tanzte er die Russen-Abwehr aus und erzielte mit seinen Punkten acht und neun das 17:16 für die Bleus.

De Colo leitet Zwischenspurt ein

1316203470/img_Tony_Parker_Frankreich_EM_2011.jpgNach zwölf Minuten setzte auch Nicolas Batum ein Ausrufezeichen, traf trotz Fouls von Victor Khryapa. In der von Nervosität und kompromissloser Defense geprägten Partie gelang es Frankreichs Mickael Gelabale nach 14 Minuten per Fast-Break erstmals einen Vorsprung von vier Punkten herzustellen.

Die Ex-NBA-Profis Sergei Monja und Khryapa wendeten kurzzeitig das Blatt. Doch der bei der EM zum Edeljoker aufgestiegene Nando de Colo leitete mit zwei Sprungwürfen einen 13:4-Zwischenspurt ein, den Parker per Dreier zum 39:31 abschloss.

Batum gefährlich aus der Distanz

Aber nach dem Seitenwechsel waren die Russen schneller auf Temperatur, Denvers Center Mosgow stopfte einen Fehlwurf von Witali Fridzon zum 39:39 durch den Ring. Parker verpasste dagegen seine ersten vier Versuche in der zweiten Spielhälfte, ein Freiwurf vom Spurs-Spielmacher leitete aber den 8:0-Run zum 53:45, bei dem Batum seinen dritten Dreier traf.

Bei dem Acht-Punkte-Polster für die Bleus blieb es auch zum Ende des dritten Abschnitts, da Diaw unmittelbar zuvor nach Offensivrebound Geistesgegenwart vermissen ließ.

Batum stopft trotz Fouls

Knapp acht Minuten vor Schluss brachte Ali Traore Frankreich erstmals mit zwölf Zählern in Front. Doch die Russen konterten mit sechs Punkten in Folge zum 55:61. Kirilenko blieb nun trotz seines vierten Fouls auf dem Feld, punktete über Parker hinweg. Noch spektakulärer antwortete Batum, stopfte trotz Fouls von Monja.

Und mit zwei Körben in Folge zum 73:64 sorgte Parker für klare Verhältnisse. Batum gab Russland per Dunking und Offensivrebound den Rest.

Spanien im Finale: "La Bomba" vereitelt Sensation


1316203557/img_Pau_Gasol_Spanien_EM_2011.jpgMit deutlich mehr Mühe als erwartet hat Topfavorit Spanien die größte Sensation der EM-Historie vereitelt. Das Starensemble von Sergio Scariolo besiegte den Litauen-Bezwinger Mazedonien dank Juan Carlos Navarros großer Show im dritten Viertel mit 92:80 (44:45) und bestreitet am Sonntag (So., ab 19.45 live im TV auf SPORT1) sein drittes EM-Finale in Folge.

Neben Navarro (35 Punkte, fünf Dreier) überzeugte beim Olympia-Zweiten von 2008, der zudem das Ticket für London löste, Center Pau Gasol mit einem satten Double-Double (22 Punkte, 17 Rebounds).

Beim Außenseiter, der im Spiel um Bronze (So., ab 16.45 live im TV auf SPORT1) den größten Erfolg in der Sportgeschichte der Nation noch toppen kann, ragten Bo McCalebb (25 Punkte, 5 Assists) und Pero Antic (18 Zähler, 9 Rebounds) heraus.

Mazedonien fängt furchtlos an

Viertelfinal-Held Vlado Ilievski traf seinen ersten Wurf zum 3:2 für den Underdog, Vojdan Stojanovski schloss sogar per Fast-Break zum 7:4 ab. Pau Gasol fing sich im Positionskampf und beim Rebound zwei frühe Fouls ein, und Predrag Samardziski setzte unter den Körben einige Akzente für Mazedonien.

Spaniens eingebürgerter Überflieger Serge Ibaka meldete sich mit zwei Dunkings und einem abgeblockten Wurf gegen Bo McCalebb an.

Elf Punkte in Folge für Spanien

1316203627/img_Bo_McGalebb_Mazedonien_EM_2011.jpgAber Russland-Legionär Antic, der ohne Zögern jeden denkbaren Dreier nahm, brachte die Mazedonier mit seinem ersten verwandelten Wurf mit 18:17 wieder nach vorn.

Die Spanier konterten aber mit Nachdruck. Ibaka flog einem Fehlversuch von Marc Gasol hinterher und stopfte den Ball in den Korb. Mit der Sirene zur Viertelpause traf Sergio Lull einen Dreier unter Bedrängnis.

Pau Gasol schloss den 11:0-Run mit einem Hakenwurf ab. Als kurz danach auch noch Ricky Rubio nach zwölf Fahrkarten seinen ersten Dreier des Turniers versenkte, war der Titelverteidiger auf 31:22 enteilt.

Ilievski frech zur Halbzeitführung

Das Balkan-Team schlug mit zehn Punkten in Serie zurück. Damjan Stojanovskis Dreier brachte die Iberer in Rückstand und die Zalgiris-Arena zum Beben. Wegen des Armbruchs ihres Starting Centers Todor Gechevski waren die Mazedonier unter den Körben arg unterlegen.

Dank Ilievskis frechen Korblegers gegen Ibaka eroberten sie dennoch drei Sekunden vor Schluss die Führung zurück.

Navarro läuft heiß

1316204240/img_Juan_Carlos_Navarro_Spanien_EM_2011.jpgAuch im dritten Abschnitt hielt Mazedonien unverzagt dagegen, McCalebb fand immer besser in die Partie. Doch bei den Spaniern lief Navarro heiß, erzielte 19 Punkte allein in diesem Viertel und netzte aus der Distanz zum 63:58 ein. Mit Freiwürfen schloss der Barca-Star den 7:0-Zwischenspurt ab.

Kurz darauf ließ "La Bomba" einen einbeinig abgesprungenen Dreier und einen weiteren aus der linken Ecke zum 71:62 folgen.

Spanien legt defensiv zu

Samardzinski verkürzte noch mal auf sieben Punkte, aber näher kamen die Mannen von Coach Marin Dokuzovski nicht mehr heran. Die Spanier legten in der Defensive noch eine Schippe drauf.

Spätestens nach Navarros Halbdistanzwurf zum 86:76 zweieinhalb Minuten vor Schluss durften sie sich des neunten Siegs im zehnten EM-Spiel sicher sein.

Quelle: SPORT1

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