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Revanche für November 1988 nehmen

Revanche für November 1988 nehmen

Platz sechs in der Beko BBL-Tabelle, für den Pokalwettbewerb qualifiziert. Die New Yorker Phantoms haben eine der besten Zwischenbilanzen der vergangen Jahren erzielt. Einen Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, gibt es aber für Braunschweigs Basketballer bei ihrem Auswärtsauftritt am Samstag, 8. Januar, beim Tabellenvorletzten BBC Bayreuth nicht, wie Phantoms-Trainer Sebastian Machowski unmissverständlich klarmacht.
„Es wartet eine schwierige Aufgabe auf uns. Ich bin fest der Meinung, dass es für uns eher schwieriger als leichter wird, wenn einige Leistungsträger bei Bayreuth fehlen“, so Machowski vor dem ersten Spiel der Rückrunde (19.30 Uhr, Oberfrankenhalle).

„Wir werden von der ersten Minute an konzentriert zur Sache gehen“, kündigte Machowski an. „Gewinnen können wir, wenn wir dem BBC keine offenen Dreier zulassen.“ Die Bayreuther sind trotz erst vier Siegen aus 17 Spielen nicht zu unterschätzen. Zur Erinnerung: Das Hinspiel zum Saisonauftakt konnten die Braunschweiger in der heimischen Volkswagen Halle knapp mit 68:61 für sich entscheiden. Phantoms-Powerforward Marcus Goree hieß der Sieggarant für Braunschweig. Der US-Amerikaner stellte durch einen Korberfolg nach dem anderen im vierten Viertel die Weichen zum Auftakterfolg und kam am Ende auf 24 Punkte. Für den Aufsteiger aus Bayreuth markierten Osvaldo Jeanty (16 Punkte) und Koko Archibong (13) die meisten Punkte, beide werden am Samstag jedoch verletzungsbedingt nur auf der Tribüne sitzen.

Ebenfalls zum Zuschauen verdammt sein dürfte Bayreuths Topscorer Jared Rainer, der es im Schnitt auf 13,5 Punkte und acht Rebounds pro Partie bringt. Der 2,11 Meter große Globetrotter in Sachen Basketball (spielte unter anderem für Eisbären Bremerhaven und Brose Baskets) ist wie Brose Baskets-Pointguard John Goldsberry von der Beko BBL-Spielleitung für ein Spiel gesperrt worden, jedoch haben die Wagnerstädter gegen die Entscheidung Protest eingelegt.

Die Spielmacherposition nimmt beim BBC der 1,80 Meter große Danny Gibson ein, der knapp 10 Punkte erzielt und fast vier Assists gibt. Der US-Boy kehrte vom niederländischen Erstligisten ZZ Leiden zurück in die Beko BBL. 1,96 Meter Forward Marcus Ginyard kam von der renommierten University of North Carolina und bringt es auf ähnliche Punktestatistiken.

Braunschweigs Trauma in der Oberfrankenhalle
Ur-Basketballfans aus Braunschweig werden die Reise nach Franken mit einem mulmigen Gefühl antreten. Im Basketballgeschichtsbuch hat sich eine von insgesamt 18 Aufeinandertreffen zwischen Braunschweig und Bayreuth in Liga und dem einmalig ausgetragenen Ligapokal verewigt: Am 5. November 1988 verlor die von Lothar Stein gecoachte SG FT/MTV Braunschweig, die in ihrem Bundesligadebütjahr ohne ausländische Spieler, dafür ausschließlich mit Talenten aus der Region Braunschweig angetreten war, in der Oberfrankenhalle mit 39:110 (25:52) gegen Steiner Bayreuth. 3800 Zuschauer verfolgten die Partie bei der Einweihung der damals modernsten Basketballhalle Deutschlands. Das rot-schwarze Braunschweiger Trikot trugen die späteren Nationalspieler Harald Stein und Christian Bembenek, für Steiner spielten bekannte Basketballer wie „Bo“ Dukes, Calvin Oldham und Bonns heutiger Trainer Michael Koch. Weitaus Positiver stimmt indes: Die Gesamtbilanz zwischen den Niedersachsen und den Oberfranken ist ausgeglichen.

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