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Schwere Auswärtsfahrt nach Quakenbrück

Schwere Auswärtsfahrt nach Quakenbrück

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen TBB Trier am vergangenen Wochenende stehen die Basketballer der EnBW Ludwigsburg am Samstag in Quakenbrück vor einer ganz schweren Aufgabe. Im Auswärtsspiel bei den Artland Dragons bekommt es die Mannschaft von Head Coach Markus Jochum nicht nur mit dem Tabellenvierten der Beko Basketball Bundesliga, sondern vor allem auch mit einem der heimstärksten Teams der gesamten Liga zu tun.
Verzichten müssen die Barockstädter dabei erneut auf den verletzten Kapitän Jerry Green und auch der Einsatz von Shooting Guard Alex Harris ist zum jetzigen Zeitpunkt noch fraglich. Spielbeginn in der Artland Arena ist am Samstag um 20.00 Uhr.

Die Erleichterung war groß nach dem hart erarbeiteten 77:64 Erfolg über Trier. Fünf Spiele und einen kompletten Monat lang war das EnBW-Team zuvor ohne Sieg geblieben, womit das Selbstvertrauen der Jochum-Truppe doch ziemlich angekratzt gewesen war. Im Duell gegen Trier wurde das besonders gegen die Pressverteidigung der Moselstädter in der ersten Halbzeit deutlich, sodass man sich erst durch Kampf und Einsatz richtig ins Spiel bringen konnte. Kurt Looby spielte dabei im zweiten Viertel eine ganz entscheidende Rolle, brachte der Center mit seinen Punkten, Rebounds und insbesondere den spektakulären Blocks doch viel Energie ins Ludwigsburger Team und auf die Tribüne in der ARENA. Der Ausfall von Jerry Green wurde durch die guten Leistungen von Mark Dorris und David McCray, die von Trainer Jochum beide ein Sonderlob erhielten, letztlich gut kompensiert und auch Jeff Greer zeigte in seinem dritten Einsatz für die EnBW mit 11 Punkten, 5 Rebounds, 6 Assists, 2 Steals und 1 Block wie wertvoll er mit einer Vielseitigkeit für die Mannschaft sein kann. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Heimspielerfolg war jedoch, dass das Team um Publikumsliebling John Bowler insbesondere in der auch spielerisch über weite Strecken überzeugenden zweiten Halbzeit wieder mit Selbstbewusstsein zu Werke gegangen war und sich somit bereit für neue Aufgaben gezeigt hat.

Nach der Beendigung der Negativserie kommt nun mit dem Auswärtsspiel in Quakenbrück ein ganz besonders harter Brocken auf die Barockstädter zu. Mit sieben Siegen und vier Niederlagen stehen die Artland Dragons momentan auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz in der Beko BBL und befinden sich damit voll auf Playoff-Kurs. Wie jedes Jahr gehört die Mannschaft von Trainer Stefan Koch dabei zu den heimstärksten der gesamten Liga, gelang es bislang doch lediglich den Eisbären Bremerhaven zwei Punkte aus der „Drachenhöhle“ zu entführen. Für die Ludwigsburger liegt das letzte Erfolgserlebnis in der Artland Arena derweil schon fast fünf Jahre zurück. In der Saison 2006/07 hatten sich die EnBW’ler einen 74:64 Sieg bei den Dragons erkämpft, seitdem setzte es allerdings nur noch zum Teil deftige Niederlagen. Jüngstes Beispiel ist die 71:96 Pleite auf dem Vorjahr, als Bowler & Co. von der ersten Minute an chancenlos geblieben waren.

Angeführt Quakenbrück in dieser Saison von Point Guard David Holston. Der mit nur 1,70m Körperlänge kleinste Spieler der Liga markiert bislang 18,6 Punkte und 5,7 Assist pro Partie und gehört damit in beiden Kategorien zu den Topspielern der Beko BBL. Ebenfalls im zweistelligen Punktebereich bewegen sich die Leistungsträger Nathan Peavy (12,7), Darren Fenn (11,2), Anthony King (11,2) und Anthony Hilliard (10,2), während Adam Hess (8,3), Johannes Strasser (8,3), Guido Grünheid (3,7) und Goran Jeretin (3,3) die ungemein tiefe Rotation der Dragons komplettieren. „Artland verfügt über sehr viel Qualität. Nach einem etwas holprigen Start haben Sie sich zuletzt äußerst souverän präsentiert und dabei mit 86 Punkten im Schnitt eine beeindruckende Offensivleistung hingelegt. Holston ist sicherlich ein absoluter Topspieler, wir können uns jedoch keinesfalls nur auf ihn konzentrieren, dafür hat diese Mannschaft zu viele Waffen“, so die Einschätzung von Head Coach Jochum, der am Samstag erneut auf Kapitän Jerry Green verzichten muss. Der Aufbauspieler laboriert noch immer an seiner Bänderverletzung und wird gegen die Dragons definitiv nicht im Kader stehen. Seit Mittwoch steht außerdem auch der Einsatz von Alex Harris in Frage, knickte der Shooting Guard doch im Vormittagstraining um und klagt seitdem ebenfalls über Schmerzen im Sprunggelenk.

Keine optimalen Voraussetzungen für einen Coup in Quakenbrück also, dennoch zeigt sich Jochum zuversichtlich: „Wir können ohne großen Druck in dieses Spiel gehen und werden versuchen unsere Chancen bestmöglich zu nutzen. Wichtig ist, dass wir dabei als Team auftreten und von Anfang an sowohl im Angriff als auch der Verteidigung Disziplin zeigen.“ Spielbeginn in der Artland Arena ist am Samstag um 20.00 Uhr.

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