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s.Oliver Baskets wollen bei Phönix Hagen punkten

s.Oliver Baskets wollen bei Phönix Hagen punkten

Am Sonntag soll es endlich wieder klappen mit einem Sieg in fremder Halle: Nach vier Auswärts-Niederlagen in Folge wollen die s.Oliver Baskets bei Phönix Hagen punkten und vor dem bayerischen Derby gegen den FC Bayern München am 23. Dezember den 8. Tabellenplatz in der Beko Basketball Bundesliga verteidigen. Der erste und bisher letzte Auswärtserfolg der Unterfranken datiert vom 8. Oktober, als das Team von Trainer John Patrick am 2. Spieltag in Gießen mit 85:60 klar gewann.
Jetzt geht es also nach Hagen und damit zu dem Club, der den gleichen Weg in die Beko BBL nahm wie die s.Oliver Baskets, nur zwei Jahre früher: Als Tabellenzweiter der ProA stieg das Team von Coach Ingo Freyer 2009 in die Bel Etage des deutschen Basketballs auf, schaffte im ersten Jahr ganz knapp den Klassenerhalt und landete in der abgelaufenen Saison auf Rang 11. Auch nach den ersten sieben Spieltagen der aktuellen Spielzeit sah es ganz gut aus für die Mannen aus dem Ruhrgebiet: Vier Niederlagen und drei Siege standen für die „Feuervögel“ zu Buche, darunter ein beeindruckender 98:91-Heimerfolg gegen ALBA Berlin. Doch in den letzten fünf Partien ging Phönix fünfmal als Verlierer vom Feld, unter anderem auch gegen die Tabellennachbarn aus Frankfurt und Tübingen.

Das Resultat der Negativ-Serie: Phönix Hagen ist als Vorletzter aktuell auf einem Abstiegsplatz zu finden. „Das hat überhaupt nichts zu sagen, es wird ein schweres Spiel für uns“, warnt Baskets-Cheftrainer John Patrick vor dem Trip ins Ruhrgebiet: „Hagen hat ein sehr aggressives und schnelles Team. Sie werfen oft von der Dreierlinie und haben mehrere Spieler, die an einem guten Tag 30 Punkte machen können. Sie sind zwar nicht so tief besetzt, aber athletisch genug, um einen sehr schnellen und attraktiven Basketball zu spielen. Hagen hat den vielleicht schnellsten Backcourt der Liga, die Fans werden ein interessantes Spiel zu sehen bekommen.“

Zum schnellen Backcourt kommt mit dem 35-jährigen Bernd Kruel „einer der erfahrensten Spieler der BBL“ und mit seinem Center-Kollegen Adam Constantine seit zwei Partien ein „starker Big Man mit Präsenz unter dem Korb“, so Patrick: „Auch Zygimantas Jonusas hat schon ein paar sehr gute Spiele gemacht. Am gefährlichsten ist Hagen, wenn sie ins Laufen kommen. Wir müssen unser Spiel spielen und vor allem das Tempo kontrollieren.“

Top-Scorer bei Phönix Hagen ist US-Flügelspieler Antonio „T.J.“ Carter, mit 17,3 Punkten pro Partie aktuell der drittbeste Punkte-Sammler der Liga. Insgesamt erzielt die Freyer-Crew fast 81 Punkte im Schnitt, das ist derzeit der fünftbeste Wert der Beko BBL. Dafür haben die „Feuervögel“ aber auch so oft auf den Korb geworfen wie keine andere Mannschaft: 834 Würfe aus dem Feld bei einer Trefferquote von gut 42 Prozent (davon 335 Versuche aus der Dreier-Distanz, ebenfalls der Spitzenwert) sind mit Abstand die höchste Zahl aller 18 Teams.

Das spricht auch für die gute Rebound-Arbeit der Hagener: Nur die Artland Dragons und die EWE Baskets Oldenburg haben im Schnitt mehr Abpraller gefangen als Phönix, bei den Offensiv-Rebounds sind Kruel und Co. mit 158 sogar die Nummer eins der Liga, ganz knapp vor den s.Oliver Baskets (156).

Beim letzten Spiel in Gießen ließ dann auch ein alter Bekannter der Baskets-Fans zum ersten Mal aufhorchen: Tristan Blackwood, der in der letzten Saison 12 ProA-Partien für die Baskets bestritt, stand in der Startformation und erzielte 19 Punkte, ehe er mit seinem fünften Foul das Feld verlassen musste. Bislang waren bei den „Feuervögeln“ andere Akteure für die Punkte zuständig: Spielmacher Brandon Brooks (14,8 Punkte pro Spiel), Zygimantas Jonusas (13,9) und der 112-Kilo-Mann Jordan Hasquet (10,1), der mit 38 Punkten im Auswärtsspiel beim FC Bayern München die Saison-Bestmarke der Liga hält.

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