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Per`s Heimspiel in Hagen

Per`s Heimspiel in Hagen

Natürlich ist das Spiel in der Hagener ENERVIE Arena für Per Günther keine Spiel wie jedes anderen: "Für mich ist es vielleicht sogar das Spiel gegen Hagen mit der bisher größten Bedeutung überhaupt", gibt Günther unumwunden zu. "Schließlich spielen wir in der alten ...
... Ische, wo ich groß geworden bin. Das ist schon ein Highlight", so der Ulmer Nationalspieler. Wenngleich die altehrwürdige "Ischelandhalle" mittlereile einen anderen Namen trägt, ist es tatsächlich Günthers erster Auftritt im ratiopharm-Trikot an alter Wirkungsstätte. Schließlich spielten die Westfalen in Günthers erstem Bundesligajahr noch in der zweiten Liga und in der vergangenen Saison "in dieser Übergangshalle", wie Günther es nennt. An Motivation wird es dem 23-Jährigen am Freitag also nicht fehlen.

Was es heißt, wenn Günther mit einer Extraportion Motivation zu Werke geht, wurde schon beim Hinspiel (96:89) in der Ulmer Kuhberghalle deutlich: Mit 20 Punkten, drei Assists und einem Steal führte der Nationalspieler seine Farben zum Sieg. Dass auch beim Rückspiel für einen Ulmer Erfolg ein SuPER Günther von Nöten ist, zeigt schon die Tabellensituation. Mit jeweils elf Siegen sind Ulm (13) und Hagen (14) Tabellennachbarn. Und noch etwas verbindet die beiden Teams: Mit 85,7 (Phoenix Hagen) und 81, 7 (ratiopharm Ulm) erzielten Punkten pro Partie treffen am Freitag die beiden offensivstärksten Teams aufeinander. Ein weiteres Markenzeichen der Sauerländer: Sie können die mit großem Abstand meisten Dreierversuche (bei einer respektablen Trefferquote von 37,4 Prozent) vorweisen.

"Für mich geht es in Hagen um drei Dinge", so Head Coach Mike Taylor. "Wir müssen mit einer guten Transition-Defense Schnellangriffe unterbinden, die Dreipunktlinie kontrollieren und die Defensivrebounds sichern." Wenn das klappt, sieht Taylor "eine gute Chance" für den dritten Ulmer Auswärtserfolg.

Doch Phoenix Hagen ist nicht ohne Grund das heißeste Offensivteam der Liga: David Bell ist mit 16,1 Punkten und 3,7 Assists der Topscorer, Jacob Burtschi mit 14,1 Punkte und 6,5 Rebounds und einer Effektivität von 18,1 aber der eigentliche Leader von Coach Ingo Freyer. Zusammen mit Mark Dorris (14,7 PpS / 3,5 ApS) haben die Westfalen ein veritables Offensiv-Trio, das unterstützt wird von Dreierspezialist Zygimantas Jonusas (12,5), dem wiedergenesenen Center Qentin Prior (11,7, siehe Bild)) und dem BBL-Haudegen Bernd Kruel. Ihre Stärken haben die Hagener eindeutig im schnellen Spiel, von jenseits der Dreipunktelinie und auf der Guard-Position. Keine einfache Aufgabe also für Günther & Co. "Aber ich glaube Hagen liegt uns. Sie machen sehr viel Druck und zwingen dich dadurch zu attackieren. Das verspricht ein attraktives Spiel zu werden", freut sich Günther auf sein "Heimspiel".

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