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TBB Trier bleibt im Rennen um die Playoff Plätze

TBB Trier bleibt im Rennen um die Playoff Plätze

Es ist nie einfach, in der Sporthalle Gießen-Ost ein Spiel zu bestreiten. Die Traditionsspielstätte ist immer vollbesetzt, die berüchtigten Gießener Fans unterstützen ihre Mannschaft bedingungslos. In dieser hitzigen Atmosphäre ist alles möglich, Sieg oder Niederlage, wobei die TBB und die etwa 100 mitgereisten Trierer Fans alles dafür tun würden, die zwei Punkte mit nach Hause zu bringen.
Die Gäste starteten mit einem 2:7 in die Partie, sodass Gießen-Trainer Key bereits nach drei Minuten seine erste Auszeit nehmen musste. Sein Team blieb aber Glücklos im Abschluss und Dru Joyce vergrößerte den Abstand weiter (2:9). Zur Viertelpause stand es 4:13.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts stand Topscorer Philip Zwiener nach seiner Verletzungspause erstmals wieder auf dem Parkett, wo er von den Trierer Fans lautstark begrüßt wurde. Nach Punkten der 46ers nahm Henrik Rödl eine Auszeit, damit seine Spieler die Konzentration weiter hochhalten. Direkt im Anschluss traf Maik Zirbes in der Zone zum 6:15. Oskar Faßler übernahm jetzt den Spielaufbau, verteilte gute Pässe und traf einen frechen Dreier. Die Gastgeber konnten den Trierern nicht die nötige Intensität in der Verteidigung entgegensetzten, sodass Barry Stewart einen Dreier zum 10:29 treffen konnte. Eine Minute vor Ende der Halbzeit traf Anthony Smith den ersten Dreipunktwurf der 46ers, 17:34. Die Trierer konnten noch eine Schippe drauflegen, mit 17:38 ging es in die Kabine.

So deutlich der Spielstand zur Halbzeit war, so „gefährlich“ war er auch, wie Adam Radomirovic, Jugend-Koordinator der TBB, anmerkte, weil man den Gegner leicht unterschätzen kann, und dieser besonders motiviert aufs Feld zurückkehrt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte machten besonders Elvir Ovcina und Zachery Peacock auf sich aufmerksam, beide sicherten sich Offensiv-Rebounds und Ovcina blockte sogar Maik Zirbes. Das schien die Initialzündung gewesen zu sein, für die Phase, die jetzt begann und in der Gießen bis zum 30:41 aufschließen konnte. Die Moselaner bekamen jetzt zu spüren, was es heißt, in der Osthalle zu spielen, beim gellenden Pfeifkonzert der Heimfans fielen die Würfe nicht, bis Philip Zwiener den erlösenden Dreier zum 34:44 traf. Die Gäste fanden jetzt wieder ihre Konzentration, auch Barry Stewart traf noch einmal von jenseits der 6,75-Linie, aber die großen Männer der Trierer hatten es unter den Körben jetzt schwer gegen ihre Gegenspieler Ovcina und Freese.
Mit 36:47 ging es in die letzte Viertelpause.

Der Schlussabschnitt begann mit einem Dreierversuch von Oskar Faßler, bei dem er aber gefoult wurde und zwei von drei Freiwürfen verwandelte. Nachdem Dru Joyce einen weiteren Dreier erzielte, war nochmal etwas Luft (37:52). Die tief im Abstiegskampf steckenden Gießener ließen aber erwartungsgemäß nicht locker, Maurice Jeffers wurde dreimal gefoult und verwandelte fünf von sechs Freiwürfen (43:52). Nach zwei Punkten von Maik Zirbes war es weiter Jeffers, der die 46ers im Spiel hielt: Er traf noch zweimal und machte somit neun Punkte in Serie (47:54). Auf Seiten der Gäste traf Barry Stewart seinen vierten Dreier im vierten Versuch. Michael Jordan von der Linie und abermals Jeffers brachten die Gäste gefährlich nah ran beim 53:57 kochte die Osthalle. John Bynum behielt die Nerven und traf mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr zum 53:59. Gießen versuchte jetzt durch Fouls in Ballbesitz zu kommen, um den Abstand zu verkürzen. Die Taktik ging nicht auf, Trier traf die Freiwürfe und ließ in der Verteidigung keine Punkte mehr zu.

Nach einem hart umkämpften Spiel siegt die TBB in Gießen, bleibt aber auf dem 10. Tabellenplatz. Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel im Kampf um die Playoffs an (17:00, Volkswagenhalle), der Fanclub Fastbreak nimmt unter www.fastbreak-trier.de noch Anmeldungen für die Busfahrt entgegen.

Stewart (15), Joyce (16), Zwiener (8), Dojcin (2), Faßler (5), Karamatskos, Bynum (5), Picard (3), Clay (0), Zirbes (9).
Henrik Rödl: „Das war ein ganz wichtiger Sieg und sicher unser schwerstes Auswärtsspiel in dieser Saison. Die Gießener hatten uns in der ersten Halbzeit nicht viel entgegenzusetzen. Bei dieser Atmosphäre in Gießen war klar, dass es in der zweiten Hälfte schwieriger werden würde, wir haben manchmal gewackelt. Barry Stewart hat da ganz wichtige Würfe getroffen. Wir werden jetzt versuchen die beiden kommenden Spiele zu gewinnen.“

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