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Schippe draufgelegt: 93:84-Sieg n.V. über PGE Turow Zgorzelec

Schippe draufgelegt: 93:84-Sieg n.V. über PGE Turow Zgorzelec

Die New Yorker Phantoms feierten zum Turnierabschluss einen knappen aber letztendlich verdienten Sieg. Die Basketballer aus Braunschweig bezwangen beim New Yorker Phantoms Cup in ihrer dritten Partie den polnischen Vizemeister PGE Turow Zgorzelec nach Verlängerung mit 93:84 (84:84, 51:33) und landeten unter dem Strich auf Platz drei.
Die New Yorker Phantoms, bei denen erneut Branko Jorovic (Oberschenkelprellung) und Rich Melzer (schwere Wadenzerrung) fehlten, zeigten bei ihrem dritten Turnierauftritt in der Volkswagen Halle von Beginn an, dass sie sich nach der allzu deutlichen Niederlage am Vortag gegen Nymburk (58:81) eine bessere Leistung abliefern wollten. Allen voran Neuzugang Robert Kulawick, der mit weicher Wurfhand frech gleich drei Dreier in Folge einstreute und seine Mannschaft mit 11:6 in Front brachte (4.). Immanuel McElroy & Co. ließen auch in den Folgeminuten nicht nach, nach sieben Minuten hatte sich der Beko Basketball Bundesligist, der beim Turnier in Polen vor 14 Tagen mit 73:62 über Turow Sieger geblieben war, einen beruhigenden 10-Zähler-Vorsprung herausgespielt (20:10).

Mit einer 29:18-Führung für Braunschweig ging es in die erste Viertelpause. PGE Turow erhöhte im zweiten Abschnitt den Druck, doch die Platzherren hatten stets eine Antwort parat. Vor allem die beiden dienstältesten im Phantoms-Dress, Kyle Visser und Nils Mittmann, setzten sich immer wieder durch – nach einem Dreier von LaMarr Greer hieß es nach 17 Minuten 42:29. McElroys erfolgreicher Korbleger sorgte für ein Halbzeitergebnis von 51:33.

Das polnische Team um den deutschen Nationalspieler Konrad Wysocki versuchte es nach der Halbzeitpause mit einer aggressiven Zonenverteidigung. Doch Braunschweig hatte stets eine Antwort parat, zeigte sogar einige Kabinettstückchen beim Passspiel. In der 25. Minute stand es immer noch beruhigend 57:43 auf der Anzeigetafel.

Zehn Punkte betrug der Vorsprung, als es in den Schlussabschnitt ging. Die PGE-Korbjäger kamen jedoch bald bedrohlich auf 65:59 heran (32.). Fünf Minuten vor dem Ende war Turow auf vier Zähler heran. Erneut war es der bärenstarke Nils Mittmann, der eine Schippe nachlegte – und die Gäste auf Distanz hielt. 3:43 vor Ende führten die Hausherren dank eines erfolgreich abgeschlossenen Schnellangriffs von Stephen Dennis vor knapp 2000 Zuschauer wieder mit 76:65. Es wurde doch noch einmal eng: 82:81 (neun Sekunden vor Schluss). Zwei verwandelte Freiwürfe auf der Gegenseite von Dennis bedeuteten nicht den Sieg, Turows David Jackson (32 Punkte) traf den Dreier zum 84:84-Ausgleich.

Die Nachspielzeit: Die Braunschweiger zeigten sich wenig geschockt. Defense-Spezialist McElroy machte das 90:84 (42.) – und sein Team ließ sich den zweiten Turniersieg auch nicht mehr nehmen.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: Ich denke, wir haben heute in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir anders zu Werke gehen wollten und auch können. Wir haben schneller gespielt und auch in der Defense endlich den Einsatz gezeigt, der notwendig ist. In der zweiten Hälfte des Spiels sind wir dann etwas davon abgekommen. Am Ende haben wir dann allerdings doch noch verdient gewonnen, wie ich denke.

New Yorker Phantoms: William 4, Kulawick 9, Mittmann 17 (8 Rebounds), Visser 14, Schneiders 7, Greer 5, Dennis 18, D. Theis 6, McElroy 13 (5 Assists)

PGE Turow Zgorzelec: Cel 2, Kickert 25, Gustas, Chylinski 3, Mielczarek 4, Wysocki, Gabinski 4, Jankowski, Jackson 32 (8 Rebounds), Moore 4, Lauderdale 10, Edwards.
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