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Selbstbewusster Gegner wartet

Selbstbewusster Gegner wartet

Zur EnBW Ludwigsburg führt die Reise von Phoenix Hagen am kommenden Sonntag. Um 17 Uhr treten die Feuervögel zum Spiel der 24. Runde in der Beko Basketball Bundesliga in der Arena Ludwigsburg an. Auf den Guard-Positionen rotieren mit Top-Scorer Alex Harris ...
... (15,3 Punkte), Aufbau-Routinier Jerry Green und der deutschen Nachwuchshoffnung David McCray vorwiegend drei Spieler. Harris ist, wie auch der litauische Forward Dogatas Zavackas, ein hervorragender Distanzwerfer.

Weitere Forwards im Team von Trainer Markus Jochum sind der Amerikaner Toby Bailey (ehemals Artland Dragons), der estische Nationalspieler Slim-Sander Vene und der deutsche Nationalspieler Johannes Lischka. Unter den Körben arbeiten mit John Bowler (2,04 m, 123 kg) und Rick Rickert (2,11 m, 110 kg) zwei „echte Kanten“.

Die Ludwigsburger sind derzeit gut drauf, besiegten zuletzt ALBA BERLIN mit 89:84 und behielten auch beim Mitteldeutschen BC die Oberhand. 19 Punkte lag das Jochum-Team am letzten Wochenende in Weißenfels bereits zurück, um am Ende doch noch mit 81:77 die Oberhand zu behalten. Mit 12 Siegen und 11 Niederlagen steht die EnBW Ludwigsburg nach 23 Spieltagen punktgleich mit Bremerhaven und Trier auf dem zehnten Tabellenplatz und kämpft weiter um die Playoff-Plätze. Center John Bowler hat zudem die 82:95-Schlappe in Hagen noch nicht vergessen: „Wir haben noch etwas gut zu machen. Die Niederlage im Hinspiel war sehr ärgerlich. Wir wissen, dass wir die bessere Mannschaft sind, jetzt gilt es, das auch zu beweisen. Wir wollen unsere gute Ausgangssituation unbedingt verteidigen“.

Auch Phoenix-Coach Ingo Freyer ist angetan von der Qualität des Gegners: „Das sind schon sehr starke Namen im Kader der Ludwigsburger. Was ihnen im Saisonverlauf bisher fehlte, war vielleicht ein wenig die Konstanz. Darum wird wohl auch viel von der Tagesform abhängen.“ Der Trainer rechnet sich darum durchaus eine Chance aus: „Wir haben, außer in Berlin, alle Spiele in diesem Jahr offen gestalten können. Darum wissen wir, dass wir am Sonntag gewinnen können.“

Phoenix inside: Edward Seward nach Bonn und vor Ludwigsburg

Es war sein Nachmittag: Mit vier Punkten, elf Rebounds und sechs geblockten Schüssen rockte Center Edward Seward beim Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn (87:78) das Haus. „Klar bin ich darüber sehr froh – über den Sieg und über meine Vorstellung. Aber zufrieden bin ich damit keineswegs. Ich hoffe, dass ich mich weiter verbessern kann und ein starkes Saisonfinale hinlege.“

Gegen Bonn war es für „Eddie“ ein ganz besonderes Spiel: „Persönlich war der Sieg für mich wie eine Befreiung. Ich will natürlich jedes Spiel gewinnen, aber diese Partie war ein Muss. Die Tatsache, dass ich im Hinspiel den entscheidenden Fehler gemacht habe (Seward wurde disqualifiziert und für ein Spiel gesperrt, die Red.), der wohl den Sieg gekostet hat, konnte ich nicht akzeptieren. Als am Samstag die Schlusssirene ertönte und die Fans tobten, war das für mich für einen kurzen Moment ein Gefühl wie die Meisterschaft.“

Der nächste Gegner heißt Ludwigsburg. „Eine weitere Hürde auf unserem Weg, und sicher keine leichte. Aber wenn wir mit der gleichen Intensität spielen wie gegen Bonn, dann wird es nicht leicht für Ludwigsburg, uns zu schlagen“, glaubt Seward. Gegen eine weitere starke Leistung seinerseits hätte der 2,06m-Mann auch nichts einzuwenden: „Ich bringe Musik und Champagner mit. Vielleicht kann es dann ja eine weitere ‚Block-Party’ mit mir als Gastgeber in Ludwigsburg geben.“

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