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Sieg über Berlin bringt Pokalturnier-Qualifikation

Sieg über Berlin bringt Pokalturnier-Qualifikation

Die Artland Dragons haben sich zum vierten Mal für das Beko BBL TOP FOUR qualifiziert. Am Mittwochabend besiegte die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch im Pokalspiel ALBA BERLIN 84:80 (46:42). 2.789 stimmgewaltige Zuschauer in der Artland Arena sahen ...
... ein spannendes und intensiv geführtes Spiel, bei dem die Dragons früh ihren Rhythmus fanden, sich die Albatrosse aus der Hauptstadt aber fingen und Mitte des Schlussviertels in Führung lagen. In den packenden Schlussminuten behielten die „Drachen“ die Nerven und siegten verdient. Dragons-Spielmacher Tyrese Rice wurde mit 21 Punkten Topscorer, während die Hauptstädter in Julius Jenkins ihren erfolgreichsten Werfer (23 Punkte) hatten.

Die Dragons brauchten ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. In der 5. Minute erzielte Ruben Boumtje Boumtje den 6:6-Ausgleich für die Quakenbrücker Basketballer. Dann fand die Koch-Truppe ihr Händchen von der 6,75-Meter-Linie. Adam Hess, Robert Kurz und Rice trafen nacheinander je einen Dreier zur 15:6-Führung. Zeitweise wirkten die Gäste aus der Hauptstadt zwar verunsichert, blieben aber dennoch im Spiel. Tadija Dragicevic brachte seine Mannschaft auf 19:14 heran (9.), jedoch ließ Johannes Strasser den vierten Dragons-Dreier in diesem Abschnitt folgen (22:14). Diesen Vorsprung hielten die „Drachen“ bis zum Viertelende.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte Hess seine Dragons mit einem weiteren Dreier 33:20 in Front. Doch dann schlug Berlins Lucca Staiger zu. Seine drei Dreier in Folge sorgten dafür, dass die Gäste auf 35:33 herankamen und in der 17. Minute sogar durch Derrick Allen den 35:35-Ausgleich schafften. Das Spiel blieb nun eng, allerdings gelang es ALBA nicht, in Führung zu gehen. Zur Halbzeitpause lag das Momentum wieder auf Seiten der Koch-Truppe, die mit einem 46:42 in die Kabine ging.

Auch ins dritte Viertel starteten die Spieler um Dragons-Kapitän Darren Fenn gut. Rice sorgte für die 55:47-Führung. Dann nahmen die Quakenbrücker die Partie aber ein wenig zu sehr auf die leichte Schulter, so dass Berlin durch Dreier von Jenkins und Staiger wieder Boden gut machte (59:57/26.). Anschließend holte sich ALBA sogar die erste Führung seit der 4. Minute und baute diese vor dem Schlussabschnitt auf 65:68 aus.

Anders als in den vorherigen Vierteln war es im letzten die Mannschaft von ALBA-Headcoach Muli Katzurin, die den besseren Start hatte. Immanuel McElroy und Jenkins vergrößerten den Dragons-Rückstand auf acht Zähler (65:73/32.). Angefeuert vom sensationellen Publikum gaben sich die Quakenbrücker aber nicht auf, sondern kämpften sich zurück. Rice sorgte in der 34. Minute für die erneute Führung (75:74), das Spiel war nun ein Krimi. Beim Stand von 77:76 fielen mehr als zwei Minuten keine Punkte bis wieder Rice seine Dragons erlöste und mit einem Freiwurf und einem Korbleger 80:76 nach vorne brachte. Zwar bracht Allen Berlin noch einmal auf 80:78 heran, aber die „Drachen“ behielten die Nerven von der Freiwurflinie und sicherten sich den knappen Sieg und die Beko BBL TOP FOUR-Teilnahme.

Das Pokalendturnier wird am 2./3. April in der Bamberger Stechert-Arena ausgetragen. Ebenfalls qualifiziert sind die DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus Frankfurt (93:64 über Bonn), die New Yorker Phantoms Braunschweig (88:76 über Oldenburg) und Gastgeber Brose Baskets aus Bamberg.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Ich bin sehr glücklich und sehr stolz. Das war ein wichtiger Sieg, denn jeder weiß, dass man im Pokal keine zweite Chance bekommt, es wieder gut zu machen. Wir sind personell etwas angeschlagen in das Spiel gegangen, aber die Mannschaft hat den Ausfall von Bryan Bailey gut kompensiert und weggesteckt. Als wir im letzten Viertel acht Punkte zurücklagen, hat die Mannschaft an sich geglaubt, aber auch die Zuschauer haben an die Mannschaft geglaubt. Diese Wechselwirkung, der Glaube des Publikums und der Glaube an uns selbst, hat uns zum Ende wieder auf den rechten Weg gebracht.“

Muli Katzurin (Headcoach ALBA Berlin):
„Artland hat gut gespielt und darum auch gewonnen. Es war ein enges Spiel, in das wir nicht gut gestartet sind. Dennoch haben wir es geschafft, die Partie zu drehen und hatten sogar die Chance, das Spiel zu gewinnen, als wir acht Punkte Anfang des letzten Viertels geführt haben. Aber wir haben Artland erlaubt, in sehr kurzer Zeit zurückzukommen. Wir haben unsere Würfe dann nicht getroffen und Artland hat schlau gespielt und die Freiwürfe gemacht, während wir weiterhin nicht getroffen haben. Man kann keine Spiele gewinnen, wenn man die Punkte nicht macht.“

Artland Dragons - ALBA BERLIN 84:80 (46:42)

Die Viertel im Überblick: 26:18, 46:42, 65:68, 84:80

Artland Dragons:
Rice (21 Punkte/1 Dreier), Seggelke (1), Strasser (12/2), Fenn (8), Peavy (13/1), Kurz (12/1, 10 Rebounds), Hess (9/3), Boumtje Boumtje (8).

ALBA BERLIN:
Schultze, Schaffartzik (2), Jenkins (23/1), Femerling (7), Marinovic (2), Allen (11, 7 Rebounds), Dragicevic (9/1), McElroy (8/2), Staiger (12/4), Idbihi (6), Taylor.

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