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Phoenix im Schlussviertel nicht wach genug

Phoenix im Schlussviertel nicht wach genug

Mit 72:86 (34:37) hat Phoenix Hagen das Auswärtsspiel bei ratiopharm ulm verloren. Vor 3.000 Besuchern, die beim letzten Spiel in der Kuhberghalle zu Gast waren, verpassten die Feuervögel zu Beginn des Schlussviertels den Anschluss.
Die Ausgangslage war vor allem auf den großen Positionen schwierig. Edward Seward fiel mit einer Handverletzung aus. Jordan Hasquet kassierte bereits nach vier Minuten sein zweites Foul. So kam Schwerstarbeit auf Bernd Kruel zu, der sich der imponierenden langen Garde der Ulmer um John Bryant und Dane Watts stellen musste. Die Gastgeber setzten auf diesen Vorteil, spielte über die Langen und gingen mit 10:4 in Führung (4.).

Zwei Hagener kamen aber auch blendend in die Partie. Bernd Kruel und T.J. Carter teilten sich die ersten 16 Punkte brüderlich (14:16, 7.). Phoenix gestaltete die Partie weiter offen, ging durch Brandon Brooks erneut mit 27:26 in Führung. Isaiah Swann legte jetzt einen Zwischenspurt ein. Er erzielte neun Punkte und bescherte Ulm einen 37:34-Halbzeitvorsprung.

Der Ex-Hagener Per Günther, vor dem Wechsel punktlos, erzielte zu Beginn der zweiten Hälfte seine ersten vier Zähler zum 41:34. Doch die Mannschaft von Ingo Freyer ließ sich nicht abschütteln. Jordan Hasquet verkürzte aus der Distanz zum 50:56 (28.). Zu Beginn des letzten Viertels schwand die Hoffnung auf eine Überraschung beim Tabellenzweiten dann aber schnell. Phoenix leistete sich drei Ballverluste und konnte die Ulmer defensiv nicht mehr stoppen, die durch Tommy Mason-Griffin auf 71:55 davon zogen (32.). Spätestens nach einem weiteren Dreier von Isaiah Swann zum 82:61 (36.) war die Partie entschieden.

„Es waren zwei, drei Szenen, die uns den Anschluss gekostet haben. Wir haben da schlecht verteidigt. Ein Dunking, ein Dreier, dann waren die Fans da – und das Spiel verloren“, fasste Trainer Ingo Freyer die Partie knapp zusammen. Dabei macht er seiner Mannschaft keine ganz großen Vorwürfe: „Wir haben in der ersten Hälfte souverän gespielt. Leider sind wir zu Beginn beider Halbzeiten nicht gut in die Partie gekommen. Insgesamt haben uns heute die personellen Alternativen gefehlt. Allerdings haben wir auch ein paar leichte Fehler gemacht, die uns so nicht passieren dürfen“, so Freyer.

ratiopharm ulm: Swann (19/4), Bryant (14/1), Trice (13/1), Watts (11), Günther (8), Mason-Griffin (7), Nankivil (5/1), Esterkamp (4), Oladipo (3), Betz (1), Heberlein (1), Wenzl.

Phoenix Hagen: Carter (22/1, 7 Ass.), Brooks (16/2), Kruel (14), Blackwood (8/2), Jonusas (7), Hasquet (5/1), Rockmann, Crowe, Spohr, Wilkins.

Stationen: 10:4 (5.), 21:20 (10.), 26:27 (15.), 37:34 (20.), 52:42 (25.), 62:52 (30.), 75:61 (35.), 86:72 (40.).

Zuschauer: 3.000

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