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Phoenix im TOP4-Sandwich

Phoenix im TOP4-Sandwich

Gleich zwei ganz harte Auswärtsspiele warten am Wochenende auf Phoenix Hagen. In der Beko Basketball Bundesliga treten die Feuervögel am Freitag um 19.30 Uhr bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS an. Am Sonntag um 17 Uhr führt die Reise dann nach Niedersachsen, wo mit den New Yorker Phantoms Braunschweig der Tabellenfünfte der Gegner ist.
Sowohl Frankfurt als auch Braunschweig sind ein wenig TOP4-geschädigt. Beide Teams nahmen am vergangenen Wochenende am Endturnier um den deutschen Pokal teil und trafen im Halbfinale aufeinander. Die Phantoms siegten mit 82:77, um im Finale nach großem Kampf mit 66:69 gegen Bamberg zu verlieren. Frankfurt wurde am Ende Vierter.

Jetzt wartet wieder der Liga-Alltag. Für Frankfurt heißt das: Platz zwei verteidigen, um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu erreichen. Vier Punkte Luft haben die Hessen derzeit auf die Artland Dragons und auf ALBA BERLIN. Da käme eine Niederlage gegen Phoenix Hagen mehr als ungelegen.

Ein Mann in Reihen der SKYLINERS genießt bei Kollegen, Coaches und Experten einhelligen Respekt. Aufbauspieler DaShaun Wood gilt als der vielleicht heißeste Spieler der Liga. Mit 19,1 Punkten ist Wood der beste Werfer der Beko BBL, mit 5,8 Assists ist er zudem der zweitbeste Vorbereiter der Liga. Der Amerikaner kam vor der Saison aus Italien von Benetton Treviso an den Main.

Mit Chris Moss und Jevohn Shepherd haben sich die SKYLINERS seit dem 90:85-Sieg im Hinspiel in Hagen mit zwei Amerikanern verstärkt. Power Forward Moss kam vom spanischen Erstligisten CB Murcia, der kanadische Nationalspieler Shepherd wurde aus Osnabrück verpflichtet Zweistellig punktet bei den SKYLINERS neben Wood noch Roger Powell (11,6 Punkte). Jimmy McKinney, Kimmo Muurinen und Quantez Robertson stehen ihren deutschen Kollegen Dominik Bahiense de Mello und Pascal Roller als weitere Leistungsträger zur Seite.

Kein Stück leichter als in Frankfurt dürfte am Sonntag die Partie in Braunschweig werden. Die Phantoms stellen eine der routiniertesten Mannschaften der Beko BBL, erreichten nicht umsonst das Pokalfinale und dürften in den Beko BBL Playoffs für jedes Team ein unbequemer Gegner werden. Topscorer Kevin Hamilton (13,6 Punkte) und Marcus Goree (12,2 Punkte) sind die Stars der Mannschaft von Trainer Sebastian Machowski.

Regie führt Aufbauspieler LaMarr Greer, der wie Goree zuvor bei vielen europäischen Top-Clubs angestellt war. Neben Jason Cain, Kyle Visser und Nils Mittmann bekam zuletzt auch 2,21m-Center Nick Schneiders verstärkt Einsatzzeit. Verzichten müssen die Phantoms nach einem Syndesmosebandriss auf Guard Tony Skinn.

Phoenix-Coach Ingo Freyer hat sich mit seinem Team auf ein hartes Wochenende vorbereitet: „Das Training lief prima, von Leerlauf keine Spur.“ Das liegt auch an den Nachwuchsspielern wie Thomas Reuter, Fabian Gentgen und Dominik Wilkins, die nach Saisonende in den unteren Ligen jetzt regelmäßig zur Verfügung stehen. „Sie geben uns viel Intensität im Training und fordern die Etablierten. Das hält die Spannung hoch. Vor allem Thomas Reuter macht das sehr gut“, berichtet Freyer. Trotz der positiven Trainingseindrücke ist die Personalsituation angespannt bei den Feuervögeln. David Bell wird nach einer Operation an der Fußsohle weiter ausfallen. Und auch Dominik Spohr konnte wegen einer fiebrigen Erkältung nicht trainieren. „Sein Einsatz ist ungewiss“, sagt Ingo Freyer.

Zur Vorbereitung auf die kommenden Gegner konnte der Hagener Coach das letzte Wochenende bestens nutzen. Nach dem eigenen Spiel in Düsseldorf hat er Frankfurt und Braunschweig beim Beko BBL TOP FOUR beobachtet: „Das waren sehr schöne Spiele auf einem guten Niveau. Bei Frankfurt ragt natürlich DaShaun Wood raus. Ihn müssen wir stoppen, aber das wollen alle anderen Teams auch. Die SKYLINERS sind sehr gut eingespielt, jeder kennt seine Rolle. Das ist einfach eine gute Truppe, die von der Bank zusätzliche Impulse durch Routiniers wie Pascal Roller bekommt.“

Kevin Hamilton hat es Ingo Freyer bei den Phantoms aus Braunschweig angetan: „Er hat mir schon in der vergangenen Saison gefallen, Hamilton ist richtig gut. Aber auch Spieler wie Marcus Goree oder LaMarr Greer – was soll ich da sagen? Da weißt du genau, was du bekommst. Die haben auf höchstem Niveau gespielt. Braunschweig und Frankfurt sind ähnlich gut besetzte Mannschaften.“ Trotzdem will Freyer die beiden Partien bestimmt nicht herschenken: „Auch wenn wir Außenseiter sind und es nicht mehr um viel geht, haben wir noch Ziele. Wir wollen uns in der Tabelle nicht weiter verschlechtern, dafür brauchen wir wahrscheinlich noch zwei Siege. Die bisher so positive Saison soll jetzt auch gut enden.“

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