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s.Oliver Baskets empfangen den Spitzenreiter

s.Oliver Baskets empfangen den Spitzenreiter

Die Begeisterung der Würzburger Basketball-Fans ist ungebrochen. Schon seit Mittwoch steht fest, dass auch das dritte Saison-Heimspiel der s.Oliver Baskets vor ausverkaufter Halle stattfinden wird. Und das ist auch gut so: „Das ist unser erstes Heimspiel gegen eine der absoluten Topmannschaften der Liga. Wir hoffen, dass unsere Fans uns am Samstag den nötigen Push geben werden“, sagt Baskets-Headcoach John Patrick. Zu Gast in der s.Oliver-Arena sind die Telekom Baskets Bonn, als ungeschlagener Tabellenführer nach 5 Spieltagen das Maß der Dinge in der Beko Basketball Bundesliga.
27 Pflichtspiele haben die s.Oliver Baskets vor eigenem Publikum in Folge gewonnen, am Samstag ist die Serie gegen den Spitzenreiter aus dem Rheinland ernsthaft in Gefahr. Die letzte Heimniederlage, damals noch in der ProB, liegt fast 23 Monate zurück, und der Gegner kam aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Telekom Baskets Bonn: Am 6. Dezember 2009 gewannen die Rhöndorf Dragons das Nikolaus-Spiel in der s.Oliver-Arena auf ihrem Weg zur ProB-Meisterschaft.

Jetzt also das Duell Aufsteiger gegen Tabellenführer: Nach einer für Bonner Verhältnisse enttäuschenden Saison mit Platz 13 und nur 14 Siegen wollen die Rheinländer wieder an die Erfolge der Jahre 2008 (Vizemeister), 2009 (Vizemeister) und 2010 (Playoff-Viertelfinale) anknüpfen. Mit Alex King spielt einer der Vizemeister der Saison 2008/2009 inzwischen bei den s.Oliver Baskets: „Natürlich freue ich mich auf dieses Spiel. Es wird ein Highlight für mich, gegen meinen Ex-Verein zu spielen. Die Trennung war sehr harmonisch, ich habe immer noch guten Kontakt zu den Bonner Verantwortlichen. Es wird ein sehr schweres Spiel für uns. Man darf dieser Bonner Mannschaft keine Luft lassen, sie bestrafen jeden Fehler sofort“, sagt der 26-Jährige, der in den letzten drei Spielzeiten im magenta-farbenen Telekom-Trikot auf Korbjagd ging.

Von seinen Mannschaftskameraden der vergangenen Saison ist im Bonner Kader nach einem radikalen Umbruch nur noch ein einziger Leistungsträger übrig geblieben: Chris Ensminger, mit aktuell 414 Bundesligaspielen der Spitzenreiter unter den aktiven Spielern, zählt auch kurz vor seinem 38. Geburtstag immer noch zu den besten Akteuren der Beko BBL. Aktuell ist der Bonner Center mit 15,6 Punkten pro Partie in knapp 28 Minuten Spielzeit bester Scorer und außerdem mit Abstand bester Rebounder seines Teams (8,6 Rebounds pro Spiel). Der US-Amerikaner spielt seit 1999 in der höchsten deutschen Spielklasse und hat mit dem Mitteldeutschen BC und Bamberg bereits sieben Spiele (6-mal Bundesliga, einmal Pokal-Viertelfinale) in der s.Oliver-Arena bestritten.

Nach einer Saison in Griechenland nach Bonn zurückgekehrt ist Point Guard Jared Jordan, der mit seinen fantastischen 8,8 Assists pro Spiel (der Spitzenwert der Liga, beim 81:79-Heimsieg gegen die EWE Baskets Oldenburg am vergangenen Samstag gab er 15 Assists) für ein gutes Viertel der Bonner Korberfolge verantwortlich zeichnet und dazu selbst noch fast 11 Punkte pro Spiel beisteuert. Die starke Bonner „Starting Five“ wird komplettiert durch den NBA-erfahrenen Power Forward Tony Gaffney (15,4 Punkte, 5,4 Rebounds), den litauischen Scharfschützen Simonas Serapinas (15,2 Punkte, 45 Prozent Dreier-Quote) und dessen Landsmann Benas Veikalas (12,2 Punkte, 4,8 Rebounds, 2,2 Assists).

John Patrick: „Bonn ist noch ungeschlagen und Tabellenführer. Sie haben mit Chris Ensminger den wahrscheinlich besten Center und mit Jared Jordan den besten Spielmacher der BBL, zwei exzellente „Shooter“ aus Litauen und mit Tony Gaffney einen der athletischsten Spieler der Liga überhaupt. Es ist sehr schwierig, Schwachpunkte zu finden, wenn eine gegnerische Mannschaft so stark aufgestellt ist. Bonn spielt als Team zusammen, sie zeigen einen spektakulären und schnellen Basketball. Die Fans werden mit Sicherheit ein sehr gutes Spiel zu sehen bekommen.“
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