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Phantoms-Basketballer verlieren Jahresend-Krimi gegen Ulm mit 86:88

Phantoms-Basketballer verlieren Jahresend-Krimi gegen Ulm mit 86:88

Die New Yorker Phantoms mussten einen Tag vor dem Jahresende 2011 eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Die Basketballer aus Braunschweig verloren am heutigen Freitagabend, 30. Dezember, gegen den Tabellenzweiten ratiopharm ulm vor der Saison-Rekordkulisse von 4305 Zuschauern mit 86:88 (52:52). Die Qualifikation für die Pokalrunde bleibt für Immanuel McElroy & Co. dennoch in Reichweite. Viel Zeit für ausgiebige Silvester-Feierlichkeiten hat die Mannschaft von Sebastian Machowski jedoch nicht: Bereits am Montag, 2. Januar, treffen die Braunschweiger im Niedersachsenderby auf BG Göttingen (19:30 Uhr, Sparkassen-Arena).
In der heimischen Volkswagen Halle legten die Oker-Korbjäger, bei denen LaMarr Greer mit 23 Punkten und Branko Jorovic mit 20 Zählern die eifrigsten Scorer waren, von Beginn an eine gute kämpferische Leistung an den Tag. Der stark aufspielende Routinier Greer organisierte anstelle des zunächst auf der Bank Platz nehmenden Stephen Dennis den Spielaufbau, mit einem Dreier brachte Rich Melzer (14 Punkte) die Hausherren in Führung. Mit 10:4 lagen die Braunschweiger nach drei Minuten in Front. Doch wie zu erwarten war, setzten vor allem die unter dem Korb starken Dane Watts und John Bryant die Phantoms-Abwehr unter Druck. 16:16 hieß es in der 7. Minute, ein Dreier der Braunschweiger aus der Mitte bedeutete den 26:23-Viertelpausenstand.

Beide Mannschaften bestraften auch in der Folgezeit jeden Fehler des Gegners mit Fastbreak-Punkten. Mitte des zweiten Abschnitts leuchtete ein 39:39 (16.) auf den Anzeigetafeln der Volkswagen Halle. Bei Braunschweig hatte sich zu diesem Zeitpunkt die Punktausbeute von Greer und Melzer im zweistelligen Bereich eingependelt, auf Ulmer Seite waren es Watts und Steven Esterkamp (18), der ehemals für die SG Braunschweig in der 2. Bundesliga auf Körbejagd ging.

Beim Stande von 52:52 wurden die Seiten gewechselt. Das muntere Körbewerfen ging in einer temporeichen und sehenswerten Partie auf beiden Seiten hochprozentig weiter. Watts ließ die Gästemannschaft aus dem Süden enteilen, Isaiah Swann legte per Dreier zum 57:66 nach (27.). Angetrieben vom lautstarken Braunschweiger Publikum setzten die Gastgeber alle Hebel in Bewegung, mit einem 5-Punkte-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt (65:70/30.).

Phantoms-Kapitän Nils Mittmann verkürzte mit einem verwandelten Freiwurf gegen seinen ehemaligen Klub auf zwei Zähler: 68:70 (33.). Im Abschluss fehlte den Braunschweigern in der Folge das Quäntchen Glück. Fünf Minuten vor dem Ende führte das Leibenath-Team mit 76:68. 2:52 Minuten noch zu spielen – 70:78. Doch Esterkamp legte aus der Ferne nach.

Der Ausgang der Partie war endgültig wieder offen, als Jorovic per Dreier das 78:81 markierte (1:11 Minuten auf der Uhr). Die Volkswagen Halle stand jetzt endgültig Kopf – doch Swann traf im Gegenzug ebenfalls von jenseits der 6,75 Meter vom Korb entfernten Linie.

Das Dreierfeuerwerk ging weiter: Jorovics Dreier 29,3 Sekunden vor dem Ende bedeutet das 84:85 – und McElroy brachte die Heimmannschaft mit zwei verwandelten Freiwürfen hoffnungsvoll auf zwei Zähler heran (86:88/16 Sekunden auf der Uhr). Die Ulmer verloren im Gegenzug sogar noch den Ball beim Einwurf. Jorovics Dreierversuch 10 Sekunden vor Schluss landete jedoch dieses Mal lediglich auf dem Ring, Melzer erhascht sogar noch den Offensivrebound, konnte den Ball aus aussichtsloser Wurfposition jedoch nicht im Ulmer Korb unterbringen – so blieb es beim 86:88.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (Trainer New Yorker Phantoms): Ich hoffe, die verbleibenden Spiele reichen, um in den Pokal einzuziehen. Ich denke, wir haben das Spiel schon Anfang 3. Viertel verloren, als wir in unserer Leistung nachgelassen haben. Kompliment an meine Mannschaft für den Kampf zurück. Mit dem letzten Wurf hätten wir nur gewinnen können. Natürlich hätten wir zum Ausklang des Jahres gern noch einen Sieg verbuchen wollen.

Thorsten Leibenath (Trainer ratiopharm ulm): Ich bin extrem glücklich über diesen Sieg. Trotz unseres straffen Spielplans ist es uns gelungen, 2 von 3 Auswärtspartien zu gewinnen. Über die Qualifikation zum Pokal bin ich sehr froh. Da wir in der zweiten Halbzeit unsere Defensivleistung noch einmal steigern konnten, fallen auch die 13 Ballverluste in dieser Phase nicht so ins Gewicht, auch wenn das bei uns sicherlich zur Sprache kommen wird. Die erste Halbzeit war von beiden Mannschaften stark in der Offensive.

New Yorker Phantoms: Umeh 3, Mittmann 4, Visser 11, Jorovic 20 (4 von 7 Dreier), Schneiders, Greer 23 (4 Assists, 4 Dreier), Dennis 7, McElroy 4 (4 Assists), Melzer 14

ratiopharm ulm: Swann 12, Mason-Griffin 2, Günther 12 (4 Assists), Betz 5, Trice 8, Esterkamp 18 (3 Dreier), Watts 15 (8 Rebounds), Nankivil 2, Bryant 12 (9 Rebounds

Die Viertel im Überblick: 26:23, 26:29, 13:18, 21:18

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