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Siegeswille belohnt: 102:80-Sieg bei den Eisbären Bremerhaven

Siegeswille belohnt: 102:80-Sieg bei den Eisbären Bremerhaven

Die New Yorker Phantoms konnten die erste von drei schweren, unmittelbar aufeinanderfolgenden Auswärtspartien für sich entscheiden. Das Team von Sebastian Machowski landete am heutigen Sonntagnachmittag nach häufig wechselnden Führungen einen am Ende deutlichen 102:80 (43:44)-Auswärtserfolg bei den ohne ihren Star Torrell Martin angetretenen Eisbären Bremerhaven. Positiv auch: Nach der 4-Zähler-Hinspielniederlage ging auch der direkte Vergleich klar an die Braunschweiger, die in Kevin Hamilton (22 Punkte) und LaMarr Greer (18) vor 3070 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven ihre besten Werfer besaßen.
Ausgerechnet der Ex-Braunschweiger John Allen besaß entscheidenden Anteil daran, dass die Hafenstädter innerhalb von nur drei Minuten auf 10:2 enteilten. Wie zuletzt gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS (67:68) sah sich Braunschweigs Coach Machowski bereits früh zur ersten Auszeit gezwungen. Dessen Anweisungen zeigten schnell Wirkung: Mitte des ersten Viertels verkürzten die Löwenstädter nach einem erfolgreichen Dreipunktewurf von Brandon Thomas auf 14:10 (5.). Vor allem Marcus Goree übernahm die Verantwortung im Spiel der erneut mit ihrer Wurfquote hadernden Niedersachsen, wenige Sekunden vor der Viertelpause bracht „Energizer“ Jason Cain seine Farben auf einen Zähler heran (19:18).

Routinier LaMarr Greer erzielte nur wenig später den Ausgleich zum 21:21 (11.), Cain kurz darauf ebenfalls per Dreier die erste Führung. Die Gäste kamen nun immer besser in Fahrt, lagen dank des immer stärker werdenden Kevin Hamilton mit vier Zählern in Front: 23:27 (13.). Der nach seiner Bänderzerrung im linken Knie erstmalig wieder eingesetzte 2,21 Meter große Center Nick Schneiders kam kurz vor der Halbzeitpause für zwei Minuten aufs Parkett und punktete nach erfolgreichem Offensivrebound. Die Bremerhavener schienen anschließend angetrieben vom ehemaligen Braunschweiger Jan Lipke (19 Punkte) wieder die Oberhand zu gewinnen, doch der wiedererstarkte Jason Cain sorgte im Alleingang dafür, dass Braunschweig zur Pause bis auf einen Zähler ran kam (44:43).

Nach dem Seitentausch wechselte ständig die Führung. Das Duo Tony Skinn/Kevin Hamilton übernahm die Initiative, Mitte des dritten Abschnitts führten die Braunschweiger knapp mit 57:54 (25.). Immer häufiger standen die Okerstädter an der Freiwurflinie, bewiesen dort aber Nervenstärke (insgesamt 84 Prozent). Durch Greers Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels setzten sich Hamilton & Co. auf 11 Punkte ab (58:69/29.).

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts hielten die Braunschweiger die Hausherren auf Distanz (62:75/31.). Lipke verkürzte rund sechs Minuten vor dem Ende noch einmal auf 72:78, doch die Gästetruppe legte nach. 3:45 Minuten standen noch auf der Uhr, als Kyle Visser mit zwei verwandelten Freiwürfe für die Vorentscheidung sorgte: 74:91. Phantoms-Kapitän Nils Mittmann war es anschließend vorbehalten, die 100-Punktemarke zu knacken. Zuvor hatte Youngster Jörn Wessels sein Beko BBL-Debüt gefeiert.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): Bremerhaven hat den Ausfall ihrer wichtigen Spieler gut kompensiert. Ich spreche ein großes Lob an unsere tolle Teamleistung aus. Wir haben defensiv als homogene Masse agiert – egal in welcher Kombination wir auf dem Feld standen. Auch offensiv haben wir sehr stark getroffen. Am Ende kann ich wirklich von einem deutlichen verdienten Sieg sprechen.

Doug Spradley (Eisbären Bremerhaven): Braunschweig war heute die überlegene Mannschaft, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Dennoch haben wir viel richtig gemacht. Es ist nun mal so, dass wir viele Probleme hatten, was keine Ausrede sein soll. Vor allem, dass wir keinen Aufbauspieler haben ist schwierig. Wir müssen Wege finden für eine bessere Verteidigung. Unsere Situation ist so, dass wir wissen, was unsere Probleme sind und jetzt auf die nächsten Spiele schauen müssen.

New Yorker Phantoms: Skinn 13, Thomas 8 (4 Assists), Mittmann 3, Visser 13, Schneiders 2, Cain 14, Greer 18, Hamilton 22 (7 Rebounds, 4 Assists), Wessels, Goree 9

Eisbären Bremerhaven: Lipke 19, Canty, Drevo 7, Allen 14 (5 Assists, 7 Rebounds), Schwethelm 13, Callahan 16, Brazelton 7, Denison, Shtein 4

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