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Spitzenbasketball am „dritten Weihnachtsfeiertag“

Spitzenbasketball am „dritten Weihnachtsfeiertag“

Nach den beschaulichen Weihnachtsfeiertagen geht es für die Telekom Baskets Bonn in der Beko Basketball Bundesliga anspruchsvoll weiter. Am 14. Spieltag empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Michael Koch das Überraschungsteam der aktuellen Spielzeit, ratiopharm ulm - die Schwaben kommen als Tabellenzweiter in den Telekom Dome. Nur drei Tage später (30.12.2011, 18:30 Uhr) steht für die Baskets zum Abschluss des Basketballjahres 2011 der (Auswärts-)Klassiker gegen ALBA Berlin auf dem Programm.
Nach der Trennung von Aufstiegsheld und Trainerfuchs Mike Taylor zum Ende der vergangenen Saison hat es in Ulm einen spürbaren Umbruch gegeben, wenngleich einige stabilisierende Faktoren dem Club nach wie vor die Treue halten. So wechselte mit Robin Benzing eines der größten deutschen Talente von den „Spatzen“ zum FC Bayern München, sein kongenialer Partner im Aufbau, der 31-fache Nationalspieler Per Günther, verlängerte indes sein Engagement. Der 23-Jährige zeichnet aktuell für 8,8 Punkte und 2,5 Assists pro Spiel verantwortlich, wobei sich seine gereiften Qualitäten als Führungspersönlichkeit nicht in Statistiken festhalten oder ausdrücken lassen. Die zweite große Konstante ist Center John Bryant, der sich nach einer starken Debüt-Saison in der Beko BBL zu Ulm bekannte und auch 2011/2012 zu den dominantesten „Big Men“ der Liga gehört (14,0 PpS, 9,8 RpS).

Nach zwei verletzungsdurchseuchten Jahren feiert Steve Esterkamp dieser Tage ein starkes Erstliga-Comeback. Der 30-Jährige bindet aufgrund seiner Gefährlichkeit von jenseits der Dreierlinie (40,0 Prozent Trefferquote) seinen Verteidiger auf dem Flügel, wodurch in der Mitte mehr Platz für Bryant oder den gern in Richtung Brett penetrierenden Günther bleibt. Ähnlich verhält es sich bei Neuzugang Isaiah Swann (15,1 PpS), der im Schnitt von der Dreierquote (35,1 Prozent) her nicht an Esterkamp heran reicht, an guten Tagen aber durchaus vier oder mehr Distanzschüsse durch die Reuse jagt.

Besondere Bedeutung kommt der Frage zu, welche Mannschaft dem Spiel seinen Stempel wird aufrücken können. Ulm legte auswärts bis dato durchschnittlich 75,9 Punkte pro Spiel auf, die Baskets hingegen kassierten im heimischen Telekom Dome 75,8 Zähler.

Mit nur zwei Niederlagen auf dem Konto, welche die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath beide „on the road“ kassierte (59:64 in Bamberg, 59:61 in Würzburg), steht Ulm in der Tabelle der Beko Basketball Bundesliga gleich hinter Doppelmeister Brose Baskets auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein Großteil des anhaltenden Erfolgs liegt in der guten Arbeit am Brett begründet - Ulm sammelt mit 36,9 gefangenen Abprallern im Schnitt die zweitmeisten Rebounds der Liga.

Die letzten drei Begegnungen von ratiopharm ulm:

ratiopharm ulm - BG Göttingen 82:71
ratiopharm ulm - EWE Baskets Oldenburg 101:83
ratiopharm ulm - Phoenix Hagen 86:72

Nach einer fünftägigen Trainingspause steigen die Telekom Baskets ab Freitag vor Heiligabend in die Vorbereitung auf das Spiel gegen ratiopharm ulm ein. „Mit frischem Kopf und frischen Beinen werden wir auch an den Feiertagen in der Halle stehen, um am Dienstag an die zuletzt in Ludwigsburg gezeigte Leistung anzuknüpfen“, berichtet Cheftrainer Michael Koch. „Es war in den letzten drei Partien erkennbar, welche taktischen Möglichkeiten uns durch die Rückkehr von Benas Veikalas sowie die Hereinnahme von Talor Battle gegeben sind - wir sind tiefer, können mehr durchrotieren und sind dadurch insgesamt variabler.“

Fest im Blick hat Koch das Duell auf den großen Positionen. „Mit John Bryant hat Ulm einen der stärksten reinen Fünfer der Liga, den wir defensiv unbedingt kontrollieren müssen“, so der Baskets-Trainer. „Auf der anderen Seite müssen wir ein Mittel finden, um gegen ständig wechselnden Verteidigungsformen einen guten Offensivrhythmus zu finden.“
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