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Phoenix verliert knappes Spiel: Niederlage gegen die Artland Dragons

Phoenix verliert knappes Spiel: Niederlage gegen die Artland Dragons

In einem unterhaltsamen Spiel der Beko Basketball Bundesliga unterlag Phoenix Hagen den Artland Dragons knapp mit 93:99 (51:46). Vor 3.065 Zuschauern in der ausverkauften ENERVIE Arena verloren die Feuervögel die Partie erst in den Schlusssekunden.
Die Dragons mussten kurzfristig auf den erkrankten Nathan Peavy verzichten. Von Beginn an ging es „rauf und runter“. Zygimantas Jonusas sorgte mit seinen Punkten zum 10:3 für blendende Stimmung. Den Gästen gelang es nun aber, immer wieder in Korbnähe zu punkten. Neuzugang Cecil Brown besorgte nach sieben Minuten den 13:13-Ausgleich. Über den starken Tyrese Rice setzten sich die Gäste auf 25:20 ab und erhöhten durch Brown zu Beginn des zweiten Abschnitts mit einem spektakulären Dreier sogar auf 30:22 (11.).

Edward Seward sorgte jetzt für frischen Wind von der Phoenix-Bank. Sechs schnelle Punkte brachten Hagen die Führung zurück (35:33, 15.). Die Feuervögel hatten jetzt ihre beste Phase und setzten sich per Fastbreak durch Dominik Spohr bis auf 51:42 ab (18.). Phoenix wurde fast etwas übermütig, ließ leichte Chancen liegen und erlaubte sich Unkonzentriertheiten. Die Dragons konnten so bis zur Pause auf 51:46 verkürzen.

Das dritte Viertel sollte der Mannschaft von Stefan Koch gehören. Das lag vor allem an Center Darren Fenn, der mit seiner unnachahmlichen Art für viel Physis unter den Körben sorgte. Der Amerikaner brachte sein Team mit
57:53 in Führung (25.). Ingo Freyer nahm erst einmal eine Auszeit. Es kam jetzt viel überflüssige Hektik in ein nun zerfahrenes Spiel. Adam Hess war das egal – er traf aus der Nahdistanz zum 67:62 (29.)

Phoenix kam aber wieder zurück. Ein Dunking von Quentin Pryor nach einem Ballgewinn brachte Hagen wieder auf 75:76 heran (33.). Die ENERVIE Arena brodelte, doch die Dragons blieben eiskalt. Alexander Seggelke und Adam Hess trafen aus der Distanz zum 75:82. Auf der Gegenseite waren es Dreier von Zygimantas Jonusas und Jacob Burtschi, die Phoenix wieder auf 85:87 verkürzen ließen. Beim Stande von 91:93 gewann Hagen in der Schlussminute den Ball, doch Jacob Burtschi kassierte ein Offensivfoul. Sechs Sekunden vor dem Ende traf Bernd Kruel per Dunking noch einmal auf 93:94; den Rest erledigten Tyrese Rice und Bryan Bailey souverän zum 99:93-Endstand.

Trainerstimmen:

Ingo Freyer: "Einerseits ist es ein gutes Gefühl, dass wir drauf und dran waren, ein Team wie die Artland Dragons zu schlagen. Wir haben das Spiel schon in der ersten Hälfte verloren. Da hätten wir uns absetzen können, haben uns aber ein Technisches Foul eingefangen und waren in einigen Situationen zu unkonzentriert. Schade, dass wir diese Chancen nicht genutzt haben, dann hätte sich die zweite Hälfte leichter gespielt. Jetzt ist es noch eine Woche, dann wollen wir die Saison gegen Gießen gut abschließen."

Stefan Koch: "Zunächst einmal ein Glückwunsch an Hagen und Ingo Freyer für eine tolle Saison. Es war sicher nicht leicht, mit einem schmalen Budget so frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen. Das Spiel war nicht einfach für uns, weil wir sicherer Vierter sind. Da fragt man sich schon, ob man Energie sparen soll. Aber das Spiel war so intensiv, dass das kein Thema war. Es war für uns wichtig zu sehen, dass wir auch ohne Kurz und Peavy bestehen können. Ich bin stolz auf mein Team."

Phoenix Hagen: Jonusas (17/3), Dorris (14), Bell (13/1), Burtschi (12/2), Kruel (10), Pryor (9/1), Seward (8), Spohr (5/1), Terwilliger (5/1).

Artland Dragons: Rice (20), Fenn (18), Hess (14/1), Bailey (14/1), Strassser (12/2), Brown (9/1), Seggelke (6/2), Boumtje Boumtje (4), Hartenstein (1), Niebuhr (1), Mangold.

Stationen: 13:9 (5.), 22:27 (10.), 35:37 (15.), 51:46 (20.), 60:59 (25.), 70:73 (30.), 82:87 (35.), 93:99 (40.).

Zuschauer: 3.065 (ausverkauft)
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