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Thriller mit Happy-End in Düsseldorf

Thriller mit Happy-End in Düsseldorf

Die rund 50 mitgereisten Skybembels und Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (gefühlte 150, von der Lautstärke eher 250) sahen eine extrem spannende Begegnung ihrer Mannschaft gegen die Gloria GIANTS Düsseldorf. Am Ende war es Chris Moss, der mit einem Halbdistanzwurf in der letzten Sekunde das Spiel für seine Mannschaft entscheiden konnte. Mit 68:66 gewinnt die Mannschaft aus Frankfurt die Partie.
Die ersten Punkte für die Frankfurter erzielt Jimmy McKinney per Dreier – 2:3 (2. Minute). Doch einige leichte Ballverluste auf Seiten der DEUTSCHE BANK SKYLINERS führen dazu, dass man zunächst in Rückstand gerät. Über aggressive Verteidigung und flinke Beine legt die Mannschaft angetrieben von DaShaun Wood aber einen kleinen Zwischenspurt hin und erobert durch zwei Fastbreakkorbleger von Kimmo Muurinen die Führung zurück – 7:6 (5.). Das erste spektakuläre Highlight der Partie liefert wer sonst außer Überflieger Quantez Robertson. Zusammen mit DaShaun Wood überrennt er die Düsseldorfer Reihen und lässt sich vom wieselflinken Aufbauspieler den Ball Dunk-gerecht in die Luft legen und schon rappelt es in der Korbanlage – 7:9 (7.). Doch Düsseldorf findet nun die richtigen Antworten und mit der Schlusssirene legt Steven Wright den Dreier in die Korbanlage - 17:9.

Auch im zweiten Viertel ist es zunächst die Düsseldorfer Mannschaft die den besseren Start erwischt. Beim Stand von 22:9 (12.) für die Heimmannschaft muss Headcoach Gordon Herbert mit der Auszeit reagieren und die Marschroute seiner Mannschaft neu festlegen. Auf einmal scheint der Knoten geplatzt zu sein. Mit zwei schnellen Dreiern verkürzt Jimmy McKinney zum 26:19 (16.) und dadurch angetrieben starten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS einen 12:2 Lauf der im Zwischenstand von 28:23 (17.) endet. Punkt um Punkt verkürzt die Mannschaft von Headcoach Gordon Herbert den Rückstand. Vor allem Chris Moss und DaShaun Wood harmonieren gut miteinander. Während der quirlige Aufbauspieler in der ersten Hälfte sechs Assists für sich verbuchen kann, schnappt sich der stark kämpfende Center bereits fünf Rebounds. Der letzte Korberfolg des zweiten Viertels von Chris Moss kommt leider wenige Sekundenbruchteile zu spät. Es wäre der Ausgleich gewesen. So geht es mit zwei Punkten Rückstand in die Halbzeitpause – 34:32.

Mit einem Dreier eröffnet DaShaun Wood die zweite Halbzeit. Headcoach Gordon Herbert scheint mal wieder die exakt richtigen Worte gefunden zu haben. Mit deutlich gestiegener Intensität und Feuer drehen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zu Beginn des dritten Viertels weiter auf. Dominik Bahiense de Mello klaut den Ball und kann den unbehinderten SlamDunk im Korb versenken. Doch Düsseldorf lässt sich nicht abschütteln. Mit einem Dreier von Khartchenkov gelingt der Ausgleich – 46:46 (27.). Es scheint, als hätte DaShaun Wood dies persönlich genommen. Mit vier Punkten in Folge stellt er wieder die Führung für sein Team her. Hilfe erhält er dabei in dieser Phase besonders von Quantez Robertson. Neun Punkte und acht Rebounds sammelt der Hobbyflieger ohne Fluglizenz bis zu diesem Zeitpunkt schon ein. Sein Freiwurf sorgt auch für den Viertelendstand von 52:53.

Das vierte Viertel beginnt gut für die Düsseldorfer Mannschaft. Mit einem Zwischenspurt erobern sie die Führung zurück – 57:53 (33.). Wie schnell ist eigentlich DaShaun Wood? Mit seinem unglaublichen Antritt zieht er an seinem chancenlosen Verteidiger vorbei und findet Marius Nolte völlig frei unter dem Korb für zwei weitere Punkte – 61:60 (35.). Das Spiel bleibt bis in die Schlussminute extrem eng und ausgeglichen. Mit einem Hakenwurf sorgt Roger Powell für den Ausgleich – 66 Punkte haben beide Teams und noch 30 Sekunden zu spielen. Als nur noch fünf Sekunden auf der Anzeige stehen, tanzt er seinen Gegner aus und zieht Richtung Zone. Doch Düsseldorf steht gut und versperrt ihm mit den Weg. Aber DaShaun Wood wäre nicht der beste Aufbauspieler der Liga wenn er nicht auch in einer solchen Situation eine Lösung finden würde. Mit sicherem Pass findet er Chris Moss in der rechten Ecke. Als der Ball butterweich durch den Ring „swished“, kennen 50 mitgereiste Skybembels kein Halten mehr.

Ein ausführlicher Spielbericht, sowie eine Fotogalerie vom Spiel finden Sie auf der Website der DEUTSCHE BANK SKYLINERS

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): „Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Düsseldorf hat sehr aggressiv und mit hohem Tempo gespielt. Erst in der zweiten Halbzeit konnten wir besser ins Spiel finden. Wir haben solche letzter-Wurf-Situationen schon sehr oft im Training geübt und konnten die Zeit sehr gut kontrollieren.“

DaShaun Wood (DEUTSCHE BANK SKYLINERS): „Beim letzten Angriff habe ich mir die Verteidigung von Düsseldorf genau angesehen. Sie sind sehr stark abgesunken und haben die Zone zugemacht. Ich habe Chris schon früher im Spiel gesagt, dass auch wenn ich die ´Isolation´ spiele, soll er ständig bereit sein. Und zum Schluß? Ich meine, ein Wurf aus knapp drei Metern, völlig freistehend für Chris? Wir wussten, dass er den versenken kann. Wenn es wieder mal drauf ankommen würde, gebe ich ihm den Ball in der Position natürlich wieder!“

Nächste Heimspiele

Nachdem es am 5. Februar (17 Uhr) in der Ballsporthalle zum Showdown gegen die Brose Baskets kommt, heißt es volle Konzentration auf die Pokalqualifikation gegen die Telekom Baskets Bonn. Am Mittwoch, 9. Februar um 18:30 Uhr, gilt es sich für die Pokalendrunde in Bamberg zu qualifizieren. Karten sind noch über die Geschäftsstelle der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die bekannten Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.
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