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Phoenix Hagen unterliegt 70:86: Oldenburg am Ende einfach zu stark

Phoenix Hagen unterliegt 70:86: Oldenburg am Ende einfach zu stark

Von einer Schwächephase im dritten Viertel erholte sich Phoenix Hagen bei den EWE Baskets Oldenburg letztlich nicht mehr. In der Beko Basketball Bundesliga unterlagen die Gäste von der Volme beim Meister von 2009 mit 70:86 (34:43).
Am Ende war es eine Phase zu viel, in der die Feuervögel die Gastgeber defensiv nicht stoppen konnten. Mit einem 9:0-Lauf kam die Mannschaft von Ingo Freyer aus der Kabine, stellte das Resultat auf 43:43 (33.). Doch gerade jetzt, als die Partie zu kippen schien, legten die Oldenburger einen entscheidenden 19:4-Run aufs Parkett. Rickey Paulding und Kenny Hasbrouck trafen aus der Distanz, bevor Top-Scorer Robert Burrell das 62:47 erzielte (27.). „Eigentlich haben wir viel richtig gemacht. Man muss aber einfach anerkennen, dass Oldenburg von der Qualität ein sehr starker Gegner war. Das merkt man in solchen Phasen besonders, dann ist es einfach sehr schwer für uns“, sagte Ingo Freyer nach der Partie.

Umgekehrt ließ Phoenix Hagen allerdings auch einige gute Chancen liegen. In Phasen, in denen sie die Baskets defensiv im Griff hatten, war die eigene Wurfquote einfach zu schlecht. So wehrte sich Hagen tapfer und verkürzte durch Brandon Brooks auf 64:56 (30.). Und auch im letzten Viertel war durchaus noch etwas drin für die Gäste. Beim Stande von 73:64 für Oldenburg kontrollierten die Feuervögel, angeführt von Edward Seward, den Defensivrebound. Doch drei von vier Hagener Freiwürfen sprangen in diesen Minuten vom Ring zurück ins Feld, weitere Wurfchancen blieben ungenutzt.

Zwei wichtige Offensivrebounds brachten dann die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Niedersachsen. Einen davon nutzte Milan Majstorovic zu einem Dreipunktspiel und zum 80:68 (37.). „Da kann ich meinen Leuten keinen Vorwurf machen. Die Offensivrebounds wurden nicht aufgrund schlechter Verteidigung von uns, sondern aufgrund der stärkeren Physis der Oldenburger möglich“, so Ingo Freyer.

Danach war es allerdings geschehen um die Feuervögel, die jetzt nichts mehr trafen und am Ende mit 70:86 höher unterlagen, als es der Spielverlauf über weite Strecken hergab. Die Oldenburger präsentierten sich ausgeglichener im Scoring (sechs Spieler punkteten zweistellig) und im entscheidenden Moment auch stärker beim Rebound (48:37). Dem stand auf Hagener Seite eine schwache Dreierquote von 22 Prozent (6 von 27) gegenüber. Ingo Freyer:
„Trotzdem haben mir einige Dinge sehr gut gefallen. Unser Center-Duo Bernd Kruel und Eddie Seward teilt sich die Arbeit unter dem Korb ordentlich. Und auch Brandon Brooks nimmt seine Rolle, viel Einsatzzeit von der Bank zu bekommen, gut an.“

Trainerstimmen:

Predrag Krunic: „Ich habe vor diesem Spiel gesagt, dass wir gegen Hagen gut verteidigen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Das ist uns heute, wie ich finde, gut gelungen. Vor allem beim Offensiv-Rebound hat meine Mannschaft heute Abend hervorragend gearbeitet. Mit der Gesamtleistung meiner Mannschaft bin ich daher sehr zufrieden und denke überdies, dass wir das Spiel heute Abend verdient gewonnen haben.“

Ingo Freyer: „Zunächst einmal möchte ich Predrag Krunic und seiner Mannschaft zu diesem verdienten Sieg gratulieren. Ich bin aber, auch trotz der Niederlage, nicht unzufrieden mit meinem Team. Wir haben hier zwar relativ hoch verloren, hatten aber zwischendurch auch immer wieder Phasen, in denen wir sehr gut mitgehalten haben. Hinzu kommt, dass wir eine ganze Reihe von Dingen, die wir uns vorgenommen haben, gut umsetzen konnten. Die Effektivität eines Bobby Brown zum Beispiel hatten wir ganz gut unter Kontrolle. Natürlich hat eine Mannschaft wie Oldenburg in solchen Situationen dann die Klasse, dies zu kompensieren. Ebenso auf den großen Positionen, wo die Oldenburger schlicht besser besetzt sind als wir. Trotzdem lässt mich dieses Spiel optimistisch in die Zukunft blicken.“

EWE Baskets Oldenburg: Burrell (19/1, 9 Reb.), Chubb (16, 12 Reb.), Brown (12/1), Hasbrouck (12/1), Majstorovic (12/1), Paulding (10/2), Sehovic (5/1), Bahiense de Mello, Freese, Razis.

Phoenix Hagen: Carter (19/2, 5 St.), Brooks (18/2, 6 Reb.), Jonusas (10), Kruel (9), Crowe (6/2), Seward (5, 12 Reb.), Hasquet (3), Blackwood, Spohr, Rockmann, Wilkins.

Stationen: 11:8 (5.), 22:19 (10.), 37:30 (25.), 43:34 (20.), 57:25 (25.),
66:56 (30.), 73:64 (35.), 86:70 (40.).

Zuschauer: 3.100

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