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Rückspiel bei den Unbesiegten

Rückspiel bei den Unbesiegten

Wenn es einen Spieler im Team von ratiopharm Ulm gibt, der besonders gute Erinnerungen an das jüngste Aufeinandertreffen mit den Deutsche Bank Skyliners hat, dann ist das Lee Humphrey. "Klar wünsche ich mir wieder genau so eine Spiel wie zuletzt", ...
... sagt der Teamkapitän mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Schließlich erlebte Humphrey beim 87:82-Erfolg vom Dreikönigstag einen perfekten Abend in der Ulmer Kuhberghalle. Mit fünf Dreiern (bei fünf Versuchen) hatte er einen großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft.

Aber Humphrey weiß sehr wohl, dass die Hessen gewarnt sein werden, ihn vermutlich keine Sekunde unbewacht lassen werden. "Ich habe kein Problem damit, den Ball weiterzupassen wenn ich gedeckt bin. Wichtig ist doch der Teamerfolg", so der 26-Jährige, der sich seit Wochen in auffällig guter Form präsentiert. "Hinter jedem großartigen Schützen steht doch eine großartig Frau", versucht Assitent Coach Olatunde Adekola Lees Hochform zu erklären. Denn seit Dezember ist Chelsea, die Frau des Ulmer Dreipunktespezialisten, in Deutschland. "Natürlich bin ich froh, dass sie da ist und sie hilft mir auch als Basketballer ein wenig", so Humphrey.

Und die Hilfe von Chelsea Humphrey können die Ulmer in Frankfurt auch gut gebrauchen, denn der Tabellenzweite ist nach zehn Heimspielen in der Ballsporthalle immer noch ungeschlagen. "Das hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun", vermutet Adekola und nennt auch gleich ein Bespiel. "Als Frankfurt am letzten Spieltag gegen Oldenburg anfangs zurücklag, hat sie das nicht aus der Ruhe gebracht. Im Gegenteil: In der zweiten Halbzeit haben sie richtig losgelegt", so "Tunde" über den jüngsten Frankfurter 76:71-Erfolg.

Besonders einer wusste in dieser Phase zu überzeugen: DaShaun Wood versenkte fünf von sechs Dreiern; insgesamt kam der Ligatopscorer auf 24 Punkte. "Wenn Per und Travis ihn wie im Hinspiel bei 14 Punkten halten können, wäre das ein großes Plus für uns", so Tunde. Doch auch Nationalspieler Günther weiß "dass Frankfurt zuhause ganz anders auftreten wird". Trotzdem glaubt der 22-Jährige an eine Chance. "Wir haben Frankfurt erst vor kurzem geschlagen, das könnte ein psychologischer Vorteil sein."

Was bei allen Prognosen feststeht: Frankfurt (36,8 RpS - 2.) gegen Ulm (39,2 RpS, 1) ist erneut das Duell der beiden reboundstärksten Teams. Eine gewichtige Rolle spielt hier John Bryant, der im Hinspiel mit 21 Punkten und 12 Rebounds einen starken Abend hatte. Doch Bryant und Co. bekommen es in Frankfurter mit einem neuen Big Man zu tun. Erstmals im Skyliners-Trikot auflaufen wird Chris Moss. Der 2,04 Meter große Center (109 Kilo) spielte zuletzt in der starken spanischen ACB für den CB Murcia. Allerdings liegt sein letzter Einsatz sieben Monate zurück. "Wir wissen nicht viel über ihn", gesteht Tunde, "nur dass er ein sehr guter Rebounder sein muss".

Unterstützt wird ratiopharm Ulm in Frankfurt von einem Ulmer Fanbus (ca. 50 Personen) und von einer etwa 90 Mann starken "Robin Benzing"-Fanschar. Die Benzing-Fans kommen aus dem Rhein-Main-Gebiet - wo Robin aufgewachsen ist - und feuern gemeinsam mit den Ulmern das Team von Head Coach Mike Taylor an.
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