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Treviso beendet ALBAs Traum

Treviso beendet ALBAs Traum

Mit einem 72:84 gegen Benetton Treviso ist ALBA BERLIN am Dienstag Abend in der o2 World in der Runde der besten 16 im Eurocup ausgeschieden. Ohne Femerling, Marinovic (verletzt) und Rochestie (gesperrt) erkämpften sich die Albatrosse nach hohem Rückstand im Schlussviertel ...
image_1298408761477.jpeg... zwar noch einen Zwei-Punkte-Vorsprung, vergaben in den letzten Minuten aber zu viele einfache Gelegenheiten.

Vor dem Spiel war klar, dass ALBA das 71:75 vom Hinspiel würde aufholen müssen, um am nächsten und letzten Eurocup-TOP16-Spieltag noch eine Chance auf den Viertelfinaleinzug zu haben. Diese Marke gelang es den Albatrossen aber das ganze Spiel über nie zu durchbrechen.

In die erste (2:7) und vor allem die zweite Halbzeit (0:13) startete das dezimierte Team von Muli Katzurin (Marinovic Rückenblockade, Femerling Achillessehenprobleme, Rochestie im Eurocup gesperrt) denkbar schlecht, steckte aber nie auf und ging nach einer tollen Serie fünf Minuten vor Schluss sogar noch mit zwei Zählern in Führung. Doch in den letzten Minuten vergaben die Berliner teils einfachste Chancen, während Treviso deutlich konsequenter agierte, so dass am Ende das Ziel des 5-Punkt-Sieges doch deutlich verfehlt wurde. Treviso ist damit wie Sevilla in der Vierergruppe fürs Viertelfinale qualifiziert, Panellinios und ALBA sind ausgeschieden.

"Wir haben heute sogar besser als gegen Bayreuth gespielt, aber der Gegner war eben auch deutlich besser.", resümierte Muli Katzurin nach der Partie. "Vor allem Devin Smith hat eine unglaubliche Vorstellung gezeigt. Wir haben viel probiert, aber er war einfach nicht zu stoppen. He was bigger than the game tonight!" Smith hatte die Zuschauer in der o2 World mit seinem Auftritt in großes Staunen versetzt und 35 Punkte (7/10 Dreier), 9 Rebounds, 3 Steals sowie 2 Assists (Eff.-Ranking 47) markiert. ALBA Topscorer wurde erstmalig Heiko Schaffartzik mit 18 Punkten (5 Dreier), gefolgt von Derrick Allen (17) und Julius Jenkins (14 + 5 Assists). Tadija Dragicevic erwischte offensiv einen gebrauchten Tag (7 Punkte), fischte aber 7 Rebounds weg. Ebenfalls 7 Abpraller sammelte Immanuel McElroy, der dazu noch 4 Punkte und 4 Assists erzielte.

Spielverlauf: Muli Katzurin versuchte Treviso von Beginn an, mit einer Zonenverteidigung aus dem Konzept zu bringen, doch der Plan ging zunächst nicht auf. Die Italiener erwischten den besseren Start und setzten sich mit offenen Würfen auf 7:2 ab, so dass Katzurin eine schnelle Auszeit brauchte. Danach ging sein Team mit mehr Intensität zu Werke. Auch wenn Julius Jenkins mit zwei Fouls früh auf die Bank musste, kam ALBA ins Laufen. Nachdem Trevisos Eurocup Allstar Devin Smith, der ihr Dreh- und Angelpunkt war, das 10:5 erzielt hatte, legten die Albatrosse einen 8:0-Run zum 13:12 aufs Parkett. Smith antwortete staubtrocken per Dreier und „Wunderkind“ Motiejunas ließ einige Freiwürfe folgen, während die Berliner gleich mehrfach den Ball vertändelten. Ein Korbleger vom schon wieder eingewechselten Jenkins verkürzte aber noch auf 15:18 zur ersten Viertelpause.

Wieder in Zonenverteidigung startete ALBA in den zweiten Abschnitt und fand über Jenkins und Allen gleich erfolgreiche Ausstiege im Angriff. Doch Trevisos Devin Smith lieferte im Stile eines Alleinunterhalters eine immer tollere Show ab. So gut wie jeden Wurf, den er nahm, traf er auch und brachte sein Team in der 14. Minute schon 31:23 in Führung. Aber die Albatrosse erkämpften sich wieder mehr Ballgewinnen in der Verteidigung und verkürzten so vorne – zumeist im Zusammenspiel von Dragicevic und Allen – wieder bis auf 34:35: Unter großem Jubel brachte Bryce Taylor seine Farben in der 19. Minute schließlich mit einem Dreipunktespiel endlich wieder mit zwei Zähler in Front. Devin Smith hielt zum Entsetzen der Zuschauer gleich wieder mit dem nächsten eiskalten Dreier dagegen, doch auf den letzten Halbdistanzwurf von Taylor hatten die Gäste keine Antwort mehr: Es ging mit 39:38 für ALBA in die Halbzeit.

Die Gäste kamen deutlich besser aus der Kabine als die Berliner. ALBA verschlief die Anfangphase komplett und kassierte Dreier um Dreier der Italiener. Eine 13:0-Serie kassierte das Team von Muli Katzurin, bis es endlich wieder voll dazu sein schien. Je zwei Treffer von Dreierlinie von Smith und Markovic hatten Treviso weit in Führung gebracht, doch die Albatrosse begannen nun auch von außen zu treffen. Drei Dreier von Schaffartzik und einer von Jenkins brachten ALBA in einem 12:0-Run wieder auf 51:54 heran. Vielleicht versteiften sich die Berliner nun etwas zu sehr auf den Distanzwurf, zumindest zog Treviso erneut etwas davon. Mit einem völlig dreisten und irren Dreier brachte Smith sein Team kurz vor der Viertelpause wieder 63:55 in Front, doch Heiko Schaffartzik fand mit einem Dreipunktewurf mit Foul und erfolgreichem Bonusfreiwurf eine noch bessere Antwort zum 59:63-Viertelendstand.

Mit einem 6:2-Start im Schlussviertel hatte ALBA in der 34. Minute wieder zum 65:65 ausgeglichen. Trotz einer Auszeit von Repesa zwangen die Albatrosse Benetton zu einem Ballverlust und gingen im Folgeangriff durch Julius Jenkins wieder mit zwei in Führung. Doch die Italiener glichen über Skinner wieder aus, der danach in der Defense mit einem Block an Dragicevic auch noch einen Fastbreak einleitete, den Markovic mit einem Dreipunktespiel abschloss. Dragicevic musste mit vier Fouls auf die Bank und nachdem McElory zwei Freiwürfe verworfen hatte, traf Gentile einen ganz schmerzhaften Dreier zum 73:67 vier Minuten vor dem Ende. Und es blieb für ALBA die Schlussphase der verpassten Chancen. Schultze und Schaffartzik verwarfen die Dreier und Allen einen ganz leichten Korbleger, während sich Treviso von der Freiwurflinie langsam aber sicher Richtung Viertelfinale schoss. Auch ein weiterer Dreipunktewurf von Schaffartzik konnte daran nichts mehr ändern.

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Quelle: ALBA BERLIN

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