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Schwache Tigers verlieren Heimspiel gegen Bayreuth

Schwache Tigers verlieren Heimspiel gegen Bayreuth

Die WALTER Tigers Tübingen haben sich eine Woche nach dem Offensiv-Spektakel von Bremerhaven von einer völlig anderen Seite gezeigt und das wichtige Heimspiel gegen Bayreuth mit 53:69 (28:37) verloren. „Wir haben unseren Rhythmus nie gefunden!“, so Igor Perovic nach dem Spiel. „Kein Spieler hat heute das Team getragen!“. Nach einer Halbzeit, in der die Tiger vor 2800 Zuschauern nur sechs (!) Feldwürfe trafen, kamen die Hausherren kurz vor Ende des dritten Viertels noch einmal auf drei Punkte heran, ehe der Faden im Spiel der Tübinger völlig riss und sieben korblose Minuten folgten. „Meine Spieler waren mit dem Kopf nicht bei der Sache!“, so Perovic.
Beide Teams begannen intensiv, aber auch etwas ungestüm. Auffälligster Akteur auf dem Parkett war zunächst Ekene Ibekwe, der die ersten sechs Punkte der Gäste erzielen konnte. Offensive Höhepunkte gab es in den ersten fünf Minuten auf beiden Seiten wenig zu bestaunen. Marco van den Berg bat in der siebten Minute beim Stand von 9:7 für die Gäste zur ersten Auszeit des Spiels, kurz zuvor unterlief seinem Team bereits der vierte Ballverlust. Probleme hatte die Tigers-Defense weiter mit Ibekwe, der in der neunten Minute seine Punkte neun und zehn zum 9:13-Zwischenstand erzielte. Zudem zeigten de Tigers Schwächen beim defensiven Rebound und gewährten den Gästen unnötig viele zweite Wurfchancen. Mit 25 Sekunden auf der Uhr hatten die Tiger die Chance beim Stand von 13:17 noch etwas zu verkürzen, allerdings suchte Vaughn Duggins zu früh den Abschluss. Sein Korbleger verfehlte das Ziel und so hatte Bayreuth noch 14 Sekunden für den letzten Angriff Zeit. Tyler Smith bedankte sich und traf zum 13:19.

Wenig Treffer aus dem Feld

Auch das zweite Viertel begann mit einem unnötigen Offensivrebound der Gäste, den Smith zum 13:21 verwertete. Als kurz darauf auch noch Corey Stokes einen wilden Wurf traf, lagen die Hausherren plötzlich mit zehn Punkten im Hintertreffen. Offensiv lief weiter reichlich wenig zusammen. Zu allem Überfluss kassierte Adnan Hodzic früh Foul Nummer drei. Eines von vier Fouls, das die Schiedsrichter in den ersten 90 Sekunden an die Tiger verhängten. Perovic benötigte nun dringend eine Auszeit. Zunächst konnte Bayreuth aber noch aus der Distanz zum 14:26 punkten, ehe Reggie Redding den ersten Tübinger Dreier des Spiels einnetzte. Der Tübinger Rückstand pendelte sich Mitte des zweiten Spielabschnitts bei zehn Punkten ein. Die zuletzt stark aufspielenden Louis Campbell und Duggins suchten weiter vergeblich nach ihrem Rhythmus in der Offensive. Die Tigers attackierten nun immer wieder den Korb der Gäste und kamen so zu einigen Freiwürfen. Die Wurfquote aus dem Feld blieb aber bei mageren 20 Prozent. Als Maksym Shtein in der 18. Minute zum 26:37 traf, erbat sich Perovic eine weitere Auszeit. In den letzten zwei Minuten passierte nicht mehr viel - mit einem 28:37-Rückstand ging es zum Pausentee - der Rückstand hielt sich noch im Rahmen, bedenkt man das der Gastgeber nur sechs der 25 Feldwürfe ins Ziel brachte. 14 der 28 Punkte erzielten die Hausherren übrigens an der Freiwurflinie.

Die Tigers kamen zunächst mit viel Schwung aus der Pause und verkürzten durch Adnan Hodzic und Campbell auf 32:37. Die nächsten Versuche verfehlten dann aber wieder das Ziel, sodass sich die Gäste bis zur 25. Minute wieder auf 34:42 absetzen konnten. Neben Hodzic war nun aber auch Neuzugang Pavelas Cukinas foulbelastet und nahm nach seinem vierten Foul auf der Tübinger Bank Platz. Insgesamt wollte auf beiden Seiten kein Spielfluss aufkommen. Der Kampfgeist der Tübinger stimmte aber wie gewohnt und Josh Young brachte Tübingen in der 26. Minute wieder in Schlagdistanz (38:43). Das Spiel gewann nun an Klasse und Rasse und beide Teams zogen noch einmal das Tempo an. Die letzen 60 Sekunden waren dann bitter. Campbell brachte Tübingen noch auf 44:47 heran, ehe Osvaldo Jeanty mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr einen Notwurf aus der Distanz traf. Nach einem Young-Fehlwurf traf dann auch noch Tyler Smith mit der Schlusssirene des Viertels zum 44:52...

Tigers können im Schlussviertel nicht mehr kontern

Die unglückliche Schlussphase des Viertels zeigte Wirkung. In den ersten sechs Minuten des Schlussviertels wollte den Tigern nichts mehr gelingen, während Bayreuth den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Perovic bat binnen zwei Minuten gleich doppelt zur Auszeit, aber seine Tiger standen aber weiter neben sich. Beckham Wyrick nutzte zwei weitere Offensivrebounds und traf aus der Distanz zum 44:57 (34.). Als im nächsten Bayreuther Angriff auch noch Gibson zum 44:60 traf, war das Spiel dann doch ganz schnell entschieden. Die Tiger ergaben sich nun, während sich die Gäste heißgeworfen hatten. Bis auf 19 Punkte wuchs der Rückstand noch an, ehe Campbell in der 36. Minute die ersten Tübinger Zähler des Viertels erzielen konnte - die ersten enttäuschten Tübinger Fans hatten da schon die Paul Horn-Arena verlassen. Am Ende stand ein ernüchterndes 53:69 auf der Anzeigetafel.
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