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Sieg nach Verlängerung in Trier

Sieg nach Verlängerung in Trier

Mit 75:70 setzten sich die Brose Baskets am Dienstagabend im letzten Auswärtsspiel 2011 bei der TBB Trier durch. Das Team von Head Coach Chris Fleming brauchte dafür fünf Extra-Minuten, nachdem es zum Ende der regulären Spielzeit 63:63 geheißen hatte. Eine Glanzleistung von Anton Gavel brachte die Brose Baskets in der Overtime dann aber auf die Siegerstraße. Er erzielte elf seiner insgesamt 20 Punkte in der Verlängerung. Ebenfalls zweistellig punktete auf Bamberger Seite nur Brian Roberts mit 16 Zählern.
Die Partie startete punktearm – nach zweieinhalb Minuten führte Bamberg mit 5:1. Es folgten dann aber zu viele Fehler auf Seiten der Gäste, die Trier zu leichten Punkten nutzen konnte. Über 10:10 nach fünf Spielminuten setzten sich die Schützlinge von Henrik Rödl auf bis zu sechs Punkte ab, 40 Sekunden vor Schluss führte die TBB mit 18:15, ehe Jenkins mit fünf Punkten zum Ende des ersten Viertels den Rückstand der Bamberger auf 17:19 reduzieren konnte. Das zweite Viertel konnten die Bamberger dann mit 14:13 für sich entscheiden. Die Zuschauer sahen ein von Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägtes Viertel, in dem die Führung immer wieder wechselte. Beim Stand von 32:31 aus Sicht der Gastgeber gingen die Teams in die Pause.

Zum Start ins dritte Viertel machte der bis dato bereits mit drei Fouls belastete Marcus Slaughter den Brose Baskets Fans das Leben mit vier Punkten zum 35:35 wieder etwas leichter, Schwächen von der Freiwurflinie unter anderem von Julius Jenkins verhinderten jedoch, dass Bamberg sich deutlicher absetzen konnte. Mit einem erfolgreichen Dreier erzielte Jenkins die 50:44 Führung für sein Team, die Suput mit Ablauf der Uhr aus der Halbdistanz schließlich auf neun Punkte zum Ende des dritten Viertels ausbaute.

Das nahm Trier jedoch nicht als Grund, dem Deutschen Meister den Sieg zuüberlassen. Zwar wurde die Bamberger Führung zwischenzeitlich zweistellig, ein 9:0 Lauf der Trierer brachte diese aber wieder in Schlagdistanz. Die Brose Baskets erarbeiteten sich in der Folge wieder einen sechs Punkte Vorsprung. Die letzten drei Minuten der regulären Spielzeit gehörten jedoch Trier: während bei Bamberg nichts mehr zusammenlief, gelang der TBB eine Minute vor Schluss der 63:63 Ausgleich. Da Bamberg die Teamfoulgrenze noch nicht erreicht hatte konnten sie die Shotclock mit Fouls stoppen ohne Konsequenzen von der Linie fürchten zu müssen. Drei Sekunden vor der Schlusssirene vergab Dru Joyce einen Korbleger zum Sieg der Gastgeber.

In der Verlängerung zeigte dann Anton Gavel eine herausragende Leistung und erzielte per AND1 und zwei Dreiern die 72:67 Führung für sein Team. Wieder sorgten zahlreiche vergebene Freiwürfe auf Bamberger Seite noch einmal für Spannung. Beim Stand von 72:70 netzte Slaughter dann aber doch einen seiner beiden Versuche ein, Gavel stellte ebenfalls von der Linie den Endstand her. Mit dem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage von ALBA BERLIN bei den Artland Dragons kehrte der Deutsche Meister an die Spitze der Tabelle der Beko Basketball zurück.

Für die Brose Basets geht es nun am Freitag um 20 Uhr mit einem Heimspiel gegen die EnBW Ludwigsburg in der Stechert Arena weiter.

Statistik:
TBB Trier:
Linhart 16, Joyce 15, Saibou, Zwiener 12, Dojcin 2, Faßler 2, Seiferth 4, Washington 1, Picard, Zirbes 15, Bynum 3, Dietz dnp

Brose Baskets:
Suput 5, Tadda 3, Jenkins 9, Schmidt dnp, Neumann 2, Pleiß, Roberts 16, Jacobsen 7, Tucker 7, Gavel 20, Monse dnp, Slaughter 6.

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