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s.Oliver Baskets bezwingen den Spitzenreiter

s.Oliver Baskets bezwingen den Spitzenreiter

Die Heimserie der s.Oliver Baskets hat auch gegen den Tabellenführer gehalten: Vor 3.140 Zuschauern in der erneut ausverkauften s.Oliver-Arena holten die Baskets ihren 28. Heimsieg in Folge und besiegten die zuvor ungeschlagenen Telekom Baskets Bonn verdient mit 71:61 (31:25). Beste Werfer der Würzburger waren Chris Kramer mit 14 und John Little mit 13 Punkten.
Ihre wichtigsten Würfe der hart umkämpften Begegnung mit dem Spitzenreiter nahmen Little und Kramer in der "Crunch Time". Zwei Minuten vor dem Ende traf zunächst Little per Dreier zum 61:57, beim nächsten Angriff (Benas Vaikalas hatte für Bonn zwischenzeitlich auf 61:59 verkürzt) war Chris Kramer dran: Der 23-Jährige erhöhte ebenfalls von jenseits der Dreierlinie auf 64:59 - die vorentscheidenden Punkte in der hart umkämpften Partie.

"In den letzten Spielen haben wir die wichtigen Würfe getroffen, heute waren es John Little und Chris Kramer", sagte Bonns Trainer Michael Koch nach der Partie. Und er sprach von der "besonderen Atmosphäre" in der s.Oliver-Arena: "Würzburg ist zuhause schwer zu schlagen." Das bekamen die Gäste schon im ersten Viertel zu spüren: Ganze vier Punkte gestatteten die s.Oliver Baskets den Telekom Baskets in den ersten sieben Spielminuten, ein wenig unterstützt vom Wurfpech der Rheinländer: Mehrmals sprang ein Ball, der schon tief in den Würzburger Korb geschaut hatte, wieder heraus.

13:4 lautete der Spielstand in der 8. Spielminute nach einem 8:0-Lauf der Gastgeber, dann leitete Spielmacher Jared Jordan mit einem Dreier zum 13:7 die Aufholjagd des Spitzenreiters ein. Mit seinem zweiten Dreier glich Jordan in der 12. Minute aus, kurze Zeit später holte Tony Gaffney per Dunk die erste Bonner Führung des Spiels (17:18, 13. Minute).

Es war das einzige Mal in der ersten Halbzeit, dass die Gäste vorne lagen. Mit einem 7:2-Lauf, zu dem Oliver Clay 5 Punkte beisteuerte, holten sich die Baskets die Führung sofort wieder zurück. "Ich bin sehr froh, dass wir heute soviel Energie von der Bank bekommen haben, vor allem von Olli Clay und Robert Tomaszek", so Baskets-Headcoach John Patrick. Die erste Halbzeit endete unter dem frenetischen Jubel der Baskets-Fans mit einem Dreier von Ricky Harris mit der Sirene zum 31:25.

Besser aus der Pause kamen die Gäste, in der 24. Minute glich Center-Legende Chris Ensminger mit zwei Freiwürfen zum 33:33 aus. Doch wie immer in diesem Spiel hatten die s.Oliver Baskets die richtige Antwort parat: Ivan Elliott und Ben Jacobson warfen die Hausherren wieder mit 37:33 in Front.

Auch in der zweiten Halbzeit wogte das Spiel hin und her, mehrmals waren die Würzburger vier oder fünf Punkte vorne, immer wieder glichen die Bonner aus. In der 29. Minute war es wieder Jared Jordan, der per Korbleger zum 45:46 die einzige Führung der Rheinländer in der zweiten Halbzeit erzielte. Und wieder schlugen die Baskets zurück, machten hinten zweimal dicht und trafen vorne durch Oliver Clay und Ricky Harris zum 50:46.

Auch im letzten Viertel das gleiche Bild: Erst das 51:51 durch Simonas Serapinas per Dreier in der 33. Minute, dann ein 6:0-Lauf der Würzburger zum 57:51 (John Little und Chris Kramer jeweils mit einem Korbleger plus Bonus-Freiwurf), dann wieder Dreier von Vaikalas und Jordan, unterbrochen von einem Jacobson-Freiwurf zum 58:57. Dann waren wieder Little und Kramer dran und trafen ihre bereits erwähnten Dreier zum 64:59.

Und während die Gäste gegen die Würzburger Verteidigung im Anschluss nur noch zwei Punkte durch Zvonko Buljan von der Freiwurflinie zustande brachten, bauten die Baskets ihren Vorsprung in der Schlussminute Punkt um Punkt aus. Als Ivan Elliott dann einen Jordan-Korbleger blockte und Chris Kramer, der 9 seiner 14 Punkte in den letzten 5 Spielminuten erzielte, den Schnellangriff zum 70:61 abschloss, war die Partie entschieden und die Siegeserie der Telekom Baskets Bonn beendet. Ein erfolgreicher Auftakt der drei Heimspiel-Wochen der s.Oliver Baskets, die am kommenden Samstag (19 Uhr, s.Oliver-Arena mit der Partie gegen ratiopharm Ulm ihre Fortsetzung finden.

Stimmen zum Spiel:

Baskets-Headcoach John Patrick:
"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wir haben gegen ein sehr starkes Bonner Team gewonnen. Es war ein sehr intensives Spiel und bis zum Schluss nicht einfach. Wir waren sehr motiviert, und unsere Fans waren auch sehr motiviert. Auch die Bonner Fans waren sehr enthusiastisch. Es war eine tolle Stimmung in der Halle, ich bin sehr stolz auf diesen großen Sieg."

Oliver Clay:
"Ich habe wie immer hart trainiert und hatte vor dem Spiel schon ein sehr gutes Gefühl, Ich bin sehr froh, dass wir gewonnen haben. Wenn einem selber dann so viel gelingt, ist das natürlich um so schöner. Es gibt nichts Besseres."

John Little:
"Es ist noch sehr früh in der Saison, aber heute haben wir einen sehr guten Gegner geschlagen. Wir haben uns vor allem in der Verteidigung den Hintern aufgerissen und uns dadurch diesen Sieg verdient. Wir können aber nicht zu lange feiern, sondern müssen weiter hart arbeiten und auf diesem Erfolg aufbauen."

Michael Koch, Headcoach Telekom Baskets Bonn:
"Glückwunsch an John Patrick und die Würzburger, die bessere Mannschaft hat heute verdient gewonnen. Würzburg hat es geschafft, uns ihren Spielstil aufzuzwingen. Mit unserer Verteidigung bin ich zufrieden, wir haben aber zu viele Offensivrebounds abegegeben. In der Offensive haben wir uns mit unseren Ballverlusten das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben den Ball in der zweiten Halbzeit nicht sicher genug in den eigenen Reihen gehalten."

s.Oliver Baskets - Telekom Baskets Bonn 71:61 (16:11, 15:14, 19:23, 21:13)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Chris Kramer 14 Punkte/1 Dreier, John Little 13/2 (6 Rebounds, 4 Assists), Ben Jacobson 11/1, Oliver Clay 8, Jason Boone 8 (7 Rebounds), Ivan Elliott 7/1, Ricky Harris 6/2, Robert Tomaszek 4, Alex King, Gilbert Brown, Christoph Henneberger.

Telekom Baskets Bonn:
Benas Veikalas 16/2, Chris Ensminger 13 (8 Rebounds), Tony Gaffney 12 (8 Rebounds), Jared Jordan 12/3 (6 Assists), Simonas Serapinas 4, Zvonko Buljan 4, Andrej Mangold, Fabian Thülig, Daniel Hain.
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