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Präsidium, Geschäftsführung und Vereine der Beko BBL trauern um Roland Geggus

Präsidium, Geschäftsführung und Vereine der Beko BBL trauern um Roland Geggus

Das Präsidium, die Geschäftsführung und die Vereine der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) trauern um Roland Geggus. Der Ehrenpräsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB) verstarb in der vergangenen Woche völlig unerwartet. Geggus, der von 1994 bis ...
1319440967/img_Roland_Geggus.jpg... 2006 an der Spitze des DBB stand, und der als einer der „Architekten“ des ersten Grundlagenvertrages zwischen Verband und Liga gilt, wurde 62 Jahre alt.

„Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und den Angehörigen“, sagte ein sichtlich betroffener Jan Pommer. Der Geschäftsführer der Beko BBL würdigte Geggus als einen Menschen, der stets über den Tellerrand hinausgeschaut und dem die Liga viel zu verdanken habe. „Die Bremer Beschlüsse von 1997 waren wegweisend für die heutige Zusammenarbeit zwischen Verband und Liga“, erinnert sich Pommer. „Die Liga war unter dem Dach des DBB auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit.“

20. November 1999: ein historischer Moment

Zwei Jahre später, am 20. November 1999, war es schließlich so weit: Die Spitzen von DBB, Präsident Roland Geggus und Vizepräsident Dr. Wolfgang Hilgert, und BBL, der Vorsitzende Wolfgang Kram und der Geschäftsführer Karl Pfeil, unterzeichneten beim Außerordentlichen Bundestag in Bad Kreuznach den ersten Grundlagenvertrag. Geggus würdigte den Kontrakt mit einer Laufzeit von zehn Jahren seinerzeit als „Jahrhundertvertrag“. Fortan waren der Verband und die Liga in einer GmbH, an der der DBB bis heute 26 Prozent hält, vereint. Die Liga durfte im Gegenzug die Wettbewerbe Meisterschaft und Pokal selbstständig ausrichten. Auch die Vermarktung und das Veräußern der TV-Rechte gingen in den Bereich der Liga über. 2009 wurde in Düsseldorf der Grundlagenvertrag vorzeitig bis ins Jahr 2022 verlängert.

„Dass diese für unseren Sport so elementare Struktur-Veränderung, die später von anderen Profisport-Ligen übernommen wurde, so harmonisch und konfliktfrei vonstatten gegangen war, hatte sehr viel mit Roland Geggus zu tun. Seine moderative, ausgleichende Art und lösungsorientierte Art hat die sicherlich nicht immer leichten Verhandlungen zu einem positiven Ende geführt. Die Entstehung und die Unterzeichnung des ersten Grundlagenvertrages werden untrennbar mit Roland Geggus verbunden bleiben“, so der Beko BBL-Geschäftsführer weiter. Auch Karl Pfeil, das heutige Ehrenmitglied der Beko BBL und damals für die Liga mit am Verhandlungstisch, beschreibt Geggus als einen Menschen, der Lösungen und den Konsens gesucht habe.

Nachwuchs eine Herzensangelegenheit

Eine Herzensangelegenheit war für den Diplom-Pädagogen, der als Lehrer an einer Schule für sehbehinderte Kinder gearbeitet hatte, der Nachwuchs. Vor seiner Wahl zum DBB-Präsidenten war der Pfinztäler viele Jahre als Vizepräsident für den Bereich „Jugendfragen/Schulsport“ zuständig. Seit 2006 hatte er zusammen mit Uwe Albersmeyer das Amt des Geschäftsführers der Gemeinnützigen Gesellschaft
zur Förderung des deutschen Nachwuchsbasketballs mbH inne. In dieser Funktion ließ er es sich nicht nehmen, die Endrunden der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) zu besuchen.

„Der Basketballsport in Deutschland hat einen Freund und Visionär verloren. Sein Wirken wird uns immer im Gedächtnis bleiben“, sagte Jan Pommer.

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