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Reise zu wiederbelebtem Liga-Dino

Reise zu wiederbelebtem Liga-Dino

Die Uhr auf der Homepage der LTi GIESSEN 46ers tickt: Seit inzwischen 44 Jahren und vier Monaten gehören die Hessen der Eliteklasse des deutschen Basketballs an. Um den Zähler im April 2011 nicht anhalten zu müssen, wird sich die Mannschaft um den ...
... Ex-Oldenburger Elvir Ovcina indes mächtig strecken müssen – 12:28 Punkte markieren eine bedrohliche Ausgangslage. Doch genau wie den EWE Baskets, die am Samstag in der Osthalle gastieren (20 Uhr), gelang den 46ers am vergangenen Wochenende ein nachhaltiger Stimmungsaufheller.

Nach zuvor 13 Niederlagen in Serie feierte die Mannschaft unter Regie des neuen Trainers Steven Key einen 86:82-Auswärtssieg in Bayreuth.

Der Wechsel auf der Trainerposition von Vladimir Bogojevic zu Key (nach einem 54:88 gegen Ludwigsburg) war nicht die einzige Maßnahme, um die Wende einzuleiten. Zwei neue Spieler kamen hinzu: Rückkehrer Maurice Jeffers und Michael Jordan, der in Weißenfels seine Koffer packte und nach Gießen zog. Jordan legte in Bayreuth mit 17 Punkten und 6 Assists gleich ein exzellentes Debüt auf das Parkett und soll nun die Fäden ziehen, um das Potential, das im Kader steckt, endlich freizulegen.

Den Blick auf das Hinspiel können sich alle sparen, denn zu unterschiedlich sind inzwischen die Voraussetzungen. Damals waren die 46ers mit der Empfehlung von drei Auftaktsiegen angereist, mussten sich letztlich den Huntestädtern mit 67:74 geschlagen geben. Damals noch bei den Baskets aktiv: Steven Smith und Nemanja Protic. Nach diversen personellen Wechseln auf beiden Seiten wird sich nun zeigen müssen, wer im Samstag-Duell mehr vom Rückenwind aus der Vorwoche profitiert. Denn während die Key-Schützlinge ihren Coup in Bayreuth feierten, überzeugten die Oldenburger daheim gegen die Artland Dragons (84:72).

Offensiv dürfte in Zukunft Aufbauspieler Jordan viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, doch ihm zur Seite stehen einige Akteure, die Akzente setzen können. Zachery Peacock (15,6 Punkte im Schnitt pro Partie), Elvir Ovcina (12,7), Tyan Brooks (11,1), Anthony Smith (10,9) und Chase Griffin (10,2) kommen auf zweistellige Punkteausbeuten. Während Rückkehrer Jeffers seine Rolle im Team noch finden muss, gehören auch Giorgi Gamqrelidze (in Bayreuth nicht eingesetzt), Jannik Freese und Dirk Mädrich zur festen Rotation. Mathias Perl und Tim Schwartz komplettieren mit regelmäßigen Kurzeinsätzen den 46ers-Kader.

Beginnend mit dem ersten Duell in der gemeinsamen Erstliga-Historie, das am 4. November 2000 am Haarenesch mit 91:71 an Gießen ging (Topscorer: Rogerio Fernandes mit 31 Punkten für den damaligen OTB, Reggie Bassette und Adonis Jordan mit je 24 für Avitos Gießen), bis hin zum Oldenburger Hinspielsieg der laufenden Saison standen sich beide Teams bislang in 21 Ligaspielen gegenüber. Die Baskets haben mit 11:10 knapp die Nase vorne und streben jetzt den fünften Auswärtssieg der Saison 2010/2011 an.

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