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s.Oliver Baskets wollen zuhause ungeschlagen bleiben

s.Oliver Baskets wollen zuhause ungeschlagen bleiben

Home sweet Home: Nach der dritten Auswärtsniederlage in Serie bei den Braunschweiger Phantomen kehrt Aufsteiger s.Oliver Würzburg am Sonntag in die heimische s.Oliver-Arena zurück, die auch im sechsten Heimspiel der Saison restlos ausverkauft ist. „Wir freuen uns, wieder zuhause spielen zu können. Wir brauchen einen Sieg“, sagt Baskets-Coach John Patrick: „Vor der Saison war das Ziel, fünf der ersten zehn Spiele zu gewinnen. Jetzt haben wir die Chance, am zehnten Spieltag vor unseren Fans den siebten Sieg zu holen. Wenn man unseren Spielplan in den nächsten Wochen betrachtet, werden wir die auch brauchen.“
Zuhause sind die s.Oliver Baskets mit fünf Siegen vor ausverkauftem Haus nach wie vor eine Macht, die weiße Weste soll auch gegen die Gäste aus Schwaben keinen Fleck bekommen. Dass die Patrick-Crew EnBW Ludwigsburg in der Vorbereitung gleich zweimal besiegen konnte, wird am Sonntag freilich keine Rolle spielen: „Das ist eine völlig neue Situation und eine ganz andere Atmosphäre als in der Preseason. Sie haben Dinge ausprobiert, wir haben Dinge ausprobiert, die Ergebnisse bedeuten überhaupt nichts. Jetzt kommt das richtige Duell“, betont Patrick.

Auch wenn EnBW Ludwigsburg – nach zwei überzeugenden Heimsiegen gegen die EWE Baskets Oldenburg und die Eisbären Bremerhaven übrigens – aktuell vier Partien in Folge verloren hat, sind die s.Oliver Baskets nur auf den ersten Blick der Favorit: Denn gegen Braunschweig und Ulm mussten sich die Ludwigsburger zuhause jeweils nur denkbar knapp mit einem Zähler Unterschied geschlagen geben, und eine der beiden Auswärtsniederlagen fand im Audi-Dome des FC Bayern München statt. „Ludwigsburg wird am Sonntag sehr motiviert sein“, so Patrick: „Sie hatten zwei Wochen Zeit, sich auf uns vorzubereiten, und haben mit Jeff Greer einen sehr guten neuen Spieler dazubekommen. Außerdem dürften zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder alle ihre Spieler gesund sein.“

Bei seinem ersten Einsatz gegen Ulm konnte Ludwigsburgs Neuzugang Jeff Greer in der Offensive nur wenige Akzente setzen, der 32-jährige Flügelspieler kam neben seinen 4 Punkten in 22 Minuten aber auf beachtliche 5 Rebounds und 3 Korbvorlagen. Dreh- und Angelpunkte in der Mannschaft von Trainer Markus Jochum sind in dieser Saison Center John Bowler (12 Punkte, 5 Rebounds pro Spiel), Spielmacher Jerry Green in seinem mittlerweile fünften Jahr in Ludwigsburg (12 Punkte, 3,3 Assists), der treffsichere Litauer Donatas Zavackas (12,6 Punkte, 5,6 Rebounds, 50 Prozent Dreier-Quote) und der 24-jährige deutsche Flügelspieler Johannes Lischka (11,1 Punkte, 4,6 Rebounds, 53 Prozent Dreierquote). Noch nicht so gut in Schwung wie aus der letzten Saison gewohnt sind bisher die beiden US-Aufbauspieler Alex Harris (10 Punkte pro Spiel) und Mark Dorris (7,8 Punkte, 3,1 Assists).

Bei den s.Oliver Baskets sind inklusive Neuzugang Chester Frazier, der gleich nach seiner Ankunft am Mittwoch die ersten beiden vollen Trainingseinheiten absolvierte, alle Mann an Bord. Nur hinter dem Einsatz von Maximilian Kleber steht nach wie vor ein Fragezeichen: „Er macht nach seiner Verletzung große Fortschritte. Ich weiß aber nicht, ob er am Sonntag schon spielen kann“, so Patrick.
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