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Rendezvous mit dem Überteam - Ulm muss bei den Brose Baskets antreten

Rendezvous mit dem Überteam - Ulm muss bei den Brose Baskets antreten

Bei den Brose Baskets aus Bamberg bekommt es ratiopharm ulm am Mittwoche (19.30 Uhr) mit dem Nonplusultra der Beko BBL zu tun. "Angst haben wir dennoch nicht", sagt Thorsten Leibenath. Direkt im Anschluss an den zweiten Erfolg im zweiten Saisonspiel (84:79 vs. Quakenbrück) ...
... stand für ratiopharm ulm am Sonntagabend eine intensive Trainingseinheit auf dem Programm. "Wir haben zwei wichtige Siege eingefahren, sind aber erst am Anfang unserer Entwicklung und dürfen uns noch längst nicht ausruhen", erklärt Head-Coach Thorsten Leibenath die Maßnahme. Zeit zum Feiern bleibt den Ulmern ohnehin nicht, denn an diesem Mittwoch wartet in der Bamberger Stechert Arena (19.30 Uhr) ein ganz schwerer Brocken.

Die Brose Baskets sind ohne Frage das Nonplusultra der jüngeren Bundesliga-Geschichte. Vier nationale Titel - jeweils zwei Meisterschaften und Pokalerfolge - konnten die Franken in den letzten beiden Jahren gewinnen. Und es kommt noch besser für die Brose Baskets: Auch mit Blick auf die kommende Spielzeit sind "Freak City" große Titelchancen einzuräumen. Das verdeutlichte unlängst auch der 107:63-Kantersieg gegen Göttingen. Und auch die Ulmer wissen bereist aus eigener Erfahrung um die Klasse des Meisters: bei einem Vorbereitungsturnier verloren sie mit 71:80. "Angst haben wir aber keine. Doch uns ist klar: Wir müssen in Bamberg eine sehr gut Leistung zeigen, wenn wir nicht untergehen wollen", ordnet Leibenath den Gegner ein. Insbesondere der Spielbeginn ist entscheidend: "Wenn wir nicht überrollt werden wollen, müssen wir ein Mittel gegen den Druck finden, den Bamberg von Anfang an macht", erklärt Leibenath.

Für die Bamberger Qualität ist vor allem eines verantwortlich: Kontinuität. Head-Coach Chris Fleming ist seit 2008 angestellt und gehört damit zu den dienstältesten Übungsleitern der Beko BBL. Fast genauso lang spielen viele der Leistungsträger bei den Brose Baskets: Casey Jacobsen, Anton Gavel und Tibor Pleiß stehen allesamt seit 2009 unter Vertrag, Predrag Suput gar seit 2007 - das sind vier von fünf Startern der letztjährigen Erfolgsmannschaft.

Aber nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl stimmt in Bamberg; auch die Klasse der einzelnen Spieler ist wohl unübertroffen. Small Forward Jacobsen bringt NBA-Erfahrung mit, ist ein Mann für die großen Würfe und außerdem einer der teamdienlichsten Stars der Beko BBL. Ähnliches gilt für Scharfschütze Gavel, der ligaweit einer der bissigsten Verteidiger auf den Guard-Positionen ist. Selbst Peja Suput, der zu Beginn seiner Zeit in Deutschland als rein offensivorientierter Spieler galt - und im Angriff zweifelslos einer der korbgefährlichsten Forwards der Liga ist -, hat sich längst in die defensive Grundordnung der Mannschaft eingegliedert. Und die Verteidigungspräsenz des 2,15 Meter langen Tibor Pleiß ist ebenfalls hinlänglich bekannt. "Bamberg spielt für mich sowohl den besten Fastbreak, als auch die beste Verteidigung der Liga", so Leibenath anerkennend.

Den erprobten Stamm der Meistermannschaft ergänzten Head-Coach Fleming und Manager Wolfgang Heyder im Sommer mit weiteren Qualitätsspielern. Aus Berlin wechselte Shooting Guard Julius Jenkins ins Frankenland. Dass der zweifache Liga-MVP (2008 und 2010) in Bamberg nun für Punkte von der Bank sorgt, ist ein Indiz für die Tiefe des Kaders. Die Center-Position mit Pleiß teilt sich ab sofort Marcus Slaughter als Ersatz für den nach Piräus abgewanderten Kyle Hines: Der Überathlet führte die Beko BBL in der Saison 2008/09 bei den Punkten an (18,8 PpS), ehe sein Engagement in Bremerhaven vorzeitig endete. Auf den beiden Flügelpositionen sorgt mit dem NBA-erfahrenen P.J. Tucker ein weiterer talentierter US-Amerikaner für Entlastung.

Von großer Bedeutung für den Ausgang der Saison könnte indes die Entwicklung von Brian Roberts sein. Roberts hatte sich in der Offseason eigentlich schon aus Bamberg verabschiedet, um bei einem europäischen Top-Club anzuheuern. Nach der schweren Verletzung von Starter John Goldsberry (fällt mit einer Knieverletzung bis mindestens März aus) kam allerdings eine Rückkehr des 25-Jährigen nach Bamberg zustande. Roberts soll das Team in dieser Saison als Starting-Point-Guard zu einer weiteren Meisterschaft führen.

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