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Revanche für ein

Revanche für ein "knappes Ding"

Basketball kann grausam sein, das mussten in Trier zuletzt die mitgereisten Fans von Phoenix Hagen erfahren: Ihr Team machte nach missratener Anfangsphase alles richtig, führte weniger als zwei Sekunden vor Ende mit einem Punkt – und hätte nicht Barry Stewart ...
image_1298034374805.jpeg... goldrichtig gestanden, hätten die "Feuervögel" einen verdienten Auswärtssieg feiern können. Sehr ähnlich ging es der TBB am 24. Oktober 2010 beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Bremerhaven: 34 Sekunden vor Schluss führt Trier mit 72:68 – und verliert mit 72:73. Ein Schlag ins Kontor für die damals noch neue Mannschaft. Dass das Team solche "knappen Dinger" wegstecken kann und sich zu einer nervenstarken Auswärtsmannschaft entwickeln würde, die sich mit Bremerhaven um einen Playoff-Platz streitet, war damals noch keinesfalls sicher.

Bremerhaven steht seit Beginn der Saison unter Erfolgsdruck, geschuldet der erfolgreichen Saison 2009/2010, als die Küstenstädter dank hervorragender Personalplanung von einem Abstiegsplatz (Klassenerhalt per Wildcard) bis auf Platz 3 der Abschlusstabelle kletterten. Der neue Headcoach Doug Spradley hatte mit Louis Campbell, Jeff Gibbs, dem ehemaligen Trierer Norman Richardson und Andrew Drevo eine schlagkräftige Truppe zusammen gestellt, die nur knapp am späteren Vizemeister Frankfurt scheiterten – fünf Spiele waren im Halbfinale nötig.

Diese Saison sieht etwas anders aus: Spradley musste fast von vorn anfangen, mit Campbell und Gibbs wurden Leistungsträger ziehen gelassen - letzterer spielt unter dem ehemaligen Trierer Coach Don Beck in Japan. Und mit dem neu geholten Personal lief nicht alles so wie erwartet: Die Point Guards Jamar Butler und Jermaine Thomas haben den Verein bereits wieder verlassen, nachverpflichtet wurden Donald Copeland und, als letzter Neuzugang, Tyrone Brazelton. Auf der positiven Seite steht dagegen die Weiterverpflichtung von NORD-ALLSTAR Torrell Martin, der bislang mit hervorragenden Statistiken auf sich aufmerksam macht sowie der "Last-Minute-Vertrag" mit Andrew Drevo, der erst im September den Weg zurück an die Nordsee fand. Drevo ist dem Trierer Publikum in bitterer Erinnerung: Sein "Buzzer Beater " entschied ein weiteres "knappes Ding" in der Historie der beiden Teams: 85:86 endete das letzte Heimspiel der TBB gegen die Eisbären am 30. Januar 2010. Mit Maksym Shtein verbindet man in Trier dagegen angenehmere Erinnerungen: Der Center spielte zwei Jahre an der Mosel und kommt in Bremerhaven im Schnitt immerhin auf zwölf Minuten.

TBB-Headcoach Henrik Rödl mahnt zur Vorsicht: "Die Eisbären Bremerhaven sind ein Team, das sich die Playoffs auf die Fahnen geschrieben hat und dort personell auch hingehört. Sie hatten große Verletzungsprobleme und sind daher hinter ihren Erwartungen zurück geblieben – wir dagegen liegen mit dem aktuellen Tabellenstand deutlich über den Erwartungen. Dadurch ergibt sich eine Konkurrenzsituation, die sicher ein wenig überraschend kommt, die wir aber natürlich gerne annehmen. Es war bei unserer knappen Niederlage im Oktober nicht vorhersehbar, dass es jetzt um den direkten Vergleich gehen würde. Allerdings würde ich den nicht überbewerten. Unabhängig von der Tabellensituation: Unwichtige Spiele gibt es nicht, wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Unser Restprogramm wird noch sehr schwer werden – außer gegen Berlin spielen wir noch gegen alle Teams aus der 'Top 7' der Liga."

Karten für die Partie TBB Trier gegen die Eisbären Bremerhaven sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich (ab € 7,00) – die Abendkasse der Arena Trier öffnet am Sonntag um 18:00 Uhr. Hotline: 0651-97 90 777.

Aktion "Gemeinsam erstklassig!":
Wer eine (voll bezahlte!) Eintrittskarte zum Heimspiel der Trierer Handball-Miezen gegen den VFL Oldenburg am Mittwoch, 16. Februar 2011, vorlegt, erhält die Tageskarte für die heutige Partie zum halben Preis!

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Quelle: TBB Trier

Vier-Punkte-Spiel an der Mosel

Eisbären Bremerhaven

Die Eisbären Bremerhaven stehen in der Beko Basketball Bundesliga vor einem wichtigen Auswärtsspiel. Die Partie beim Tabellenachten TBB Trier am kommenden Sonnabend (20 Uhr, Arena Trier) könnte ein Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf sein.

image_1297955903255.jpegNach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die neuntplatzierten Eisbären aus den Playoff-Rängen gerutscht, könnten mit einem Sieg an der Mosel nach Punkten aber wieder mit den Gastgebern gleichziehen. Für Eisbären-Trainer Doug Spradley hat die Partie in Trier daher einen besonderen Stellenwert.

„Das ist definitiv ein Vier-Punkte-Spiel. Ich erwarte von meiner Mannschaft eine Antwort auf die enttäuschende Leistung im Heimspiel gegen Frankfurt. Die Jungs müssen rausgehen, mit Herz und Leidenschaft spielen und alles versuchen, um zu gewinnen. Wenn man kämpft, hat man immer eine Chance auf den Sieg. Nur darum geht es“, appelliert Spradley an die Einstellung seiner Schützlinge.

Den jüngsten Trainingseindrücken nach zu urteilen, haben die Eisbären-Spieler inzwischen begriffen, was die Stunde geschlagen hat. „Es ging ordentlich zur Sache in dieser Woche. Alle haben mitgezogen und konzentriert gearbeitet. Jetzt geht es darum, die Intensität aus dem Training mit in das Spiel gegen Trier zu nehmen“, fordert Spradley.

Dem Eisbären-Dompteur kommt es sehr gelegen, dass seine Mannschaft am Sonnabend aller Voraussicht nach erstmals nach langer Zeit wieder in Bestbesetzung auflaufen kann. Auch die zuletzt angeschlagenen Maksym Shtein und Tyrone Brazelton dürften in Trier wieder mit von der Partie sein.

Der TBB Trier gehört ohne Zweifel zu den Überraschungsteams der laufenden Beko BBL-Saison. Vor Saisonbeginn von etlichen Basketball-Experten als Abstiegskandidat tituliert, mauserten sich die Moselstädter schnell zu einem ernsthaften Playoff-Kandidaten. „Die Trierer erinnern mich ein wenig an meine letzte Saison bei den Paderborn Baskets. Auch damals hatte uns niemand auf dem Zettel, aber trotz unserer Außenseiterrolle haben wir den Sprung in die Playoffs geschafft“, so Spradley.

Besonders der unbändige Wille der TBB-Akteure beindruckt den Eisbären-Coach. „Die Trierer haben eine gute Mischung an Spielern beisammen, zeigen Biss, Intensität und Kampfgeist. Sie kämpfen um jeden Ball und agieren mit viel Selbstbewusstsein. Der TBB ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht immer große Namen im Team haben muss, um Erfolg zu haben.“

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Quelle: Eisbären Bremerhaven
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