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Mit großem Respekt nach Trier

ratiopharm ulm
Nach der knappen Niederlage in Bamberg (59:64) geht es für das Team von ratiopharm ulm am Freitag direkt weiter zum nächsten Auswärtstrip. Am Samstag um 20 Uhr treffen die Mannen von Head-Coach Thorsten Leibenath auf die TBB Trier. Und vor diesem zweiten Auswärtsspiel in vier Tagen "haben wir großen Respekt", verrät Thorsten Leibenath. Denn er schätzt die Pfälzer trotz ihrer jüngsten 62:88-Niederlage in Quakenbrück als "sehr starkes Team" ein. Auch Sebastian Betz, der gesteht nach der Niederlage in Bamberg kurzzeitig "frustriert" gewesen zu sein, sagt: "Wir sind heiß auf Trier und wissen, dass es nicht einfach wird", so der Forward.

Ein Video mit Statements von Coach Leibenath und Sebastian Betz finden sie unter: www.facebook.com/ratiopharmulm

Dabei ist die Erklärung für die Trierer Qualität in der vergangenen Saison begründet. Oder wie Thorsten Leibenath sagt: "Sie sind sehr eingespielt und verteidigen als Team hervorragend." Vor der Saison 2010/11 krempelte Trier seinen Kader komplett um. Anstatt auf ausländische Spieler zu setzen, etablierten die Verantwortlichen ein "deutsches Grundgerüst". Mit vier einheimischen Profis in der festen Rotation und Ex-Nationalspieler Henrik Rödl auf der Trainerbank stellte sich auch prompt der Erfolg ein: War Trier in der Saison 2009/10 als Tabellenfünfzehnter nur knapp dem Abstieg entronnen, wäre in der letzten Spielzeit als Zehnter beinahe der Einzug in die Playoffs geglückt.

Den eingeschlagenen Weg will Trier in dieser Saison fortführen. Im deutschen Konzept der Moselstädter führt indes ein US-Amerikaner Regie: Der Ex-Ulmer Dru Joyce war in der Saison 2010/11 bester Trierer Scorer (13,1 PpS) sowie Vorlagengeber (5,5 ApS) und avancierte zu einem der besten Aufbauspieler der Beko BBL. "Seine Kreise müssen wir einschränken, denn er ist der Dreh- und Angelpunkt", weiß Leibenath. Aber auch Philip Zwiener, die zweite Korsettstange im Trierer System, gelang in der letzten Spielzeit der Durchbruch: Das Vertrauen von Henrik Rödl, der den vielseitigen Flügelspieler im Sommer 2010 aus Berlin mit nach Trier gebracht hatte, rechtfertigte der 26-Jährige als zweitbester deutscher Scorer in der Bundesliga; nur Robin Benzing (15,1 PpS) von ratiopharm ulm punktete von den einheimischen Akteuren häufiger als Zwiener (12,7 PpS).

Den bestehenden Kern um Joyce und Zwiener - dessen Einsatz nach einer Sprunggelenksverletzung noch offen ist -, die jungen Deutschen Maik Zirbes und Oskar Faßler sowie die Routiniers John Bynum und Dragan Dojcin ergänzte der Club um weitere Puzzleteile. Dabei ist Joyce fortan nicht mehr der einzige Ex-Ulmer im TBB-Kader: E.J. Gallup soll Trier in dieser Saison eine zuverlässige Option von der Dreierlinie geben. Gegen Würzburg stellte der 30-Jährige seine Wurfqualitäten mit fünf Treffern von "Downtown" (insgesamt 17 Punkte) bereits unter Beweis. "Dru und E.J. wiederzusehen ist sicher schön, trotzdem ist es ein Spiel wie jedes andere", sagt Sebastian Betz über die Ex-Kollegen. Variabel einsetzbar ist der zweite US-Neuzugang im Team, Nate Linhart, der sowohl als Small Forward, als auch als Power Forward auflaufen kann.

Wie groß unterdessen das Vertrauen von Henrik Rödl in seine jungen Deutschen ist, zeigt sich besonders auf der Center-Position. Nach dem Abschied des erfahrenen George Evans bietet Trier mit Maik Zirbes (21 Jahre) und Andreas Seiferth (22 Jahre) - einem weiteren ehemaligen Berliner - nun das jüngste Center-Duo der Liga auf. Dass dieses Tandem den Anforderungen der Beko BBL gewachsen ist, beweisen vor allem die Leistungen von Zirbes: Mit 15,0 PpS und 7,3 PpS gehört der 2,07-Meter-Hüne in den ersten Saisonwochen zu den stärksten Big-Men der Liga.

Wer live in Trier dabei sein möchte, bucht sich am besten beim Ulmer Fanclub Fan Attack ein. Los geht es am Samstag um 13.30 Uhr. Ticket und Busfahrt sind ab 42,50 Euro zu haben.

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Quelle: ratiopharm ulm

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