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Sensationelles Comeback im Eisbärenkäfig

Sensationelles Comeback im Eisbärenkäfig

Was für eine Aufholjagd! Dank eines furiosen Schlussspurts haben die Eisbären Bremerhaven Titelkandidat ALBA BERLIN in der Beko Basketball Bundesliga am Sonntag mit einer 71:69 (33:30)-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise geschickt. 16 Punkte in Folge erzielten die Eisbären im 4. Viertel, machten aus einem 45:57-Rückstand eine 61:57-Führung. Das reichte letztlich zum knappen Erfolg. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel im Eisbärenkäfig keine Grenzen mehr.
„Das war ein großer Sieg für uns und die richtige Antwort auf das schwache Spiel in Trier. Ein Sonderlob gilt meinen Bankspielern, die heute wichtige Impulse gegeben haben. Entscheidend für den Erfolg war jedoch, dass wir mit viel Herz agiert haben und als Team aufgetreten sind“, freute sich Eisbären-Trainer Doug Spradley.

Vor der begeisterten Kulisse von 3510 Zuschauern machten die Hausherren von der ersten Minute an deutlich, dass sie sich für den schwachen Saisonstart am Freitag in Trier rehabilitieren wollten. Nicht nur die Körpersprache der Eisbären war eine gänzlich andere, auch die Aktionen auf dem Feld waren strukturierter und vor allem bissiger als in Trier. Mit einer Zonenverteidigung und schnellem, direkten Angriffsspiel brachten die Gastgeber den Favoriten aus Berlin zu Beginn in Verlegenheit, führten nach 10 Minuten verdient mit 19:16.

ALBA BERLIN tat sich auch im 2. Viertel unerwartet schwer mit den Eisbären. 11 Offensiv-Rebounds sicherten sich Chris McNaughton & Co in Hälfte eins – die Einstellung stimmte. Zwei Treffer von Zachery Peacock und ein Wahnsinns-Dreier von Spielmacher Jamison Brewer bescherten den Spradley-Schützlingen jeweils eine 5 Punkte-Führung. Spielstand zur Halbzeit: 33:30 für Bremerhaven

Wie erwartet, erhöhte ALBA nach der Halbzeit die Intensität. Plötzlich kontrollierten nicht mehr die Eisbären, sondern Berlin die Bretter. Ein 8:0-Lauf brachte die Hauptstädter nach langer Zeit wieder in Front (35:40). Die Eisbären fanden in dieser Phase kein Rezept gegen die aggressive Berliner (Zonen)Verteidigung. Der Rhythmus war futsch, ganze 6 Zähler gelangen den Eisbären in den ersten 8 Minuten des 3. Viertels. Vor Beginn des Schlussabschnitts betrug der Rückstand satte 11 Punkte (43:54). Die Vorentscheidung?

Mitnichten, denn die Hausherren kämpften sich mit viel Herz und flinken Fingern zurück ins Spiel. Für den entscheidenden Impuls sorgte der eingewechselte Terrell Everett. Seine Punkte und Ballgewinne waren der Startschuss für einen furiosen, fast schon unglaublichen 16:0-Lauf der Eisbären. Auch Zachery Peacock und Mike Smith brachten viel frischen Wind von der Bank, rissen den Rest der Eisbären-Truppe im Schlussviertel förmlich mit. Zwei erfolgreiche Dreier von Nationalspieler Lucca Staiger hielten den Favoriten zwar bis zur Schlussminute im Spiel, der entscheidende Dreierversuch von Heiko Schaffartzik ging allerdings daneben.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 17, M. Smith 2, McNaughton 7, Martin 11, Peacock 16, Raffington 2, A. Smith 4, Brewer 5, Cain 7

Beste Werfer Berlin: Wood 16, Francis 13

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