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Tabellenzweiter zu Gast in der Arena

Tabellenzweiter zu Gast in der Arena

Ein Gastspiel der DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus Frankfurt ist in dieser Saison gleichbedeutend mit einer Stippvisite des derzeit wohl besten Spielers der Liga: Der erneute Höhenflug der Hessen, die in der vergangenen Saison Vize-Meister und Vize-Pokalsieger wurden, ...
1302331831/img_Maik_Zirbes1_548.jpg... hat viel mit der Verpflichtung von Wirbelwind DaShaun Wood zu tun.

Der 1,85 Meter große Aufbauspieler aus den USA ist aktuell bester Scorer (19,1 Pkt pro Spiel), zweitbester Vorlagengeber (5,8 Ast pro Spiel) und zweiteffektivster Spieler der Beko BBL und stellt gegnerische Coaches wie Verteidiger mit einer gefährlichen Mischung aus Schnelligkeit, Ballgefühl, Übersicht und eigenem Korbdrang regelmäßig vor extrem schwierige Aufgaben.

Auch Henrik Rödl weiß um die Stärke des Führungsspielers und will „die Kreise des vielleicht besten Spielers der Liga unbedingt einengen“, um die Frankfurter so ihrer wichtigsten Waffe zu berauben. Nach einer einjährigen Verletzungspause aufgrund einer schweren Blessur am Knie kam der US-Boy als echtes Schnäppchen mit einem zunächst befristeten Vertrag nach Frankfurt und hat hier alle Erwartungen übertroffen und bereits eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre unterschrieben.

Doch Rödl warnt davor, die vom Kanadier Gordon Herbert betreuten Skyliners auf DaShaun Wood zu reduzieren: „Frankfurt hat in der Verteidigung sehr, sehr große Stärken“, weiß der Offenbacher, „diese Mannschaft ist sehr tief besetzt, kann ein hohes Tempo gehen und hat immer wieder bestätigt, warum sie in der Tabelle so weit oben steht.“ Denn ohne Akteure wie den athletischen US-Forward Roger Powell, Routinier Jimmy McKinney, den jungen Finnen Kimmo Muurinen oder Sprungwunder Quantez Robertson würden die Skyliners niemals den zweiten Tabellenplatz belegen. Mit Pascal Roller, Center Marius Nolte und Guard Dominik Bahiense de Mello spielen auch deutsche Spieler wichtige Rollen in Herberts Konzept. Besonders Roller, mit dem Rödl zu seiner Zeit als Spieler der deutschen Nationalmannschaft Erfolge wie die Bronzemedaille bei der Basketball-WM 2002 feiern durfte, läuft gegen Trier gerne zu großer Form auf.

Für die TBB wird es also darauf ankommen, von der ersten Minute an da zu sein, um dem Vizemeister mit dem eigenen Publikum im Rücken Paroli bieten zu können, wenngleich Rödl betont, wie sehr sich das Team auf die Aufgabe freut: „Natürlich ist jedes Spiel eine Herausforderung, aber auf dieses Wochenende haben wir uns alle besonders gefreut. Man misst sich immer gerne mit den Besten und wir spielen gegen den Ersten und den Zweiten, so dass wir alle Hände voll zu tun haben werden.“

Nach der 80:61 Niederlage im Auswärtsspiel gegen Bamberg am Freitag bildet das Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr in der Arena Trier gegen die Skyliners, die noch um die Finanzierung für die kommende Spielzeit ringen und derzeit einen neuen Namenssponsor suchen, den Abschluss eines Wochenendes mit zwei echten Basketball-Leckerbissen für die junge Trierer Mannschaft. Es wird mit Spannung erwartet, wie der Abgang von Center George Evans kompensiert werden kann.

„Eine unglaubliche Persönlichkeit geht“

Die Niederlage gegen die Brose Baskets Bamberg am gestrigen Abend geriet für Fans und Verantwortliche der TBB Trier schnell zur Nebensache: Center George Evans, mit 40 Jahren der älteste Spieler der Beko BBL, gab seinen Abschied aus Trier bekannt und hat Deutschland am heutigen Tag „aus familiären Gründen“ verlassen.

„Schweren Herzens haben wir dem Wunsch von George Evans, entsprochen, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen“, so der Aufsichtsratsvoristzende der Treveri Basketball AG, Dr. Ralph P. Moog, der sich noch vor der laufenden Saison für eine Weiterverpflichtung des Veteranen stark gemacht hatte:„George Evans steht wie kaum ein Zweiter für die Werte der TBB ein. Kampfgeist, Arbeitswille und Treue zeichnen ihn aus, so dass sein Verlust für uns einen besonders harten Schlag darstellt.“

Nachdem auch Evans, der seit der Saison 2008/2009 für Trier in der Beko BBL aktiv ist, mit 17 Punkten und 7 Rebounds die 80:61-Niederlage beim deutschen Meister und Pokalsieger aus Bamberg nicht verhindern konnte, wurde die Rückfahrt für den Trierer Tross weniger von einer Fehleranalyse als vom Abschied eines treuen und hundertprozentig professionellen Mitglieds des Teams bestimmt.

Mit George Evans verlässt ein Routinier, ein Ruhepol und Führungsspieler die TBB, der sich in den letzten Jahren durch unermüdlichen Einsatz und vorbildliches Verhalten eine Menge Respekt und Sympathien an der Mosel und in gesamten der Liga erarbeitet hat. „Ich danke George für seinen Einsatz und den unheimlichen Willen zur Arbeit“, so Head Coach Henrik Rödl zum Abschied seines Back-Up Centers, „und wünsche ihm alles Gute.“

Vor knapp drei Jahren war Evans vom belgischen Klub Dexia Mons-Hainaut an die Mosel gewechselt und seinem Coach Yves Defraigne gefolgt, der damals als neuer Trainer in Trier engagiert wurde. Viele Fans und Experten äußerten sich angesichts Evans‘ fortgeschrittenen Alters zunächst skeptisch bezüglich der Verpflichtung des US-Amerikaners als erster Center der Mannschaft. Doch mit einer starken ersten (13,5 Punkte, 3,8 Rebounds und 1,1 Steals pro Partie) und einer soliden zweiten (9,4 Pkt, 4,8 Reb, 1,3 Stl pro Spiel) Saison konnte der „Sarge“, wie Evans aufgrund seiner Zeit in Diensten der US-Army gerufen wird, die Kritiker rasch mundtot machen.

In der laufenden Spielzeit unter Head Coach Henrik Rödl agierte der 40-jährige vor allem als Mentor und Versicherung für den jungen Maik Zirbes, der sich als Starter unter dem Korb etabliert hat. Dennoch stellte Evans mit Werten von durchschnittlich 8,0 Punkten und 4,8 Rebounds bei reduzierten Spielanteilen unter Beweis, dass es an seiner Beko BBL-Tauglichkeit auch im fortgeschrittenen Alter keinen Zweifel zu hegen braucht.

Nach der Verkündung seiner Entscheidung bedankte sich Evans bei den Fans und Unterstützern der TBB mit einem kurzen Schreiben und schloss ein mögliches Wiedersehen nicht aus:

„Hallo an alle Fans der TBB,

ich muss Trier aus persönlichen, familiären Gründen verlassen. Ich möchte mich daher bei Euch allen für die tolle Unterstützung bedanken. Die Zeit in Trier mit meinen Mannschaftskameraden und Euch, den Fans, habe ich sehr genossen. Unterstützt das Team weiter, so wie wir weiter versuchen werden, um die Playoffs zu kämpfen!

Ich wünsche Euch allen nur das Beste und hoffentlich sehen wir uns bald wieder,

George“


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Quelle: TBB Trier

Kontrastreiches Wochenende für Frankfurt

DEUTSCHE BANK SKYLINERS

Ein kontrastreiches Wochenende findet für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS seine zweite Runde im Auswärtsspiel gegen TBB Trier.

image_1302262561132.jpegNach der Partie HEUTE Abend (Sprungball in der Ballsporthalle: 19:30 Uhr) gegen die offensivstärkste Mannschaft der Beko BBL Phoenix Hagen, steht am Sonntag, den 10. April 2011 um 17 Uhr, die Partie bei der drittbesten Verteidigungslinie der Liga aus Trier an.

Nicht nur die DEUTSCHE BANK SKYLINERS spielen an diesem Wochenende im Doppelpack, auch die Mannschaft aus der ältesten Stadt Deutschlands steht heute Abend noch ihren Mann bei den Brose Baskets. Bevor es allerdings am Sonntag nach Trier geht, werden die Spieler der DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Samstag, 9. April, an einer Benefiz-Gala zugunsten der Jugend- und Schulinitiative „Basketball macht Schule“ im großen Festsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt teilnehmen (mehr Informationen zu der Veranstaltung finden sich auf unserer Website).

Mit 72:55 (37:23) gewannen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS das Hinspiel in der Ballsporthalle Frankfurt. Spielentscheidend war damals ein starkes zweites Viertel der Heimmannschaft, welche dieses mit 19:9 für sich entscheiden konnte. Neben Dauerbrenner DaShaun Wood, dem 15 Punkte, 8 Rebounds und 4 Assists gelangen, überragte beim Hinspiel Kapitän Pascal Roller mit traumwandlerischer Sicherheit von jenseits der Dreipunktelinie. 5 von 6 Würfen fanden ihr Ziel, am Ende sollten 17 Punkte für ihn in der Statistik stehen.

Das hervorstechendste Merkmal der Trierer Mannschaft ist und bleibt die Verteidigungsarbeit. Nur rund 70,4 Punkte erlaubt die Mannschaft von Henrik Rödl pro Spiel, der drittbeste Wert der Beko BBL. Dabei besticht das Team vor allem durch viel Einsatz und Kampfgeist. Attribute, die auch den DEUTSCHE BANK SKYLINERS nachgesagt werden, denn mit 69,9 Punkten pro Spiel erlaubt die Mannschaft vom Main dem Gegner sogar noch eine Winzigkeit weniger und belegt somit den zweiten Platz aller Verteidigungslinien der Liga. Wäre die Saison am heutigen Tag (Freitag, 8. April) zu Ende, würden beide Teams bereits im Play-off-Viertelfinale erneut aufeinandertreffen – reichlich Potenzial für eine wahre Basketballschlacht ist also gegeben.

Allerdings hat die Mannschaft aktuell mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen. Vor allem die Verletzung von Nationalspieler Philip Zwiener, der sich beim Auswärtsspiel in Bayreuth am Sprunggelenk verletzte, wiegt schwer. Sein Einsatz gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ist zurzeit noch offen. Doch auch ohne ihren besten Punktesammler (13,6 PPG) und Rebounder (5,1 RPG) konnten die Trierer die letzten beiden Heimspiele gegen Oldenburg und Düsseldorf gewinnen – ein Beweis für den Charakter der Mannschaft.

Insbesondere Aufbauspieler Dru Joyce konnte für Zwiener in die Bresche springen. In den letzten drei Spielen steigerte er seine Punkteausbeute auf starke 17,3 Treffer pro Spiel, bediente seine Mitspieler mit durchschnittlich sieben Assists und angelte sich dazu noch vier Rebounds. Somit sollte das Aufbauspielerduell gegen DaShaun Wood in den Fokus dieser Partie rücken. Denn auch der heißeste MVP-Kandidat der Beko BBL konnte in den letzten Spielen deutliche Leistungssteigerungen erzielen: In den letzten sechs Spielen gelangen dem blitzschnellen Frankfurter Publikumsliebling im Schnitt über 24 Punkte.

Nach dem Beko BBL TOP FOUR am vergangenen Wochenende legte Cheftrainer Gordon Herbert den Schwerpunkt der Trainingswoche auf die ´Basics´ des Basketballs und achtete insbesondere darauf, dass die Spieler genügend Ruhephasen bekommen, um sich „mental und physisch“, so Herbert, wieder voll zu regenieren.

• Das Hinspiel gewannen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 72:55 – beste Spieler waren DaShaun Wood (15 Punkte, 8 Rebounds) und Pascal Roller (17 Punkte, 5 von 6 Dreiern)
• Aufeinandertreffen zweier exzellenter Verteidigungen: DEUTSCHE BANK SKYLINERS erlauben nur 69,9 Punkte pro Spiel (Platz 2 der Beko BBL), TBB Trier 70,4 (Platz 3)
• Aufbauspielerduell DaShaun Wood (19,1 Punkte, 5,8 Assists, 4,8 Rebounds) gegen Dru Joyce im Fokus des Spiels; Einsatz von Philip Zwiener (Topscorer TBB Trier) offen
• Nächste Spiele: Freitag, 15. April um 19:30 Uhr, in Bayreuth; Sonntag, 17. April um 17 Uhr, in der Ballsporthalle gegen Telekom Baskets Bonn

Nächste Spiele

Nach dem Doppelspieltag an diesem Wochenende wartet der nächste schon am kommenden. Dann reisen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zunächst nach Bayreuth und haben anschließend das letzte Heimspiel der regulären Saison vor den Play-offs. Zu Gast wird die Mannschaft der Telekom Baskets Bonn sein. Karten, auch für die Play-off-Viertelfinalspiele, sind über die Geschäftsstelle (Tel.: 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.

Play-off-Termine:

• Samstag, den 30. April, um 18 Uhr (Gegner offen)
• Sonntag, den 8. Mai, um 15 Uhr (Gegner offen)
• *Falls erforderlich* – Samstag, den 14. Mai, um 18:30 Uhr (Gegner offen)

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Quelle: DEUTSCHE BANK SKYLINERS
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