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Phoenix zündet ein Feuerwerk: Klarer Sieg im Kellerduell!

Phoenix zündet ein Feuerwerk: Klarer Sieg im Kellerduell!

Einen schöneren Neujahrsgruß hätte Phoenix Hagen seinen Fans gar nicht übermitteln können. Das Team von Ingo Freyer gewann das Kellerduell bei den LTi GIESSEN 46ers vor 3.460 Zuschauern klar mit 92:76 (43:34). Die Hagener übernahmen dabei zu Beginn des zweiten Viertels das Kommando und kontrollierten die Partie fortan.
Es war insgesamt der sechste Sieg für die Feuervögel und bereits der vierte Auswärtserfolg! Damit endete eine Niederlagenserie von sieben Spielen. Und es war eine Partie der Gegensätze: Während die Giessener von Beginn an auf ihre Twin Towers Zachery Peacock und Elvir Ovcina setzten, nutzten die Hagener ihre Stärke aus der Distanz. Kurios und selten zu sehen in der Beko BBL: Giessen traf in der gesamten Partie bei nur sechs Versuchen nicht einen Dreier.

Das Konzept der Gastgeber ging zunächst auf. Peacock traf zum 14:8 (6.). David Bell drehte die Partie mit einem Dreier zum 17:16. Als Jannik Freese in der 11. Minute zum 20:19 für Giessen traf und Mark Dorris wenig später bereits sein drittes Foul kassierte, deutete nicht viel auf einen lockeren Abend für Phoenix hin. Doch es sollte die letzte Führung der 46ers bleiben!

Ein Mann verschaffte seinem Team jetzt die Luft, von der es die ganze Partie über atmen können sollte. Jacob Burtschi markierte elf Punkte, darunter drei Dreier, zum 30:22 für Phoenix. Das Spiel wurde in dieser Phase zu einem Privatduell zwischen Zachery Peacock auf der einen sowie Jacob Burtschi und David Bell auf der anderen Seite. Phoenix setzte sich bis auf 43:30 ab (19.) und ging mit einem 43:34-Vorsprung in die Kabine.

Im dritten Viertel, hin und wieder die Achillesferse im Hagener Spiel, behielten die Gäste den Überblick. Giessen spielte jetzt fast ausschließlich über Peacock und Ovcina und kam so auf 52:57 heran (23.). Malte Schwarz traf einen wichtigen Dreier zum 63:55 (29.). Peacock brachte die 46ers noch einmal auf 59:63 heran. Es wurde jetzt laut in der Halle, doch enger sollte es nicht mehr werden.

Angeführt von Zygimantas Jonusas, startete Phoenix gut in den Schlussabschnitt und ging mit 72:60 in Führung (33.). Burtschi und Bell erhöhten von der Dreierlinie auf 79:66, bevor der bis dahin aufgrund hoher Foulbelastung eher unauffällige Mark Dorris den Sack zumachte und vier Punkte zum 83:66 erzielte (37.). Zachery Peacock musste zudem mit fünf Fouls das Feld verlassen. Giessen versuchte noch einmal die Uhr zu stoppen, konnte damit aber nicht mehr die deutliche 76:92-Niederlage verhindern.

„Wir haben heute über 40 Minuten konzentriert gespielt“, freut sich Phoenix-Coach Ingo Freyer. „Defensiv haben alle geackert. Wir haben Giessen konsequent die Dreier weggenommen und sehr gut gegen Smith verteidigt. Dadurch haben Ovcina und Peacock zwar viele Würfe bekommen, aber das konnten wir verschmerzen.“ Herausheben will Freyer eigentlich keine Spieler, hat dann aber doch noch ein Lob parat: „David Bell hat das im Aufbau sehr gut gemacht. Und Malte Schwarz ist gut eingesprungen, als Mark Dorris früh foulbelastet war.“

Der erste Sieg seit November sorgt für Erleichterung im Hagener Lager: „Das ist ein sehr, sehr gutes Gefühl. Die harte Arbeit zwischen den Feiertagen hat sich ausgezahlt, darum haben sich die Jungs morgen einen freien Tag verdient. Im Kampf um den Klassenerhalt war das sehr wertvoll. Noch wertvoller würde der Sieg aber, wenn wir nächstes Wochenende Tübingen schlagen. Das ist die Aufgabe, daran wird ab sofort gearbeitet“, gibt Ingo Freyer die Marschroute vor.

LTi GIESSEN 46ers: Peacock (27), Ovcina (16, 14 Reb., 9 Ass.), Brooks (11), Gamqrelidze (8), Griffin (6), Kepkay (4), Smith (2), Freese (2), Perl, Schwartz.

Phoenix Hagen: Bell (25/4), Burtschi (24/5), Jonusas (14/1), Dorris (9), Kruel (9), Schwarz (5/1), Pryor (4), Terwilliger (2), Büchert.

Stationen: 12:8 (5.), 18:19 (10.), 26:32 (15.), 34:43 (20.), 44:53 (25.),
59:65 (30.), 66:79 (35.), 76:92 (40.).

Stationen: 3.460
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