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Tolle Moral wird mit Sieg belohnt

Tolle Moral wird mit Sieg belohnt

Die Eisbären Bremerhaven haben ihre kleine Durststecke in der Beko Basketball Bundesliga überwunden. Am Sonnabend kamen die Schützlinge von Trainer Doug Spradley zu einem enorm wichtigen 73:71 (32:36)-Sieg bei Tabellennachbar TBB Trier. Der Erfolg in der Moselstadt ist umso höher zu bewerten, weil bei den Bremerhavenern mit Topscorer Torrell Martin ein absoluter Leistungsträger kurzfristig fehlte. Martin hatte sich am Freitag bei einem Sturz im Training an der Hand verletzt. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus.
Auch ohne den zweitbesten Schützen der Beko BBL hielten die Gäste aus Bremerhaven in der Arena Trier von Beginn an dagegen. Für Torrell Martin rückte John Allen in die Startformation der Eisbären. Den Spielaufbau übernahm der wieder genesene Tyrone Brazelton. Ihm und Center Sean Denison war es zu verdanken, dass die Seestädter nach 10 Minuten mit 15:18 vorn lagen.

Im zweiten Viertel fanden die Trierer besser ins Spiel. Dragan Dojcin, Stewart Barry und George Evans trafen wichtige Punkte. Auf Seiten der Eisbären spielte sich der eingewechselte Maksym Shtein - letzte Saison noch in Trier aktiv - zunehmend in den Vordergrund. Shtein brachte viel Energie ins Spiel und sicherte den Gästen mehrere Offensivrebounds. Aber auch der Ex-Trierer konnte nicht verhindern, dass die Hausherren zur Pause die etwas besseren Karten hatten (36:32).

In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz eines zeitweiligen 6-Punkte-Rückstandes bewahrten die Eisbären die Ruhe und gingen nach 25 Minuten durch ein Dreipunktspiel von Brazelton erneut in Führung (42:43). Ein Fingerzeig für den weiteren Spielverlauf?

Nicht wirklich. Mitte des Schlussviertels übernahmen erneut die Trierer das Kommando. Zwei Dreier von TBB-Spielmacher Dru Joyce zum 60:54 verhießen aus Eisbären-Sicht nichts Gutes. Doch die Gäste aus Bremerhaven bewiesen Moral und agierten mit jenem Biss und Kampfgeist, der in solch engen Spielen nötig ist. Maksym Shtein besorgte eine Minute vor Schluss mit einem Dreipunktspiel den 65:65-Ausgleich. Als Nationalspieler Philipp Schwethelm wenig später mit einem Korbleger zum 65:67 nachlegte und Tyrone Brazelton einen von zwei Freiwürfen traf, schien der Sieg zum Greifen nah. Noch aber waren 35 Sekunden zu spielen - im Basketball eine kleine Ewigkeit.

Den Sieg unter Dach und Fach brachten die Eisbären schließlich von der Freiwurflinie. Craig Callahan zum 65:70 und wenig später Tyrone Brazelton zum 67:72 machten den Sack in der spannenden Schlussphase endgültig zu. Durch den zwölften Saisonerfolg rangieren die Eisbären in der Tabelle mit 24:22 Punkten nun wieder auf Platz acht. Verlierer TBB Trier auf Platz neun und EnBW Ludwigsburg auf Rang zehn sind den Seestädtern jedoch dicht auf den Fersen.

Punkteverteilung Eisbären: Drevo 5, Allen 11, Schwethelm 13, Copeland 1, Brazelton 15, Callahan 13, Denison 6, Shtein 9

Beste Werfer Trier: Bynum 15, Dojcin, Stewart je 14

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