FB Twitter Instagram YouTube Google+
s.Oliver Baskets holen ihren ersten Auswärtssieg

s.Oliver Baskets holen ihren ersten Auswärtssieg

Zweites Spiel, zweiter Sieg für Aufsteiger s.Oliver Baskets in der Beko Basketball Bundesliga: Dank einer geschlossenen Teamleistung, aus der erneut Ricky Harris als Top-Scorer mit 25 Punkten (4 Dreier) herausragte, gewannen die Würzburger ihr erstes Auswärtsspiel bei den LTi GIESSEN 46ers mit 85:60 (43:34).
Nach dem Heimsieg gegen Trier zum Auftakt gingen die Baskets selbstbewusst ins Spiel und legten gleich los wie die Feuerwehr: Geburtstagskind Jason Boone erzielte mit einem Drei-Punkt-Spiel (Korb plus Bonusfreiwurf) die erste Führung der Gäste in der Sporthalle Ost. Es war der Auftakt zu einem souverän herausgespielten Start-Ziel-Sieg der s.Oliver Baskets: Die 46ers liefen voin der ersten bis zur letzten Minuten einem Rückstand hinterher. "Wir haben den Spielern gesagt, dass sie nicht so viel überlegen sollen. In der Offensive haben wir die Systeme reduziert, weil wir mit Robert Tomaszek und Chris Kramer zwei neue Spieler haben, die noch nicht richtig integriert sind. Wir haben uns heute auf die Verteidigung konzentriert", so Baskets-Headcoach John Patrick nach der Partie.

Die Verteidigung funktionierte gut, und im Angriff lief auch alles wie am Schnürchen - bis auf die Freiwürfe: Nur 8 von 17 Würzburger Versuchen gingen in der ersten Halbzeit rein. Ein Grund dafür, dass die 46ers nach einem 2:9-Rückstand in der 4. Minute wieder auf 8:9 herankamen und die Partie danach bis ins dritte Viertel hinein einigermaßen offen gestalten konnten. Der andere Grund hieß Elvir Ovcina: Der 2,12-Meter-Center der Hessen erzielte in der ersten Halbzeit 14 Punkte. "Gießen hatte uns gut gescoutet und hat unter dem Korb viele einfache Punkte gemacht. Wir hatten Probleme, Ovcina zu kontrollieren", so John Patrick.

Allerdings nur vor der Pause: In den zweiten zwanzig Minuten gelang dem Gießener Routinier kein einziger Zähler mehr, in der 34. Minute wurde er sogar vom 24 Zentimeter kleineren John Little beim Korbleger geblockt. Während die Baskets vor allem aus der Distanz hochprozentig trafen (9/18 Dreier, 50 Prozent), lief bei den Hausherren mit zunehmender Spielzeit im Angriff immer weniger zusammen. John Patrick: "Wir haben nach der Anfangsphase eine bessere Defense gespielt, viel Druck gemacht und hatten ein gutes Händchen von der Dreierlinie, das hat heute den Unterschied ausgemacht. Es sieht immer gut aus, wenn man die Dreier trifft. Ich bin froh, dass wir den ersten Auswärtssieg geholt haben."

Zur Halbzeit lagen die Baskets mit 9 Punkten vorne (43:34). Zwar war Gießen nach einem 8:0-Lauf in der 18. Minute wieder auf 31:33 dran, aber Chris Kramer und zweimal Ricky Harris trafen drei Dreier in Folge mitten ins Herz der Gießener Anhänger. Ins vierte Viertel gingen die Baskets mit einem 14-Punkte-Vorsprung (64:50), zum ersten Mal auf 20 Zähler wuchs er nach einem Little-Dreier in der 36. Minute zum 77:57, spätestens damit war die Messe für die 46ers gelesen. "Würzburg hat eine tolle Mannschaft, sie haben sehr intensiv gespielt und in der zweiten Halbzeit noch einmal eine Schippe draufgelegt. Es ist schade, dass wir uns am Ende so aufgegeben haben", sagte Gießens Trainer Björn Harmsen.

"Gegen Würzburg kann man mal verlier'n", skandierten die 150 mitgereisten Baskets-Fans. Trainer John Patrick warnt freilich vor allzuviel Euphorie nach den beiden Siegen zum Auftakt: "Nach zwei Spielen weiß man noch gar nichts. Auch mit Göttingen habe ich als Aufsteiger die ersten beiden Spiele gewonnen und dann acht oder neun Spiele in Folge verloren. Die Liga ist sehr ausgeglichen, die Tagesform und die Konzentration sind sehr wichtig. Am Mittwoch in Frankfurt wartet wieder ein hartes Stück Arbeit auf uns."

LTi GIESSEN 46ers - s.Oliver Baskets 60:85 (16:20, 20:23, 14:21, 10:19)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Ricky Harris 25 Punkte/4 Dreier, Chris Kramer 12/1, Jason Boone 11 (7 Rebounds), John Little 9/2, Ivan Elliott 9/2, Gilbert Brown 8, Ben Jacobson 6 (5 Assists), Oliver Clay 3, Alex King 2, Robert Tomaszek, Christoph Hennberger, Maxi Kleber.
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport