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Phantoms sind zur Tigerjagd aufgebrochen – „Aufgaben gut gelöst“

Phantoms sind zur Tigerjagd aufgebrochen – „Aufgaben gut gelöst“

Die New Yorker Phantoms haben ein enorm schwere Auftaktprogramm hinter sich gelassen und befinden sich im Aufwind. Aus den letzten vier Spielen holten die Braunschweiger Basketballer drei Siege. Am morgigen Sonnabend, 26. November, tritt das Team von Sebastian Machowski beim Tabellenvorletzten WALTER Tigers Tübingen an (20 Uhr, Paul Horn-Arena). Eine lösbare Aufgabe, aber kein Selbstläufer ist die Auswärtspartie am 10. Spieltag, wie Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski vor der Abfahrt noch einmal betonte.
Einer der Gründe ist: „Mister Defense“ Immanuel McElroy wird wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel erneut ausfallen und bleibt in Braunschweig. „Tübingen hat zwei der drei letzten Partien gewonnen und ist eine heimstarke Mannschaft“, weiß der Braunschweiger Coach und hat die Partie aus dem vergangenen Jahr – übrigens exakt an einem Sonnabend Ende November – in weniger guter Erinnerung: Mit 68:81 verloren die Braunschweiger bei den Universitätsstädtern, die in der Spielzeit 2011/12 noch auf den ersten Heimsieg warten (4:14).

„Ein Ergebnis wie vor einem Jahr wollen wir natürlich mit aller Macht vermeiden“, so Machowski, der Fortschritte bei seinem Team im Vergleich zum Saisonbeginn sieht: „In den letzten Partien gegen Trier und Würzburg haben wir unsere Aufgaben in der Defense gut gelöst. Wir wollen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben.“

Die Mannschaft von Igor Perovic hat einen Neuanfang hinter sich. Schlichtweg nicht mehr bezahlbar waren die Starter der vergangenen Saison. Ein wichtiger Baustein im Spiel der Tübinger ist Routinier Louis Campbell. Der 32-Jährige gehört wie Braunschweigs McElroy mittlerweile zu den Gesichtern der Beko BBL und trug zuletzt das Dress der EWE Baskets Oldenburg. Campbell steht Spiel für Spiel rund 30 Minuten auf dem Parkett (9,1 Punkte, 5 Assists). Zusammen mit dem frisch vom College nach Deutschland gewechselten Vaughn Duggins bildet er ein gefährliches Aufbauduo. Letzterer wurde auf Anhieb Topscorer der Tübinger: In neun Partien weist der 1,88 Meter große Absolvent der Wright State Universit im Schnitt 14,7 Zähler pro Partie auf (27 gegen die Artland Dragons).

Bester Beweis, dass in Tübingen auch junge Talente Spielzeit erhalten, ist Adnan Hodzic. Der 22 Jahre alte Powerforward der bosnischen Nationalmannschaft erhält Einsatzzeiten von rund 20 Minuten pro Spiel. Um Defizite unmittelbar in Brettnähe auszugleichen, verpflichteten die WALTER Tigers mit dem Litauer Pavelas Cukinas einen 2,10 Meter großen Center nach. Der Ex-Ludwigsburger war bei den zwei Siegen eine große Stütze, kam in seinen bisher drei Einsätzen im Schnitt auf 10 Punkte und 5 Rebounds.
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