FB Twitter Instagram YouTube Google+
Trotz 55:68-Niederlage bei Brose Baskets Positivtrend bestätigt

Trotz 55:68-Niederlage bei Brose Baskets Positivtrend bestätigt

Die New Yorker Phantoms Braunschweig zogen sich beim unangefochtenen Spitzenreiter Brose Baskets achtbar aus der Affäre. Die Mannschaft von Sebastian Machowski musste sich zwar in der ausverkauften Stechert Arena mit 55:68 (26:39) geschlagen geben, zeigte jedoch eine kämpferisch einwandfreie Leistung. Vor allem Marcus Goree blühte im Bamberger Hexenkessel auf und kam als bester Spieler der Partie auf 17 Punkte und 10 Rebounds.
Mit Marcus Goree und Nick Schneiders als Starter auf den großen Positionen hielten die Braunschweiger, bei denen der serbische Neuzugang Uros Duvnjak noch nicht im Kader stand, gleich in den Anfangsminuten gut dagegen. Nach sechs Minuten Spielzeit erzielte Jason Cain in der vielleicht gefürchtetsten Heimspielhalle der Beko BBL die 10:9-Führung – wieder einmal von jenseits der Dreipunktelinie. Der Phantoms-Abwehr das Leben schwer machte jedoch auf Bamberger Seite Ex-NBA-Profi Casey Jacobson, anschließend enteilten die Domstädter vor allem wegen des starken US-Duos Reyshawm Terry/Kyle Hines und einer 14-Zähler-Serie – 21:10 (10.).

Doch die mit der Wurfquote hadernden Gäste fingen sich wieder, der wiedergenesene Phantoms-Regisseur Kevin Hamilton verkürzte zu Beginn des zweiten Viertels per Korbleger auf 25:17 (13.). Anschließend nahm Tony Skinn das Heft in die Hand, wirbelte die Brose Baskets-Verteidigung ein ums andere Mal mächtig durcheinander, plötzlich waren die Niedersachsen auf fünf Punkte heran (27:22/14.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kamen die Franken doch noch ins Laufen, beim Stande von 39:26 wurden die Seiten getauscht.

Zu Beginn des dritten Abschnitts hielten vor allem die Big-Men Goree und Kyle Visser die Braunschweiger im Spiel, dennoch zerrten die Parkettherren von dem Zwischenspurt vor der Pause: 45:30 (23.). Wieder einmal war es Veteran LaMarr Greer, der mit seinem sicheren Händchen von der Dreierlinie seine Mannschaft heranbrachte (45:37/25.). Während andere Beko BBL-Teams zu diesem Zeitpunkt bereits mit 30 Zählern im Hintertreffen lagen, kamen die New Yorker Phantoms in der Stechert Arena bedrohlich näher: Goree lief zu Hochform auf und brachte den Halbfinalisten von 2010 bis auf 47:42 heran (29.).

Auch im Schlussviertel hielten Braunschweiger beim aktuellen Meister und Pokalsieger dagegen. Dennoch: Probleme bereitete der Machowski-Truppe immer wieder der quirlige Brian Roberts (14 Punkte). Bis auf 61:47 setzte sich die erneut mit einer knallharten Verteidigung auftrumpfende Mannschaft von Chris Fleming fünf Minuten vor Spielende ab. Als Goree 3:49 vor dem Ende zwei Freiwürfe im Bamberger Korb unterbrachte, keimte angesichts eine 12-Punkterückstandes wieder Fünkchen Hoffnung bei Braunschweig auf. Doch der Tabellenführer ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, brachte die Partie mit seiner knallharten Verteidigung kontrolliert über die Zeit.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: Mit unserer Verteidigung war ich heute zufrieden. Aber mit einer Trefferquote von knapp über 30 Prozent kann man schon gar nicht in Bamberg gewinnen. 55 Punkte sind einfach zu wenig. Zudem konnten heute leider nicht alle Spieler ihr normales Niveau abrufen.

New Yorker Phantoms: Skinn 12, Thomas 4, Mittmann, Visser 6 (8 Rebounds), Schneiders, Cain 7, Greer 3, Hamilton 6, Goree 17 (10 Rebounds)

Brose Baskets: Goldsberry 5 (5 Assists), Terry 11, Suput 8, Tadda, Stuckey 2, Pleiß 12, Roberts 14, Jacobsen 10, Hines 6

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport