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Spannende Schlussphase bringt kein Frankfurter Happy End

Spannende Schlussphase bringt kein Frankfurter Happy End

4840 Zuschauer hielt es nach einem spannenden Spiel in den Schlusssekunden nicht mehr auf ihren Plätzen. Nach einer dramatischen Schlussphase geht Spiel Eins der Playoff-Halbfinalserie zwischen den DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen ALBA BERLIN mit 80:81 an die Gastmannschaft.
Key Facts
• Beste Spieler der DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Dominik Bahiense de Mello (19 Pkt, 5/8 Dreier) und DaShaun Wood (17 Pkt, 6 Ass)
• Die Viertel im Detail: 20:22 – 17:17 – 25:17 – 18:25
• Nächstes Spiel: Samstag, den 21. Mai um 17 Uhr in Berlin
• Nächstes Heimspiel: Mittwoch, der 25. Mai um 19:30 Uhr

Stimmen zum Spiel:

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): "Gratulation an Berlin. Sie haben uns heute den Heimvorteil weggenommen. In vielen umkämpften Situationen haben wir am Ende den Ball verloren. Bei einigen Aktionen hatten wir heute einfach Pech, wie zum Beispiel beim letzten Berliner Wurf. Das ist Pech. Berlin hat verdient gewonnen, sie haben sehr gut gespielt. Am Ende haben wir versucht zu foulen und damit die Zeit zu stoppen, aber Berlin hat den Ball gut laufen lassen, so dass wir nicht foulen konnten. Die Serie ist wie ein Tennis-Match über fünf Sätze. Es steht jetzt 0:1."

Muli Katzurin (ALBA BERLIN): "Es ist nicht leicht in Frankfurt zu spielen. Aber wir haben heute gut gearbeitet, insbesondere am Ende des Spiels. Frankfurt ist bekannt dafür gegen Ende des Spiels noch einmal besser zu werden. Daher bin ich besonders glücklich, dass wir heute gewinnen konnten. Aber es steht trotzdem nur 1:0. Alles kann passieren. Es sind Playoffs. Das Julius Jenkins und Sven Schultze heute nicht gespielt haben, war meine Entscheidung."

Spielverlauf

Es ist Playoff-Halbfinale und die Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS feiern und feuern ihre Mannschaft mit aller Kraft an. Ebenso kämpferisch und motiviert zeigt sich Chris Moss der gegen seinen Gegenspieler drei Rebounds in Folge erarbeitet und nur durch ein Foul gestoppt werden kann. Die Freiwürfe sitzen zum 2:2 (2. Minute). Bemerkenswert ist die taktische Variante Quantez Robertson den Ball bringen zu lassen und DaShaun Wood somit dem Druck der Berliner Verteidigung zu entziehen. Berlin sucht konsequent den Weg zum Korb und sind mit Bryce Taylor erfolgreich, doch Dominik Bahiense de Mello erwischt einen Traumstart und trifft auch seinen zweiten Dreier zum 11:10 (4.). Berlin bleibt seiner Linie treu und drückt die Bälle gezielt unter den Frankfurter Korb, mit dieser Taktik setzen sie sich in der 8. Minute auf 15:18 ab. Den letzten Angriff lässt sich DaShaun Wood nicht nehmen und verwandelt ihn gegen den gefühlt mehrere Köpfe größeren Miroslav Raduljica zum Viertelendstand von 20:22.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS suchen nun ihrerseits die Wege zum Brett und Berlin stoppt diese Versuche mit Fouls. Marius Nolte per Freiwürfe zum Ausgleich – 22:22 (11.). Berlin stellt nun ihre berühmte Ganzfeldverteidigung auf, doch Gordon Herbert reagiert blitzschnell und lässt mit Pascal Roller und DaShaun Wood beide etatmäßigen Aufbauspieler das Spiel aufziehen. Mit zwei schnellen Dreiern schafft es Berlin sich auf 24:32 (16.) abzusetzen. Cheftrainer Gordon Herbert nimmt die Auszeit. Ganz klar: Es ist Zeit für DaShaun Wood. Dank eines schnellen Dribblings und seinem nicht zu stoppenden ersten Schritt geht er an seinem Verteidiger vorbei und ist nur durch ein Foul zu stoppen. Die beiden Freiwürfe finden ihr Ziel, doch auf der Gegenseite versenkt Berlin den dritten Dreier bevor Dominik Bahiense de Mello es nachmacht und ebenfalls seinen persönlichen dritten Dreier versenkt. Nach dieser fulminanten Phase steht es 29:35 (18.). Der letzte Angriff gehört eigentlich DaShaun Wood, doch uneigennützig findet dieser Jimmy McKinney frei an der Dreierlinie zum Halbzeitstand von 37:39.

Taylor Rochestie eröffnet die zweite Hälfte mit einem Dreier zum 37:42 (21.). Doch dann geht es wieder schnell für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und das gleich zweimal in Folge mit demselben Ablauf: Ballgewinn in der Verteidigung, Schnellangriff mit drei Spielern und dann ist es zuerst Quantez Robertson mit dem Korbleger, anschließend Roger Powell mit dem krachenden Dunking – 41:42 (23.). Als Roger Powell gegen Derrick Allen den Korbleger trifft und dabei gefoult wird explodiert die Stimmung in der Ballsporthalle. Nach langer Zeit steht die Frankfurter Führung auf der Anzeigetafel – 45:44 (24.). Neben Dominik Bahiense de Mello sind es nun Roger Powell mit dem Dreier und Quantez Robertson mit zahllosen Rebounds, die für gute Stimmung auf den Rängen sorgen. Auf der Gegenseite kommt Derrick Allen immer besser ins Spiel und verkürzt auf 52:50 (27.). Nach einem Berliner Dreier von McElroy kann Berlin sich nur mit einem Foul an DaShaun Wood helfen. Mit 0,6 Sekunden auf der Uhr verwandelt dieser beide Freiwürfe zum 62:56.

Berlin kommt heiß aus der Viertelpause. Zwei Dreier in Folge zwingen Gordon Herbert zur schnellen Auszeit. Binnen weniger Sekunden leuchtet der Ausgleich auf der Anzeigetafel – 62:62 (31.). So schnell und haarsträubend ist nur Basketball! Es ist nun ein typisches Playoffbasketballspiel, schließlich wissen beide Mannschaften, dass es um die Deutsche Meisterschaft geht. Dementsprechend wird das Spiel nun ruppiger und intensiver. Per Freiwürfe erzielt Chris Moss die ersten Punkte des vierten Viertels für seine Mannschaft – 64:62 (33.). Jetzt wird es zum Nervenspiel. Heiko Schaffartzik verwirft zwei Freiwürfe, DaShaun Wood trifft den Halbdistanzwurf, Yassin Idbihi versenkt beide Freiwürfe und DaShaun Wood zaubert sich an allen Verteidigern zum Korbleger vorbei – 72:73 (37.). Mit seinem vierten Dreier verkürzt Dominik Bahiense de Mello auf 75:77 (39.). Die Spannung in der Ballsporthalle ist nur greifbar, sie geht durch Mark und Bein. Doch Tadija Dragicevi behält die Ruhe und verwandelt beide Freiwürfe zur Berliner 77:81 Führung, bevor Jimmy McKinney per Dreier sein Team bis auf einen Punkt heranbringt – 80:81. Doch am Ende will es nicht reichen für die Gastgeber, Berlin sichert sich den letzten Rebound und schafft es durch geschicktes Passspiel das zeitstoppende Foul zu verhindern. Somit geht es mit einem 0:1 Rückstand am kommenden Samstag nach Berlin.

Der weitere Serienverlauf
Nach dem heutigen Spiel reisen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS für Spiel 2 in die Hauptstadt (Samstag, den 21. Mai). Spiel 3 der Halbfinalserie um den Einzug ins Meisterschaftsfinale findet am kommenden Mittwoch, den 25. Mai, um 19:30 Uhr in der Frankfurter Ballsporthalle statt. Karten sind bereits über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket erhältlich … oder einfach rund um die Uhr über den Print@Home Ticketshop auf www.deutsche-bank-skyliners.de. Tickets jederzeit bequem zuhause selbst buchen und direkt ausdrucken.

Playoff-Halbfinale - die Heimspieltermine in der Übersicht:

• Mittwoch, den 25 Mai um 19:15 Uhr
• *falls erforderlich* - Donnerstag, den 2. Juni um 19:30 Uhr

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