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Siegesserie hält an: 87:75-Erfolg über LTi Giessen 46ers

Siegesserie hält an: 87:75-Erfolg über LTi Giessen 46ers

Die New Yorker Phantoms Braunschweig bleiben im Jahr 2011 weiterhin ungeschlagen. Das Team von Sebastian Machowski gewann am Donnerstagabend das vorgezogene Spiel in der Volkswagen Halle gegen die LTi Giessen 46ers nach erneut eindrucksvoller Vorstellung ungefährdet mit 87:75 (48:33) und holte damit aus den letzten 12 Spielen 10 Siege. Einer der auffälligsten Akteure auf dem Holzparkett war diesmal bei den playoffreifen Braunschweigern Tony Skinn, der genauso wie der erneut starke Brandon Thomas 15 Punkte markierte – auf einen Zähler mehr kam Kyle Visser.
Einen Einstand nach Maß feierte der erneut in der Startformation stehende Nick Schneiders (9 Punkte, 3 Blocks). Der 2,21 Meter-Center der New Yorker Phantoms blockte gleich zu Beginn Gießens Anthony Smith und markierte vorne zwei Körbe in Folge. Nach fünf Minuten führten die hellwachen Gastgeber vor 2631 Zuschauern mit 11:6. Nach einer Traumkombination zwischen Brandon Thomas und dem nie zu stoppenden Tony Skinn bauten die Braunschweiger den Vorsprung weiter aus: Beim Stande von 20:10 (8.) nahm der neue 46ers-Coach und ehemalige Braunschweiger Steven Key händeringend eine Auszeit. Kurz vor Ende des ersten Viertels spendierte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski dem Doppellizenzler Yusuf El Domiaty Einsatzzeit, mit einem15-Punktevorsprung ging es in die erste Viertelpause.

Kevin Hamilton & Co. hielten die Zügel auch in der Folgezeit weiter fest in den Händen. Braunschweig stibitzte den abstiegsbedrohten Gießenern gleich reihenweise den Ball und kam so zu einem Fastbreak nach dem anderen. Nach einer Viertelstunde hatten die Niedersachsen bereits mit 19 Zählern die Nase vorn. Gießens US-Amerikaner Chase Griffin und Ryan Brooks fanden kurz darauf schon drei Fouls im Anschreibeblock wieder. Wirbelwind Skinn war nun überhaupt nicht mehr zu bremsen, punktete nach Belieben oder aber bediente exzellent die Mitspieler. Ein Schock jedoch: Phantoms-Kapitän Nils Mittmann musste mit einer Platzwunde an der Stirn vom Parkett und wurde in der Kabine von Teamarzt Dr. Gunter Wilhelm genäht.

Die Okerstädter drückten auch nach der Pause dem Spiel ihren Stempel auf und hielten die Gäste auf Distanz (58:43/25.). Brooks bekam von Thomas das vierte Foul angekreidet. Dennoch war die Fahrt jetzt eine wenig aus dem Spiel. Thomas war es auch, der die Löwenstädter auf 20 Zähler Differenz enteilen ließ (26.). Ein Ausrufezeichen bedeutet auch der nächste Block von Schneiders gegen 46ers-Neuzugang Maurice Jeffers. Auch im vierten Viertel spulten die Hausherren ihr Spiel herunter, die deutschen Spieler standen viele Minuten auf dem Feld. Fünf Minuten vor dem Ende leuchtete ein beruhigendes 80:58 auf den Anzeigetafeln. Mit Philip Noch erhielt der letzte bisher nicht eingesetzte Phantomsakteur in der Schlussphase Spielzeit. Gießens Topscorer Peacock musste mit Erreichen der Höchstfoulgrenze sogar noch auf die Bank. Das Polster wurde ein wenig kleiner – der 13. Saisonsieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.

Trainerstimmen

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): Wir haben heute guten und attraktiven Basketball gespielt und klargemacht, dass wir gewinnen wollen. Nach 13 Siegen ist das Allstar-Wochenende eine verdiente Pause. Es war schön, auch den jungen Spielern viele Minuten geben zu können und sie so mehr zu integrieren. Ich bin zufrieden mit der Leistung heute. Nils ist nach seinem Cut an der Stirn mit drei Stichen genäht worden, hat aber dennoch gut weitergespielt und sich mit seinem Block zurückgemeldet.

Steven Key (LTi Giessen 46ers): Es war unglücklich, dass wir heute verloren haben. Aber ich bin ein optimistischer Mensch und habe auch viel Positives gesehen. Braunschweig ist eines der härtesten Teams der Liga, was jedoch keine Entschuldigung ist. Am Ende waren sie einfach zu stark für uns. Was mir gefallen hat, war die Konzentration und ich bin stolz auf die Energie, die meine Mannschaft heute zutage gebracht hat. Wir wissen, dass wir hart arbeiten müssen, um Schritt für Schritt besser zu werden.

New Yorker Phantoms: Skinn 16 (6 Assists), Thomas 15, Mittmann 2, Visser 16, Schneiders 9 (3 Blocks), Cain 9 (4 von 4 Zweier), Greer 7, Hamilton 7 (7 Assists), El Domiaty, Noch, Goree 7 (9 Rebounds)

LTi Gießen 46ers: Gamqrelidze, Smith 30 (5 Dreier), Freese 3, Perl 2, Mädrich 6, Schwartz, Ovcina 8 (8 Rebounds), Brooks 3, Griffin 7, Peacock 14, Jeffers 2
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