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Phoenix chancenlos bei ALBA: Klare Verhältnisse in Berlin

Phoenix chancenlos bei ALBA: Klare Verhältnisse in Berlin

Mit einem klaren 108:78 (50:40)-Erfolg gegen Phoenix Hagen revanchierte sich Ex-Meister ALBA BERLIN für die unter der Woche im Hinspiel erlittene 86:92-Niederlage. Vor allem nach der Pause beherrschten die Gastgeber die Partie vor 10.777 Zuschauern in der o2 World deutlich.
ALBA BERLIN spielte in Bestbesetzung. Auch der wiedergenesene Tadija Dragicevic und Neuzugang Heiko Schaffartzik kamen zum Einsatz. Phoenix beeindruckte das zu Beginn wenig. Die Gäste trafen ihre Dreier durch Matt Terwilliger, Jacob Burtschi und David Bell und gestalteten die Partie im ersten Viertel ausgeglichen. Bells Dreier bedeuteten zunächst das 20:20 (10.) und wenig später das 25:23 (11.).

Bis zum 27:25 durch Jacob Burtschi (13.) hielten die Gäste prima mit. Die Trefferquoten waren gut und auch beim Rebound ließen sich die Feuervögel nicht den Schneid abkaufen. Doch es drohte Ungemach, denn zwei Berliner waren einfach nicht zu kontrollieren. Neben Derrick Allen, schon im Hinspiel überragend, war auch Julius Jenkins nicht aufzuhalten. Der Guard attackierte immer wieder den Hagener Korb, zog Fouls und schloss sicher ab.
Nach 16 Minuten erhöhte der Amerikaner auf 40:27.

Phoenix bekam in dieser Phase keine Dreier und konnte sich in Korbnähe einfach nicht durchsetzen. Bryce Taylor und Sven Schultze erzielten schnelle Punkte zum 48:31 (19.). Die letzten 40 Sekunden der ersten Hälfte gehörten dann wieder den Hagenern. Quentin Pryor und David Bell versenkten vier Freiwürfe, Jacob Burtschi kam nach einem Ballgewinn zudem zu zwei Punkten zum 50:40-Halbzeitstand. Das Pausenergebnis von Mittwoch war damit wieder erreicht, doch diesmal zu Gunsten von ALBA. Derrick Allen (17), Julius Jenkins (15) und David Bell (18) drückten der Partie bis hierhin ihren Stempel auf.

Die Albatrosse dominierten das Spiel auch nach dem Seitenwechsel. Der Spielverlauf ähnelte dem des zweiten Viertels, nur dass jetzt andere Protagonisten die Akzente setzten. Marko Marinovic erhöhte auf 59:42 (24.), Yassin Idbihi legte acht Zähler zum 70:48 nach (28.). Bei Phoenix setzte Dominik Spohr nun einige Akzente. Beide Trainer wechselten ordentlich durch, denn nach 30 Minuten war die Partie beim Stande von 74:53 bereits entschieden. Bryce Taylor blieb es vorbehalten, die 100-Punkte-Marke per Freiwurf zu knacken (101:68, 38.).

Trainerstimmen:

Luka Pavicevic: „Wir haben heute ein exzellentes Spiel abgeliefert. Von Beginn an haben wir mit viel Kraft unser Spiel durchgesetzt und demonstriert, dass wir das bessere Team sind. Wir haben es geschafft, das schnelle und aggressive Spiel der Hagener zu verlangsamen – auch wenn das bei 78 kassierten Punkten komisch klingen mag. Trotzdem wollten wir natürlich beide Spiele, auch das in Hagen, gewinnen.“

Ingo Freyer: „Glückwunsch an ALBA. Ich glaube, wir haben heute ein sehr schönes Basketball-Spiel gesehen. Wir können von hier viel mitnehmen. Gerade für meine größtenteils jungen und unerfahrenen Spieler ist es kein alltägliches Erlebnis, vor so einer Kulisse gegen so eine Mannschaft zu spielen. ALBA war heute sehr aggressiv und als wir versucht haben, genauso aggressiv zu spielen, ging es nicht gut für uns aus.“

ALBA BERLIN: Jenkins (24/4), Allen (22), Idbihi (16), McElroy (15/1), Taylor (8, 8 Reb.), Staiger (7/1), Schultze (6), Marinovic (6), Femerling (2), Price (2), Dragicevic, Schaffartzik.

Phoenix Hagen: Bell (22/4), Burtschi (16/2), Terwilliger (10/2), Pryor (9/1), Dorris (6), Spohr (5), Kruel (5), Schwarz (3/1), Jonusas (2), Büchert, Gentgen.

Stationen: 13:13 (5.), 22:20 (10.), 36:27 (15.), 50:40 (20.), 63:46 (25.),
74:53 (30.), 89:67 (35.), 108:78 (40.).

Zuschauer: 10.777
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