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Tabellenplatz 2 gehört Frankfurt – 78:60 Heimsieg gegen Bonn

Tabellenplatz 2 gehört Frankfurt – 78:60 Heimsieg gegen Bonn

Ihr letztes Heimspiel der Beko BBL Hauptrunde gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS vor 4.830 Fans gegen Telekom Baskets Bonn mit 78:60 (41:37). Spielentscheidend war ein 21:4 Lauf am Ende des dritten Viertels. Damit hat Frankfurt den zweiten Tabellenplatz nach der Hauptrunde sicher.
Key Facts:
• Top Scorer DaShaun Wood (20pkt, 5ass), Marius Nolte mit 11 Punkten, 8 Rebounds, 6 Steals (persönliche Karrierebestleistung) und seinem höchsten Saison-Effektivitätswert von 21 • Die Viertel: 22:20, 19:17, 25:10, 12:13 • Unabhängig vom letzten Spieltag am Samstag, 23.4. in Ludwigsburg bleibt Frankfurt auf dem zweiten Tabellenplatz der Beko BBL.
• 15. Heimsieg im 17. Heimspiel in der Beko BBL Hauptunde – Rekord ausgebaut!
• 21:4 Lauf (von 45:43 auf 66:47) in den letzten sechs Minuten des dritten Viertels • Chris Moss konnte aufgrund einer Verletzung am Handgelenk nicht spielen. Er ist beim Auswärtsspiel in Bayreuth auf seine Hand gefallen. Eine genaue Diagnose folgt am Montag.

Wie im Pokal, Dreier zum Auftakt

Wie im Pokalviertelfinale, als die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen Bonn 14 Dreier versenkten, eröffnen sie auch ihr letztes Heimspiel der Beko BBL Hauptrunde 2011 – Roger Powell Dreier mit dem ersten Angriff. Doch die Bonner antworten ebenfalls mit einem Dreier und setzten sich in der Folgezeit auf 3:7 ab. Roger Powell ist es wieder, der auch seine nächsten beiden Würfe trifft und Frankfurt auf 8:9 heran bringt. DaShaun Wood trifft den dritten Dreier für die Hausherren – 11:11. Doch die Gäste vom Rhein sind hellwach und als Tim Ohlbrecht den Fastbreak zum 15:17 versenkt, nimmt Gordon Herbert die erste Auszeit. Danach gewinnt die Verteidigung merklich an Intensität, die Bonner werden zu schlechten Würfen gezwungen und im Angriff rollt ein Fastbreak nach dem anderen. Bonns Trainer Michael Koch hat genug gesehen und holt sein Team zur Auszeit zusammen. Aber die Frankfurter blocken den nächsten Bonner Wurfversuch und erhöhen auf 22:18. Nach einem technischen Foul gegen DaShaun Wood verkürzt Bonn von der Freiwurflinie zum 22:20 Viertelendstand.

Offensiv-Spektakel mit hohen Trefferquoten

Zweites Viertel, gleicher Auftakt, weil Roger Powell wieder die ersten Punkte markiert. Für ein erstauntes „Boah“ auf den Rängen sorgt MVP DaShaun Wood, der trotz Foul den Ball noch artistisch im Bonner Korb unterbringt - 26:22. Die Frankfurter Fans singen begeistert „Ole, Ole“, denn ihr Team verteidigt hart und zelebriert den Fastbreak. Als Roger Powell nach wunderschönem Pass von Jimmy McKinney den nächsten Schnellangriff zum 31:22 versenkt, braucht Bonn eine Auszeit. Bonn kommt besser aus der Auszeit, aber einfache Punkte von Pascal Roller und Jimmy McKinney sorgen für Feierlaune bei den 4.830 Fans in der Ballsporthalle. Als vier Minuten vor der Halbzeitpause die Gäste auf 36:31 verkürzen, stimmt Gordon Herbert seine Spieler in einer Auszeit neu ein. Prompt folgt ein Monsterblock von Kimmo Muurinen und Marius Nolte springt hinter den Ball her. Jetzt wird Basketball gearbeitet! Das spürt auch Chris Ensminger, der bei noch 1:31min mit einem blutenden Cut auf der Nase ausgwechselt werden muss . Den Schlusspunkt setzen die Gäste, aber Frankfurt führt mit 41:37.

21:4 Lauf in sechs Minuten

Beide Teams treffen über 50 Prozent ihrer Würfe in Halbzeit eins und doch gibt es die ersten zwei Minuten der zweiten Halbzeit keine Punkte. Erst Quantez Robertson beendet die Punkteflaute zum 43:37. Nach vier schnellen Punkten der Bonner nimmt Gordon Herbert die Auszeit. Aber auch Michael Koch nimmt sofort nach den nächsten Fastbreak-Punkten von Quantez Robertson die Auszeit. Beide Trainer sind sichtbar unzufrieden mit der Leistung ihrer Teams – 45:41 noch sechs Minuten. Einen Sonderapplaus bekommt erst Kimmo Muurinen, der von Nic Wise das Offensiv-Foul annimmt und im nächsten Angriff zum 49:43 trifft. Als DaShaun Wood und Jimmy McKinney zwei Dreier folgen lassen, brodelt es in der Ballsporthalle – 55:43. Doch Marius Nolte sorgt noch für das i-Tüpfelchen, als er den Schnellangriff zum 59:45 dunkt und weit und breit kein Bonner Verteidiger zu sehen ist. Die finden sich kurz darauf in der nächsten Bonner Auszeit auf der Bank wieder und müssen sich die Kritik ihres Trainers anhören. Doch die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nehmen mehr und mehr Fahrt auf, allen voran MVP DaShaun, der seine Punkte 19 und 20 markiert und mit einem 21:4 Lauf (von 45:43 zum 66:47) geht es in den letzten Spielabschnitt.

Kein Bonner Basketballwunder

Mit einem Sprungwurf aus der Mitteldistanz erhöht Dominik Bahiense de Mello die Frankfurter Führung. Bonns Trainer wechselt die ersten Bankspieler ein und die bringen auch reichlich Energie ins Bonner Spiel, so dass Gordon Herbert die Auszeit nimmt, als Bonn per Dunk auf 68:53 verkürzt. Dass es heute kein Basketballwunder gibt, wird allen klar, als unser Kapitän Pascal Roller zwei Würfe sicher im Bonner Korb unterbringen kann und der Vorsprung wieder 20 Punkte beträgt – 73:53. Beide Trainer geben jetzt ihren Bankspielern Spielzeit. Mit dem 78:60 Heimsieg gegen Bonn steht fest, dass die DEUTSCHE BANK SKYLINERS von Tabellenplatz zwei in die Beko BBL Play-offs am 30. April starten.

Gordon Herbert (Headcoach Frankfurt): "Nachdem wir am Freitagabend verloren haben, war es heute für uns ein wichtiger Sieg, weil wir damit den zweiten Platz sichern konnten. Es war wichtig für uns und wir haben in den letzten Wochen alles versucht, damit wir die Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz beenden. Damit hat das Team etwas Tolles erreicht, wenn man bedenkt, was wir diese Saison durchgemacht haben – Zeitverträgen, Verletzungen, etc. In den letzten fünf Minuten des dritten Viertels, bis dahin war es ein enges Spiel, haben wir Ballverluste erzwungen, einfache Punkte gemacht, unsere Würfe getroffen und wir konnten uns entscheidend absetzen. Marius Nolte hat heute eine unglaubliche Leistung gebracht, vor allem nach der Verletzung von Chris Moss. Mir gefällt, wie wir als Team gespielt, gekämpft und gearbeitet haben."

Michael Koch (Headcoach Bonn): "Zuallererst Glückwunsch an Gordon Herbert und die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zum verdienten Sieg heute. Der Spielverlauf war für uns ähnlich wie in Quakenbrück. Wir haben eine Halbzeit ganz gut mitgehalten. Wir haben dann im dritten Viertel zu viele Ballverluste produziert und so zu viele einfache Frankfurter Punkte zugelassen. Das war für mich der Faktor, wo wir das Spiel verloren haben. Ein Kompliment muss ich an meine jungen Spieler und Bankspieler machen, die im vierten Viertel das Ergebnis auch im Rahmen gehalten haben. Ich glaube das war für unsere jungen Spieler mal ein Erlebnis in der Bundesliga zu spielen. Dazu kam dann noch die Verletzung von Chris Ensminger, was uns natürlich auch wehgetan hat, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir sind schon nicht sehr dick besetzt, sondern eher dünn. Von daher hatten wir in der zweiten Halbzeit, insbesondere im dritten Viertel nichts mehr zuzusetzen und deswegen auch der verdiente Sieg für Frankfurt."

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