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Revanche missglückt

Revanche missglückt

Die TBB verliert ihr Auswärtsspiel bei der BG Göttingen mit 65:53. - "Wir haben aufblitzen lassen, was hätte sein können, aber es hat nicht gereicht" – Maik Zirbes bester Trierer mit 12 Punkten und 9 Rebounds.
Dabei hatte es so gut angefangen: Nach beidseits hektischem Beginn, der von einigen Ballverlusten geprägt war, hatte die TBB deutlich besser in die Partie gefunden. Nach über zwei Minuten Spielzeit war es Barry Stewart, der die ersten Punkte überhaupt erzielte – ein schöner Sprungwurf aus der Mitteldistanz zum 0:2. Dru Joyce sorgte für ein erstes Highlight, indem er Maik Zirbes mustergültig zum Alley Oop bediente: 0:4. Ein Floater von Philip Zwiener, der mit Macht durch die Göttinger Zone schneidet: 0:6, Auszeit Göttingen. Es spielte die TBB, hier vor allem Maik Zirbes gegen Jason Boone, die BG Göttingen sah zu. Und wie die Gäste spielten – es brauchte einen Trierer 11:0-Lauf und eine weitere Auszeit, ehe Göttingen aufwachte und das Trierer Brett attackierte – nach acht Minuten. Nach dem ersten Viertel hatten die Gastgeber auf 8:13 verkürzt.

Trier wirkte im zweiten Viertel verunsichert, hatte Probleme die Rebounds zu kontrollieren – Göttingen gelang bis zur Mitte des zweiten Viertels dank gut organisierter Defense ein 18:2-Lauf, der erst von Dragan Dojcin mit einem Sprungwurf gestoppt werden konnte. Ein trotz schwacher Quoten überragendes Viertel der "Veilchen" endete mit Halbzeitstand 31:21 und 14:6 Rebounds – die BG Göttingen war schlicht und ergreifend wacher.

Es blieb dabei: Göttingen konnte sich im dritten Viertel entscheidend absetzen. Die Gäste aus Trier setzten zwar, vor allem dank Dru Joyce und ihrem Topscorer Maik Zirbes, noch das ein oder andere Highlight, doch die Veilchen hatten mit Dreiern von Mike Scott (38:26) und Michael Meeks (41:27) die richtigen Antworten. Dwayne Anderson besorgte per Fastbreak-Dunk die 45:27-Führung, zur Viertelpause stand es 49:32.

Im vierten Viertel sahen 2373 Zuschauer in der Göttinger Lokhalle noch einmal ein Trierer Aufbäumen: ein 9:0-Lauf mit einem Dreier des unermüdlich ackernden Dru Joyce, der allerdings kurz darauf mit seinem fünften Foul das Parkett verließ. Trier drückte trotzdem weiter und hatte mit zwei Dreiern von John Bynum und dem für Joyce gekommenen Samy Picard den Göttinger Vorsprung auf 58:50 eingedampft. Als John Little bei einer Minute Restzeit ohne Not gegen Samy Picard den Ball verliert, schöpften die mitgereisten Trierer Fans noch einmal kurz Hoffnung – immerhin sah es nicht so aus, als würde Trier in dieser Partie überhaupt noch einmal nah genug herankommen, um "Stop the Clock" spielen zu können. Doch Göttingen trifft in dieser Minute sieben von acht Freiwürfen, Trier gelingt dagegen außer einem schnellen Dreier von Dragan Dojcin nichts Zählbares. Die Partie endet 65:53.

Henrik Rödl, Headcoach TBB Trier: "Glückwunsch an John und sein Team, sie haben sicher verdient gewonnen. Wir haben phasenweise aufblitzen lassen, was hätte sein können, wenn wir das konstant gemacht hätten – dann wäre das Spiel sicher enger geworden. Aber insgesamt haben wir es nicht geschafft, die Rebounds zu gewinnen, vor allem haben wir 15 Offensivrebounds von Göttingen zugelassen. Die Quote war bei beiden Teams schwach, aber wir haben auch noch viel an der Freiwurflinie liegen lassen. Am Ende hatten wir einen kleinen Run, aber da muss auch alles klappen, um wieder ins Spiel zu kommen – so war es eine eindeutige Sache für Göttingen."

John Patrick, Headcoach BG Göttingen: "In den ersten acht Minuten haben wir eine sehr gut vorbereitete Trierer Mannschaft und eine sehr schlappe Göttinger Mannschaft gesehen. Dann haben wir einen Impuls von der Bank bekommen, besonders von Michael Meeks. Am Ende entscheidend waren die Offensivrebounds bei den Freiwürfen, außerdem haben die hustle plays sicher einen Unterschied gemacht. Es gab viele unkonzentrierte Ballverluste, was an Triers guter Verteidigung gelegen hat. Ich muss sagen, wenn wir so in den ersten Minuten spielen, wird es sehr schwer. Von den Fans kam dann auch noch ein guter Impuls, und Gott sei Dank musste Dru Joyce irgendwann mit fünf Fouls vom Feld, er hat uns bis dahin mit seiner exzellenten Verteidigung Schwierigkeiten gemacht."
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