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Trendsetter in Sachen Mode

Trendsetter in Sachen Mode

Manchmal gibt es Momente und Situationen im Leben, da passt es einfach, da ist man am richtigen Ort. Eine dieser glücklichen Fügungen ergab sich so auch für Jamaal Tatum – der kam als Nachverpflichtung am 1. Oktober vergangenen Jahres zu den Gloria GIANTS nach ...
image_1296546758535.jpeg... Düsseldorf. Eigentlich „nur“, um Basketball zu spielen, um seiner Karriere als Profi ein neues Kapitel hinzuzufügen. Doch Düsseldorf und Tatum, das passt.

„Wo kann man hier gut shoppen?“, war eine der ersten Fragen, die der 26-Jährige nach seiner Ankunft im Rheinland stellte.

Ohne zu wissen, dass er direkt in der Modehauptstadt gelandet war – mit einem breit gefächerten Angebot nicht nur auf der legendären Königsallee, sondern auch in der lebendigen Szene der vielen „kleinen“ Labels, die sich in zahllosen Show- und Fashion-Rooms präsentieren.

Mit Aufbruch in die Mode-Welt

Düsseldorf und Jamaal Tatum, das war schnell auch abseits des Parketts eine Kombination, die einfach passt. Der US-Amerikaner ist nicht nur mode-affin, er designt und vertreibt auch selbst seine eigene kleine Linie „One Couture“.

Mit der Agentur Aufbruch, die auch die Gloria GIANTS seit drei Jahren eng begleitet, fand der Guard einen Partner, der ihm nun nicht nur bei der Erstellung seiner neuen Internetpräsenz (www.onecouture.net) hilft, sondern auch Kontakte zu Vertriebskanälen in Düsseldorf und Umgebung schafft.

image_12965468269.jpegAnregungen für seine eigene Linie holt sich Jamaal Tatum dabei gerne selbst vor Ort – wenn er durch die vielen Läden in Düsseldorf schlendert. Egal, ob Zara, Jades oder KULT – wenn es klassisch und doch sportlich-lässig ist, findet Jamaal immer etwas Passendes:

„Düsseldorf ist definitiv eine sehr trendige Stadt und hat eine tolle Auswahl an Mode. Daher ist es auch ohne Frage die Modehauptstadt Deutschlands.“

Es begann mit Bob Marley

Sein Faible für Mode entwickelte Tatum schon in jungen Jahren. „Ich wollte immer die neuesten Sachen haben. Egal, ob es die neuen Nike‘s von Dion Sanders waren oder einfache Polo-Shirts. Das war bei mir auch immer eine Sache, bei der ich meinen Freunden voraus war – ich hatte immer als Erster die heißesten Klamotten“, blickt der Aufbauspieler zurück. Während seiner Zeit an der Southern Illinois University reifte dann die Idee, es mit einem eigenen Label zu probieren.

„Im College war es angesagt, T-Shirts mit dem Konterfei berühmter Personen wie beispielsweise Bob Marley zu tragen. An meinem ersten Tag auf dem Campus war ich der einzige, der ein solches Shirt trug. Aber nach ein paar Monaten bemerkte ich, dass plötzlich ziemlich viele Studenten so ein T-Shirt besaßen. Ich hatte also nicht mehr die neuesten Klamotten“, schmunzelt Tatum. „Da habe ich mir überlegt, eigene T-Shirts mit dem Kopf von Bob Marley zu kreieren. Ich habe dann einige sehr seltene und einzigartige Fotos von Marley gefunden und damit meine eigenen Shirts gestaltet. Irgendwann fingen dann Leute an, mich auf die T-Shirts anzusprechen und fragten, ob sie mir diese abkaufen könnten.“

Nash, Roy, Oden: Sie alle sind Kunden von Tatum

image_1296546938608.jpegWirklich in die Tat setzte er die Idee eines eigenen Mode-Labels dann im Sommer 2007 um. „Als ich bei den Atlanta Hawks im Trainingscamp war, haben mich auch Mitspieler auf meine selbst produzierten T-Shirts angesprochen und meinten, ich solle eine eigene Mode-Linie gründen. Im Oktober habe ich dann ‚One Couture‘ gegründet“, berichtet der US-Boy weiter.

Prominente Kunden fand Jamaal Tatum schnell. NBA-Spieler wie Steve Nash, Brandon Roy, Greg Oden, Channing Frye, Martell Webster, Josh Smith und Joe Johnson stehen auf seiner Käufer-Liste. Ebenso wie Schauspieler und MTV-Moderator Andy Milonakis sowie dessen Kollege Nic Nac und Jason Wahler aus der MTV-Reality-Show „The Hills“.

Der Klassenerhalt ist möglich

Trotz der Erfolge mit „One Couture“ liegt Jamaals beruflicher Fokus auf seiner Karriere als Basketballer. „Ich habe keine Kristallkugel und weiß nicht, was die Zukunft bringt“, schmunzelt Tatum. „Im Moment fokussiere ich mich auf meine Profi-Karriere. Das Label läuft nebenbei. Dennoch ist auch dies viel Arbeit.“

image_1296547002350.jpegArbeit – das ist auch das Stichwort für die sportliche Situation der Gloria GIANTS. Die ist derzeit alles andere als rosig. Aktuell zieren die Düsseldorfer das Tabellenende der Beko BBL. „Wir arbeiten im Training jeden Tag wirklich hart für den Erfolg“, erklärt Tatum. „Wichtig ist es, dass wir endlich einen Lauf starten, der uns wieder ins Rennen bringt.“

Auftrieb gab aber der mehr als überraschende 72:69-Erfolg gegen die bis dato ungeschlagenen Brose Baskets aus Bamberg. „Da haben wir gesehen, dass wir mit der richtigen Intensität und kämpferischen Einstellung jeden in dieser Liga schlagen können. Den Klassenerhalt mit den Gloria GIANTS hat Jamaal Tatum längst noch nicht abgeschrieben.

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Fotos: Jan Ovelgönne

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