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Rödl:

Rödl: "Schneller Anpassungsprozess"

Die Verlegung der Drei-Punkte-Linie zum Start der Saison 2010/2011 von 6,25 Meter auf 6,75 Meter hat sich nicht nachhaltig auf die Gesamt-Trefferquote in dieser Kategorie ausgewirkt. Nach Abschluss der Hauptrunde in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) betrug die Trefferquote von ...
1305280152/img_Henrik_Roedl.jpg... jenseits der 6,75-Meter-Linie 34,2 Prozent. 4.214 der 12.328 Versuche fanden den Weg ins Ziel. Dies ist ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum der Spielzeit 2009/2010.

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Seinerzeit betrug die Trefferquote 34,7 Prozent (12.887 Versuchen standen 4.474 Treffer gegenüber). In der Saison 2008/2009 lag die Trefferquote mit 33,9 Prozent sogar noch unter dem Wert von dieser Saison. Die vor Saisonbeginn geäußerten Bedenken, die Trefferquote würde sich ob der Verschiebung signifikant verschlechtern, haben sich somit nicht bestätigt.

Henrik Rödl, Headcoach von TBB Trier, hatte dies auch nicht erwartet. „Natürlich dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich die Spieler an die veränderten Rahmenbedingungen gewöhnt haben“, so Rödl. Doch der Anpassungsprozess sei schnell vonstatten gegangen – auch, weil die etwas größeren Akteure, die unter den früheren Gegebenheiten regelmäßig Dreier genommen hätten, dies nicht mehr in der Häufigkeit getan hätten.

Hinzu komme eine Spezialisierung, gerade auf den kleinen Positionen. „Das Spiel hat sich durch die Verlegung der Drei-Punkte-Linie und der Modifikation der Zone verändert“, erklärte Rödl.

Einerseits seien die Dreier „einen Tick offener“, was daran liege, dass die Verteidigungswege länger geworden seien; andererseits gebe es mehr Platz in der Zone. Darauf hätten die Klubs reagiert, in dem sie vermehrt auf kleine und große Akteure gesetzt hätten.

1305279995/img_Brian_Roberts.jpgGroße Unterschiede hinsichtlich der Trefferquote waren selbst zwischen der Hin- und Rückrunde nicht auszumachen: In der Hinrunde lag die Quote bei 34,0 Prozent, in der Rückrunde bei 34,3 Prozent.

Die niedrigste Trefferquote (28,8 Prozent / 92 von 320) wurde am 3. Spieltag verzeichnet, die höchste am 26. Spieltag (41,2 Prozent / 150 von 364).

Der Deutsche Meister Brose Baskets weist mit 39,9 Prozent die höchste Trefferquote auf; die niedrigste Quote (29,3 Prozent) ist beim Mitteldeutschen BC verortet.

Die „Wölfe“ verschlechterten sich gleich um 14,8 Prozent gegenüber der vergangenen Saison (34,4 Prozent). Die größte Steigerung (13,4 Prozent) gelang Phoenix Hagen (von 32,2 auf 36,4 Prozent).

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