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Rückspiel unter veränderten Vorzeichen

Rückspiel unter veränderten Vorzeichen

Mit der 81:88-Niederlage in Gießen Ende Oktober hat die Partie am kommenden Samstag (19 Uhr, Kuhberghalle) wenig gemein. Zwar bekommt es ratiopharm Ulm erneut mit dem Gründungsmitglied der Beko BBL zu tun, doch sowohl die personelle, als auch die ...
... sportliche Situation hat sich bei den Giessen 46ers seit damals stark verändert. Waren die Hessen mit einem famosen 5-2-Start in die Saison gestartet, landeten sie nach einer 0-13-Serie anschließend unsanft auf dem Boden der Tatsachen - und am unteren Ende der Tabelle (Rang 16).

Aber auch bei ratiopharm Ulm ist seit dem Hinspiel in Gießen einiges passiert. "Die Niederlage in Gießen war ein Tiefpunkt dieser Saison", sagt Coleman Collins. "Seit dem verteidigen wir viel besser und haben uns als Team allgemein stark weiterentwickelt", so der spektakuläre Forward. Head Coach Mike Taylor sieht das ähnlich. "Als wir das Video vom Hinspiel erneut analysiert haben, habe ich viele Fehler gesehen, die wir so nicht mehr machen. Zum Beispiel die 19 Ballverluste, die uns in Gießen den Sieg gekostet haben."

Doch auch die Hessen stellen mittlerweile ein anderes Team. Als Konsequenz der sportlichen Talfahrt wurde in Gießen zunächst die Position des Head Coaches neu besetzt. Anstelle von Vladimir Bogojevic betreut seit dem 16. Januar Steven Key das Team. Und der Ex-Bundesligaspieler (Tübingen, Braunschweig), der zuletzt in Chicago die Frauen des dortigen WNBA-Teams anleitete, stoppte am 20. Spieltag auch tatsächlich die Niederlagenserie (86:82 in Bayreuth).

Auch ihren Kader haben die 46ers umgebaut. So sind im Vergleich zum Hinspiel mit Michael Jordan (12,5 Punkte) und Maurice Jeffers (7) zwei Leistungsträger hinzugekommen, und mit Chase Griffin (9,8) ein Verletzter zurückgekehrt. Wenngleich die Gäste ihre Form vom Saisonstart nicht konservieren konnten, sind sie doch stärker als ihr derzeitiger Tabellenplatz vermuten lässt. Das zeigen auch die Statistiken, die Gießen bei den Steals (6,2 pro Spiel, Rang 6) und bei der Feldwurfquote (45 Prozent, 5.) als eines der besseren Teams der Liga ausweisen.

Was sich nicht geändert hat, ist die Qualität von Zachery Peacock. Der 2,03 Meter große Forward ist mit seinen 15,5 Punkten pro Spiel bester Gießener. Dazu ist Peacock nach Center Elvir Ovcina mit 6,8 Rebounds pro Spiel zweitbester Mann in dieser Kategorie. "Wir wissen ganz genau, wie gut Peacock ist. Im Hinspiel hatte er eine Quote von 11/13. Das darf uns nicht wieder passieren", so Collins, der es im direkten Duelle mit dem fünftbesten Scorer der Beko BBL zu tun bekommen wird.

In wieweit Collins & Co. dabei von Kapitän Lee Humphrey und Rocky Trice unterstützt werden, wird sich erst am Spieltag entscheiden. Denn Humphrey verstauchte sich im Laufe der Woche seinen Knöchel und Trice erlitt eine Fingerverletzung. "Beide Verletzungen sind nicht dramatisch, haben aber unseren Trainingsbetrieb diese Woche gestört", so Taylor.

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