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Phoenix bezwingt Tübingen: Unbändiger Siegeswille wird belohnt

Phoenix bezwingt Tübingen: Unbändiger Siegeswille wird belohnt

Hagen wollte diesen Sieg - und Hagen hat ihn bekommen! 2.979 Fans in der ENERVIE Arena erlebten einen intensiven und emotionalen Auftritt von Phoenix Hagen gegen die WALTER Tigers Tübingen, der mit einem 99:91 (52:36)-Sieg belohnt wurde. Das Team von Ingo Freyer verbesserte sich mit dem siebten Saisonsieg auf Platz 13.
Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so gut. Tübingen reiste mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen gegen Berlin und Bonn an. Phoenix musste hingegen auf den an Grippe erkrankten Bernd Kruel verzichten. „Er konnte die ganze Woche nicht trainieren. Ich hoffe, dass er gegen Berlin wieder ein paar Minuten spielen kann“, berichtet Ingo Freyer. Matt Terwilliger rückte in die Startformation und legte mit seinen Kollegen einen blitzsauberen 8:0-Start hin, weil Zygimantas Jonusas und Jacob Burtschi zwei Dreier trafen.

Tübingen wollte seine physische Überlegenheit auf den großen Positionen in Zählbares umsetzen. Das gelang in der Anfangsphase vor allem über Anatoly Kashirov, der die ersten sechs Tigers-Punkte erzielte (10:6, 5.). Doch die Phoenix-Dreier fielen weiter. Als Mark Dorris und Quentin Pryor auf 25:12 erhöhen konnten, hätte Phoenix sich vielleicht schon vorentscheidend absetzen können. Doch jetzt gingen einige Bälle zu viel verloren. Tübingen, angeführt vom starken Branislav Ratkovica, kämpfte sich so wieder auf 26:20 heran (12.). Dann begann wieder das Wettschießen von der Dreierlinie – und da war Phoenix einfach stärker. In 45 Sekunden fielen vier Dreier – drei davon für Phoenix (38:27, 15.). Das war auffällig: Wenn Tübingen das Hagener Tempo mitging, war das ein Vorteil für Phoenix. Jacob Burtschi erhöhte per Dreier und mit einem Dreipunktspiel mit der Halbzeitsirene bis auf 52:36.

Phoenix ließ es nach der Pause zunächst etwas ruhiger angehen, erhöhte durch Allstar Mark Dorris auf 57:36. Doch Tübingen kam zurück. Wie zu Beginn des Spiels setzte jetzt wieder Kashirov Akzente. Zudem taute Chris Oliver auf. Auf Zuspiel von Dane Watts versenkte er einen Alley-oop zum 70:60 (28.). Dann sah aber alles nach einer schnellen Entscheidung aus. Zunächst traf David Bell aus mehr als acht Metern, dann vollendete Quentin Pryor einen Schnellangriff zum 83:66 (32.). Das alles hatte einen guten Grund: Kämpferisch war das eine glatte Eins, was die Hagener da ablieferten – und höchst unterhaltsam zudem. Zufriedenheit machte sich breit auf den Rängen der ENERVIE Arena.

Fast wäre die Freude allerdings zu früh gekommen. Dane Watts brachte die Tigers bis auf 89:84 heran, anschließend vergab Radovan Markovic den Dreier. Da waren noch 80 Sekunden zu spielen. Tübingen entschied sich nun dazu, die Uhr anzuhalten. Das allerdings beeindruckte die Hagener nur wenig, die alle zehn Freiwurfchancen nutzten. Matt Terwilliger beendete einen höchst amüsanten Abend so attraktiv, wie es sein muss: Er blockte Ratkovica beim Korbleger. Phoenix siegte mit 99:91 und geht nun voller Vorfreude in die doppelte Dosis ALBA BERLIN am 12. und 16. Januar!

Das Finale bestritt dann „Vorkämpfer“ Jacob Burtschi stellvertretend für sein Team. Auf dem Heuboden lernte er – mit dem Megaphon in der Hand - von den Fans das kleine Einmaleins der Humba. Mit ein wenig Nachhilfe kam es zum gewünschten Erfolg: Fans und Team tanzten und freuten sich über den so wichtigen und herbeigesehnten Erfolg im Abstiegskampf!

Trainerstimmen:

Ingo Freyer: "Wir haben heute sehr gut geworfen und über weite Strecken auch gut verteidigt. Aber gewonnen haben wir vor allem, weil wir mit ganz viel Herz gespielt haben. Tübingen war uns körperlich klar überlegen. Das lag auch daran, dass uns Bernd Kruel gefehlt hat. Für uns ist es ganz wichtig, dass wir unseren schnellen Spielstil durchdrücken. Unser Set Play ist allerdings auch besser geworden. Langsam wird die ENERVIE Arena zur Heimhalle, das haben meine Spieler gebraucht. Jetzt freuen wir uns auf Berlin."

Igor Perovic: "Glückwunsch nach Hagen für einen verdienten Sieg. Wir konnten Phoenix nicht stoppen. Sie haben viel aus Schnellangriffen gepunktet und hochprozentig geworfen. Hagen hat etliche tolle Spieler wie Bell, Dorris oder Burtschi. Sie haben großartig gespielt und begeisternden Basketball geboten. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren."

Phoenix Hagen: Dorris (26/2), Bell (22/4, 7 Ass.), Jonusas (16/4), Pryor (13/2), Burtschi (12/3, 15 Reb.), Terwilliger (7, 3 BS), Büchert (3, 3 BS), Schwarz, Spohr.

WALTER Tigers Tübingen: Ratkovica (22, 9 Ass), Oliver (17/1), Watts (15/2,
11 Reb.), Kashirov (14), Markovic (9/3), Williams (8), Herber (5/1), Thomas (1).

Stationen: 13:6 (5.), 25:17 (10.), 38:30 (15.), 52:36 (20.), 60:47 (25.),
76:64 (30.), 86:70 (35.), 99:91 (40.).

Zuschauer: 2.979

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