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Revanche in der o2 World

Revanche in der o2 World

Mit der Unterstützung von über 10.000 erwarteten Fans im Rücken will ALBA die von Ex-Albatros Ingo Freyer trainierten Westfalen nicht noch einmal so heißlaufen lassen, wie am Mittwoch gegen Ende des ersten Viertels, als Hagen die Albatrosse mit einem ...
image_1295014550692.jpeg... 12:0-Lauf schockte. Ansätze für eine geschlossenere und wachere Verteidigung zeigte ALBA nach der Halbzeitpause. Die gilt es am Sonntag auszubauen: „Wir müssen es schaffen, unser Spiel 40 Minuten lang konstant zu spielen“ fordert Teammanager Mithat Demirel unmissverständlich.

In eigener Halle will ALBA die von Ex-Albatros Ingo Freyer trainierten Westfalen nicht noch einmal so heißlaufen lassen, wie am Mittwoch gegen Ende des ersten Viertels, als Hagen die Albatrosse mit einem 12:0-Lauf schockte. Ansätze für eine geschlossenere und wachere Verteidigung zeigte ALBA nach der Halbzeitpause. Die gilt es am Sonntag auszubauen: „Wir müssen es schaffen, unser Spiel 40 Minuten lang konstant zu spielen“ fordert Teammanager Mithat Demirel unmissverständlich.

In Hagen gelang das ALBA nur phasenweise, obwohl sich die Berliner genau auf die schnelle Hagener Spielweise vorbereitet hatten, die viele Vorteile aus 1-1-Situationen und Pick&Roll-Kombinationen zieht. „Hagen hat uns sein Spiel und sein Tempo aufgezwungen. Das konnten wir nicht unterbinden“, musste ALBA-Trainer Luka Pavicevic nach dem Spiel entsprechend zerknirscht einräumen.

Wollen die Albatrosse diese Hagener Angriffswellen stoppen, müssen sie zunächst in der Offensive noch besser auf den eigenen Ball aufpassen und unnötige Ballverluste vermeiden, die die Hagener Schnellangriffe überhaupt erst ins Rollen bringen. Anschließend muss sehr schnell vom Angriff auf die Verteidigung umgeschaltet werden. Dann kann man die Gleichung „Hohes Tempo = mehr Angriffe = mehr Punkte“ am Sonntag auch für sich selber ausnutzen: Mit 85,1 Punkten pro Spiel kassieren die Hagener nämlich auch mehr gegnerische Punkte als jeder andere Bundesligist.

Dass in den Spielen der Hagener generell so viele Punkte fallen, liegt an dem rasanten Tempo, das die Westfalen vorlegen. So wie die Hagener Verteidigung darauf ausgerichtet ist, den Gegner schon früh beim Spielaufbau zu stören und ihm den Ball abzuluchsen (Platz 1 in der Beko BBL mit 7,3 Steals pro Spiel), fackeln die Hagener bei ihren eigenen Angriffen nicht lange. Jeder freie Wurf wird sofort genommen.

Die Hagener Gefährlichkeit von jenseits der Dreipunkt-Linie zieht dabei das Feld weit auseinander. Die Hagener haben stets vier, manchmal sogar fünf Dreierschützen auf dem Feld, die man nie frei stehen lassen darf. Einzig Spielmacher Mark Dorris hält sich bei den Dreiern etwas zurück. Dafür zieht der US-Amerikaner aber umso erfolgreicher in die freien Lücken zum Korb.

Hagens zweiter Spielmacher David Bell erzielt mit 2,5 Dreiern pro Spiel die zweitmeisten Dreier in der Beko BBL, gefolgt vom Power Forward Jacob Burtschi mit 2,4 auf Rang drei und vom litauischen Forward Zygimantas Jonusas mit 2,2 auf Rang fünf. Auch der dritte defensivstarke Guard Quentin Pryor und Center Matt Terwilliger sind mit Dreierquoten von über 30 Prozent zu beachten.

Unter den Körben strahlen die Hagener mit dem 34-jährigen Routinier Bernd Kruel (in seiner 17. Saison dienstältester Akteur der Beko BBL), dem Block-Monster Andreas Büchert (allein 4 gegen ALBA) und dem gerne an die Dreierlinie ausweichenden Matt Terwilliger weniger Korbgefahr aus (53,5 Prozent aus der Nahdistanz bedeuten nur Rang 16 in der Beko BBL).

Umso härter traf und trifft die Berliner der weiterhin fragliche Einsatz von Tadija Dragicevic, der gerade unter dem Hagener Korb sicher einige Unruhe hätte stiften können. Am Sonntag werden möglicherweise wieder andere Albatrosse dafür in die Bresche springen müssen. Derrick Allen hat am Mittwoch mit seinen 37 Punkten vorgemacht, wie das geht.

Jubiläumsfeier gegen Hagen
Zur Feier des fünfjährigen Jubiläums der ALBA Jugend besuchen Kinder und Trainer des Programms sowie die Lehrer der Partnerschulen das Heimspiel gegen Phoenix Hagen. Einzelne Kinder werden in den Spielunterbrechungen ihr Können zeigen. In der Halbzeit werden sich dann viele hundert Kinder auf dem Parkett der o2 World für ein Gemeinschaftsfoto versammeln, welches die Größe der ALBA Jugend symbolisiert. Darüber hinaus lädt Vereinspräsident Dieter Hauert die Unterstützer und Förderer der ALBA-Jugend, ohne die die ambitionierte Nachwuchsarbeit gar nicht möglich wäre, vor dem Spiel zu einem Empfang ein. Dort werden Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketballbundes, Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin und Holger Rupprecht, Minister für Jugend, Bildung und Sport in Brandenburg, das ALBA-Nachwuchsprogramms mit Vorträgen würdigen.

Heiko Schaffartzik Studiogast im rbb Sportplatz
Nachdem Spiel gegen Hagen am Sonntag macht sich Heiko Schaffartzik noch auf den Weg ins rbb Fernsehstudio, wo er in der Sendung „Sportplatz“ Studiogast sein wird. Die Sendung mit Moderatorin Sarah Beckmann beginnt um 22 Uhr.

Das Hinspiel vom Mittwoch (12.1.2011) im Stenogramm
Phoenix Hagen - ALBA BERLIN 92:86 (23:16, 27:24, 20:25, 22:21)

Hagen: Dorris 15 (4 to), Pryor 7, Jonusas 14 (4/4 Dreier), Burtschi 19 (4/7 Dreier, 6 rb), Terwilliger; Bell 25 (11/12 Freiw, 7 as), Büchert 6 (4 bs), Kruel 5, Spohr 1, Schwarz. – 52% Wurfquote (9/19 Dreier), 32 Rebounds (9 off), 15 Ballverluste.

ALBA: Marinovic 5 (6 as), Jenkins 18 (6 as), McElroy 9, Schultze 4, Allen 37; Femerling 8, Staiger 3, Taylor 2 (6 rb), Price. – 47% Wurfquote (3/16 Dreier), 33 Rebounds (14 off), 9 Ballverluste.

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Quelle: ALBA BERLIN

ALBA, Teil zwei: Hagen diesmal in Berlin

Phoenix Hagen

Der Spielplan will es so: Zum zweiten Mal binnen fünf Tagen trifft Phoenix Hagen in der Beko Basketball Bundesliga auf ALBA BERLIN.

image_1294994721850.jpegEs bleibt also nicht allzu viel Zeit zur Freude über den unerwarteten 92:86-Sieg am Mittwoch, denn schon am Sonntag um 17:00 Uhr müssen die Feuervögel zum Rückspiel in der o2 World antreten.

ALBA will natürlich die Revanche. „Wir müssen es schaffen, unser Spiel 40 Minuten lang konstant zu spielen“, fordert Berlins Teammanager Mithat Demirel. Die BILD-Zeitung geht derweil hart mit den Albatrossen ins Gericht: „Am Sonntag droht die nächste Pleite – wieder gegen Hagen.“ Phoenix-Coach Ingo Freyer ist hingegen ganz klar, was da am Mittwoch abgelaufen ist: „Es hat alles gepasst, wir haben einen großen Fight abgeliefert. Solche Tage gibt es, aber sie kommen selten vor.“

Probleme, dass bei seinem Team die Luft nach der Sensation raus sein könnte, sieht Freyer nicht: „Am Donnerstag haben wir nur Krafttraining gemacht und alle konnten ein wenig vom Basketball abschalten. Ich denke, wir werden sehr konzentriert und selbstbewusst in Berlin auflaufen.“ Ein Erlebnis ist der Trip an die Spree allemal: „Das ist eine der schönsten Hallen in Europa. Es ist immer wieder beeindruckend, in die o2 World zu kommen.“ Außerdem gibt es für Ingo Freyer ein Wiedersehen an alter Wirkungsstätte: „Es ist immer schön, nach Berlin zu kommen. Ich kenne viele Spieler oder Verantwortliche wie Patrick Femerling oder Mithat Demirel gut. Aber natürlich gab es auch schon am Mittwoch kurz Gelegenheit zum Reden.“

Fraglich ist bei Berlin weiterhin der Einsatz von Tadija Dragicevic, der unter einer Kapselzerrung im Knie leidet. Ihn vertritt Sven Schultze in der Startformation. Bei Phoenix Hagen sind bis auf den verletzten Edward Seward alle Spieler an Bord. Der Feuervogel-Tross macht sich bereits am Samstag auf den Weg in die Hauptstadt.

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Quelle: Phoenix Hagen

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