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s.Oliver Baskets unterliegen in Braunschweig mit 63:78

s.Oliver Baskets unterliegen in Braunschweig mit 63:78

Die s.Oliver Baskets konnten ihre gute Form der letzten drei Heimspiele nicht mit nach Braunschweig nehmen: In der Volkswagen-Halle unterlag das Team von Trainer John Patrick am Freitag zum Auftakt des 9. Spieltags der Beko Basketball Bundesliga mit 63:78 (39:33). „Wir waren heute zu passiv, Braunschweig war aggressiver als wir. Wir können viel besser spielen, nur 24 Punkte in der zweiten Halbzeit sind nicht genug“, sagte Patrick nach der Partie. Bester Werfer der s.Oliver Baskets war Ivan Elliott mit 19 Punkten (3 Dreier), für Braunschweig traf LaMarr Greer (26 Punkte/2 Dreier) am besten.
In der ersten Halbzeit lief noch alles nach Plan für die Baskets: Nach ausgeglichenen ersten 18 Spielminuten (33:33) beendeten sie das zweite Viertel mit einem 6:0-Lauf und gingen mit dem entsprechenden Vorsprung in die Kabine. Und auch nach 23 Spielminuten hatte der Vorsprung beim Stand von 37:44 aus Sicht der Hausherren noch Bestand. Doch dann geriet der Offensiv-Motor der Gäste ins Stottern, und die Niedersachsen legten, vor allem dank ihrer Treffsicherheit von der Freiwurflinie (10 Treffer bei 12 Versuchen in dieser Phase) vor heimischen Publikum einen 12:0-Lauf hin, der sie erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung brachte.

Die Baskets konterten erneut mit einem 7:0-Lauf und lagen kurz vor Ende des 3. Viertels wieder mit 51:49 vorne. Hilfreich war dabei die Tatsache, dass die Braunschweiger bis zu diesem Zeitpunkt bei 13 Dreier-Versuchen keinen einzigen Treffer landen konnten. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Ausgerechnet der ehemalige Würzburger Nils Mittmann verwandelte den ersten Phantoms-Dreier zum 52:51 und brach damit den Bann, fünf der letzten sechs Braunschweiger Dreierversuche waren drin. „Braunschweig hat am Ende einige wichtige Würfe getroffen, es war ein verdienter Sieg“, so Patrick.

Bis zur 33. Minute (59:61) hielten seine Jungs noch mit, dann übernahmen die Phantome endgültig das Kommando und legten den entscheidenden 14:0-Lauf zum 73:61 auf's Parkett der Volkswagenhalle. „In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel noch ganz gut kontrolliert, aber wir müssen immer wacher und konzentrierter als der Gegner sein. Das war heute nicht der Fall, Braunschweig hat mehr Druck gemacht als wir“, sagte Patrick, dessen Mannschaft zum ersten Mal überhaupt in der Saison mehr Ballverluste produzierte als der Gegner (Würzburg 18, Braunschweig 11): „Viele unserer Ballverlute waren Offensivfouls. Jetzt heißt es: Mund abputzen, an den Fehlern arbeiten und uns auf das nächste Spiel gegen Ludwigsburg vorbereiten. Wir werden genau analysieren, was wir besser machen müssen.“

Die Statistik zum Spiel:
New Yorker Phantoms Braunschweig - s.Oliver Baskets 78:63 (22:20, 11:19, 21:14, 24:10)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Ivan Elliott 19 Punkte/3 Dreier (11 Rebounds), Ben Jacobson 13/1 (5 Assists), Chris Kramer 10 (6 Rebounds, 4 Assists), Jason Boone 8, Ricky Harris 5/1, Alex King 4/1, Robert Tomaszek 2, John Little 2, Oliver Clay.

Braunschweig:
LaMarr Greer 26/2, Rich Melzer 16 (10 Rebounds), Stephen Dennis 9/2, Branko Jorovic 8, Kyle Visser 7, Nils Mittmann 5/1 (7 Rebounds), Robert Kulawick 4, Dennis Schröder 3, Nick Schneiders.

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