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Routine als Erfolgsgarant: Gießen ein gestandener Gegner

Routine als Erfolgsgarant: Gießen ein gestandener Gegner

Wiedergutmachung für die zuletzt schwachen Heimauftritte will Phoenix Hagen am Samstag bei den LTi GIESSEN 46ers leisten. Um 20 Uhr beginnt das Beko BBL-Duell mit dem Tabellendreizehnten in der Sporthalle Gießen-Ost.
Die 46ers haben zuletzt zwei Ausrufezeichen gesetzt. Erst siegten sie mit 74:71 in Trier, dann gab es das sensationelle 68:65 gegen Meister Brose Baskets. Mit inzwischen vier Siegen hat die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen den Fehlstart abgewendet, wurde allerdings am letzten Samstag kalt erwischt. Beim FC Bayern München unterlagen die Gießener mit 53:89.

Routine ist das Markenzeichen der hessischen Basketball-Veteranen. „Das sind alles sehr erfahrene und gestandene Spieler“, findet Phoenix-Coach Ingo Freyer. Mit seinen 35 Jahren ist 2,12m-Center Elvir Ovcina (Freyer: „Er erlebt gerade seinen dritten Frühling“) mit 13,5 Punkten und 6,7 Rebounds der herausragende Akteur. Ihm folgt Forward Maurice Jeffers (32 Jahre, 13,4 Punkte), der zuletzt in München wegen Kniebeschwerden pausieren musste. Um Jeffers und Center Robert Oehle (im Training umgeknickt) bangt Harmsen für Samstag, ist aber dennoch zuversichtlich: „Ich hoffe, dass beide einsatzfähig sein werden.“

Mit Forward Koko Archibong und Guard Wayne Bernard stehen Gießen weitere Akteure mit reichlich Erfahrung in der Beko BBL zur Verfügung. Den Ball bringt Radenko Pilcevic nach vorne, der wie Coach Harmsen und Wayne Bernard ehemals auf der Gehaltsliste des Mitteldeutschen BC stand. Guard Barry Stewart (10,5 Punkte) kam vor der Saison aus Trier und ging mit einem Dreier kurz vor Spielende als „Bamberg-Killer“ inzwischen in die Gießener Basketball-Annalen ein. Mit dem nachverpflichteten Chad Prewitt (ehemals Artland Dragons, Ludwigsburg) und Ex-Nationalspieler Misan Nigakbatse gehören zwei weitere Routiniers zum Aufgebot der 46ers.

„Gießen ist derzeit gut drauf. Eine Mannschaft mit gestandenen Spielern und ohne Rookies. Bamberg zu schlagen ist eine starke Leistung“, sagt Ingo Freyer und freut sich auf das Duell der „Center-Dinos“: „Bernd Kruel gegen Elvir Ovcina, das wird sicher spannend. Storch hat in den letzten Jahren immer recht gut gespielt gegen Gießen.“ Doch nicht nur Kruel soll eine gute Leistung abliefern – die ganze Mannschaft muss sich steigern: „Wir haben das Frankfurt-Spiel analysiert. Vor allem war auffällig, wie unterschiedlich zum wiederholten Mal der Start ins erste und ins dritte Viertel verlaufen ist. Das müssen wir ändern. Wir müssen aggressiver ins Spiel starten.“

Auf einen neuen Aufbauspieler kann Freyer am Samstag noch nicht setzen: „Der Markt ist leer und unser Budget begrenzt. Irgendein Spieler hilft uns jetzt nicht. Wir müssen einen Treffer landen.“ Bis dahin müssen andere Akteure für frischen Wind sorgen. So zum Beispiel Neuzugang Adam Constantine, der gegen Frankfurt ein verheißungsvolles Comeback ablieferte und der mit seiner positiven Ausstrahlung den Rest der Mannschaft mitziehen soll. Oder Zygimantas Jonusas, der zuletzt einen Durchhänger hatte. „Wir brauchen ihn dringend. Ich hoffe, dass er bald wieder aus seinem Loch heraus findet“, so Freyer.

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