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Siegesserie in der Ballsporthalle gerissen

Siegesserie in der Ballsporthalle gerissen

Trotz der lautstarken Unterstützung des sechsten Mannes, der ausverkauften Ballsporthalle, konnten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ohne AJ Moye und den verletzten Roger Powell (Jochbeinbruch) die Siegesserie in heimischer Halle nicht aufrechterhalten. Mit 63:81 beenden die Brose Baskets die elf Spiele andauernde Serie der DEUTSCHE BANK SKYLINERS in heimischer Halle.
Den besseren Start ins Spiel erwischen die Brose Baskets. Erst trifft Tibor Pleiß einen Halbdistanzwurf, anschließend versenkt Pedrag Suput zwei Dreier – 0:8 (2. Spielminute). Die ersten Punkte für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS erzielt DaShaun Wood mit einem beherzten Korbleger gegen den 30 cm größeren Center-Riesen der Bamberger, Tibor Pleiß. Doch sonst läuft noch nicht viel zusammen beim deutschen Vize-Meister. Beim Stand von 4:14 (5. Spielminute) reagiert Headcoach Gordon Herbert mit der ersten Auszeit. Er lässt nun mit DaShaun Wood und Pascal Roller beide Aufbauspieler auf dem Feld, um das Spiel ein wenig mehr unter Kontrolle zu bekommen. Das Rezept geht auf. Mit einem Dreier verkürzt Pascal Roller für seine Mannschaft zum 8:22 (9.). Sein zweiter Dreier ist die Antwort auf den Distanzwurf von Brian Roberts. Doch dieser legt mit der Schlusssirene noch einen weiteren Dreipunktewurf nach, so dass es mit 13:29 in die erste Viertelpause geht.

Bislang fehlerfrei sind die Bamberger von jenseits der Dreipunktelinie. Mit dem vierten Treffer beim vierten Versuch erhöht Tadda auf 13:32 (12.). Angetrieben von den lautstarken Zuschauern versenkt Jimmy McKinney einen langen Zweier, ehe der bärenstarke Kapitän Pascal Roller seinen dritten Drei-Punkte-Wurf versenkt – 21:36 (15.). Insgesamt sind die Frankfurter nun deutlich wacher und handlungsschneller als noch im ersten Viertel. Beinahe verkürzt Roller per Dreier sogar auf zehn Punkte – doch der Ball tanzt auf dem Ring und springt unglücklicherweise wieder heraus. Es bleibt jedoch ein Spiel der kleinen Läufe: Dank einem Jacobsen-Dreier, gefolgt von einem Hines-Dunk und einem Terry-Zweiter steht es plötzlich wieder 30:49 (20.). Immerhin trifft Wood mit der Schlusssirene noch zum Halbzeitstand von 32:49.

„Jetzt geht´s ab“, denkt sich wohl DaShaun Wood und treibt sein Team zu Beginn der zweiten Halbzeit mit wahnwitziger Geschwindigkeit nach vorne. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS kommen mit einer gehörigen Portion Wiedergutmachung aus der Halbzeit. Mit seinem vierten Foul muss Marius Nolte aber in der 26. Minute vorerst auf der Bank Platz nehmen, und kurz darauf handelt sich auch Chris Moss sein Viertes ein. Diese Situation zwingt Gordon Herbert mit einer unglaublich kleinen Formation auf dem Feld zu agieren. Nur ein Mann über 2 Metern steht für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS auf dem Feld, dafür sollen vier Aufbauspieler für reichlich Wirbel sorgen. So gestaltet sich nun auch das Spielgeschehen. Während Bamberg den Weg Richtung Korb sucht, versuchen es die Frankfurter verstärkt von außen. Mit seinem vierten Dreier trifft Pascal Roller zum 42:59 (28.). Vor dem Schlussviertel verkürzt Quantez Robertson per Freiwurf auf 47:68.

In der 32. Minute muss Chris Moss sein fünftes Foul hinnehmen und kann nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Dies nutzt Reyshawn Terry aus und erhöht per Dreipunktewurf auf 51:73 (35.), bevor Jimmy McKinney per Halbdistanztreffer zwei Punkte erzielen kann. Auch Marius Nolte muss mit seinem fünften Foul in der 35. Minute auf die Bank. Doch Pascal Roller kann mit einem weiteren Dreier noch mal verkürzen – 56:73 (36.). Auch wenn die DEUTSCHE BANK SKYLINERS schon so manch verloren geglaubtes Spiel noch drehen konnten und mit unglaublicher Moral und viel Herz Rückstände wieder aufholen konnten, so bleibt am heutigen Abend die Überraschung aus. Am Ende steht ein 63:81 für die Brose Baskets zu Buche.

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): "Glückwunsch an Chris Fleming und die Brose Baskets. Wir haben heute gegen ein großartiges Team verloren. Besonders im ersten Viertel waren uns die Bamberger ganz klar überlegen. Zum Ende des zweiten Viertels gab es die Chance heranzukommen, als wir zwölf Punkte hinten lagen. Doch wir haben den Ball verloren und im Gegenzug hat Jacobsen einen Dreier getroffen. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr verkürzen. Insgesamt muss man Bamberg großen Respekt zollen. In Deutschland habe ich bisher noch nie ein Team gesehen, dass so gut spielt wie die Brose Baskets."

Chris Fleming (Brose Baskets): "Natürlich sind wir sehr zufrieden mit unserer Leistung. Unser Hauptziel war, DaShaun Wood, für mich der MVP der Liga, so gut wie möglich zu stoppen. Das ist uns vor allem dank Anton Gavel sehr gut gelungen. Überragender Akteur des Spiels war jedoch Tibor Pleiß, vor allem in den zweiten 20 Minuten. Dennoch verdient es großen Respekt, was die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und Gordon Herbert trotz ihrer Verletzungsprobleme in dieser Saison leisten."

Nächstes Heimspiel

Schon am kommenden Mittwoch, den 9. Februar um 19:30 Uhr, haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Gelegenheit es besser zu machen. Dann steht der nächste Knaller in den Startlöchern: Gegen die Telekom Baskets Bonn können sich die Frankfurter für die Pokalendrunde in Bamberg qualifizieren und Revanche für die knappe Niederlage im Hinspiel in Bonn (89:92) nehmen.

Karten für den heißen Kampf um das Ticket zum Beko BBL TOP FOUR gibt es über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die bekannten Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket.
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